Kevin, 6 Jahre, spielt im Sandkasten.
Lukas kommt grinsend dazu. „Meine Mutter hat für mich ein neues Kinderfahrrad gekauft und 130,90 Euro dafür bezahlt.“
„Und wo ist das Fahrrad?“
„Habe ich gleich wieder verkauft, an einen großen Mann! Pass auf, Kevin! Ich sage dir den Preis, und du darfst ausrechnen, wie viel Gewinn ich gemacht habe.“
„Okay, Lukas. Zu welchem Preis hast du es an den großen Mann verkauft?“
„Für 120,45 Euro.“
Kevin lacht. „Mensch Lukas! Das war aber kein gutes Geschäft!“
„Wieso?“
Kevin fängt an zu rechnen. Als er fertig ist, sagt er: „Du hast 10,45 Euro Verlust gemacht!“
Lukas grinst: „Verlust? Nein, Kevin! Ich habe 10,45 Euro Gewinn gemacht!“
da er des Fahrrad nicht selber bezahlt hat, hätte er sogar mit 1 Cent Gewinn gemacht.
Er hat also erstmal 120,45€ Gewinn gemacht…ich nehm aber mal an, dass er dann für 110€ den Sandkasten gekauft hat und jede Menge Lutscher. Also hat er noch 10,45€ Gewinn
Ich nehm mal nicht an, dass ich die richtige Lösung rausgefunden habe, aber ich glaub ich bin auf einem guten Weg
in der beschriebenen Situation hätte er 120,45 Euro Gewinn, oder
10,45 Euro, den Sandkasten und die Lutscher, zusammen 120,45 Euro…
mir gibt mehr der große Mann zu denken… ich glaube das der eine Rolle spielt… erste Idee war, dass das sein Vater ist… aber deswegen hätte er ja noch immer 120,45 als Gewinn…
Vielleicht war das aber auch sein Drogendealer, dem er 120,45 Euro schuldete… er gab ihm das Rad, der brachte es zurück zum Händler und sagte, die Mutter sollte das nicht kaufen, also Geld zurück! Und die Differenz gab der ehrliche Drogendealer dann seinem besten Kunden zurück…
Könnte es nicht auch sein, dass er seiner Mutter das Geld gegeben hat, damit sie für ihn Fahrrad kauft? So war es nämlich. Also hätte bei einem Verkaufspreis von 1 Cent keinen Gewinn gemacht.
Wenn dir meine Rätsel nicht gefallen, kannst du auch Briefmarken sammeln. Keine Sorge, ich werde nicht mit Handschellen kommen, um dich zum Rätsellösen zu zwingen.
Ich würde aber niemand als Kinderfahrrad-Händler bezeichnen,
der von seiner Mama ein Kinderfahrrad bezieht.
Vielleicht ist es ein neues Modell, und sie kauft eins zur Probe.
Das leuchtet mir gerade nicht ganz ein.
Er hat für 130,90€ brutto ein Fahrrad von seiner Mutter kaufen lassen, musste dabei aber die 20,90€ Mehrwertsteuer nicht bezahlen. Wie kommt das?
Aber damit er wirklich Gewinn macht muss er entweder das Fahrrad veruntreut und privat verkauft haben oder es handelt sich bei den 120,45€ um einen Nettobetrag, was aber nach dem Bruttobetrag 130,90€ unlogisch wäre.
Kevin bekommt ein Fahrrad für 130,90 Euro. (ich hoffe mit Rechnung)
20,90 € sind Vorsteuer (die er später mit dem Finanzamt verrechnet).
Jetzt verkauft er es für 120,45 €, davon sind
19,24 € Märchensteuer.
Er macht also erst mal ein Minus vo 10,45 € und bekommt vom Finanzamt 1,66 € zuviel bezahlte Steuer zurück, macht immernoch ein Verlust von 8,79 €!
Oder kürzer: Seine Nettoausgaben gegen -einnahmen macht (110 - 101,21) ein Verlust von 8,79 €. (Märchenteuern sind nur Kosten, die über seine Buchführung geht, aber nicht bei ihm zu Buche schlagen.
Kevin bekommt ein Fahrrad für 130,90 Euro. (ich hoffe mit
Rechnung)
Ja.
20,90 € sind Vorsteuer (die er später mit dem Finanzamt
verrechnet).
Ja.
Jetzt verkauft er es für 120,45 €
Er verkauft es „zum Preis von“ 120,45 €. Der große Mann ist ebenfalls Gewerbetreibender, kriegt also den Nettopreis genannt. Bezahlen muss er natürlich mehr, weil ja die Mehrwertsteuer noch dazu kommt.