Malaria in sea

tag zusammen,

hat jemand erfahrungen mit doxcyclin oder malarone als prophylaxe
oder stand-by?
es geht für mich um einen zeitraum von drei monaten, und die
gelehrten streiten…
ich scheue sowohl die nebenwirkungen als auch die kosten (zumindest
für malarone, dies soll auch nur für 30 tage ok sein), bin aber
teilweise länger in gefährdeten gebieten unterwegs.

für mich wäre gut zu wissen, inwieweit eine standby-vorsorge ok ist
oder ob die langzeitprophylaxe tatsächlich sinn macht…?
ja, ich habe infos eingeholt; aber wie gesagt: jeder meint was
anderes. ganz ohne risiko geht es nicht, das ist klar.

gruß,
frank

Hallo Frank,

hat jemand erfahrungen mit doxcyclin oder malarone als
prophylaxe

Die zwar grad nicht, ich hatte Lariam. Der Beipackzettel versprach die wildesten Nebenwirkungen, von denen ich aber nichts bemerkte (andere Leute aber schon). Allerdings wurde mir mehr als deutlich gesagt, daß die Einnahme von mehr als diesen acht Tabletten in sieben Wochen eine Art Selbstmordversuch wäre.

Bei längeren Aufenthalten ist mit Prophylaxe also nix.

Frag aber besser noch im Medizin-Brett.

Gruß
Barney

Malarone
Hallo,
ich habe während einer knapp 7 wöchigen Ostafrikareise durchgehend Malarone genommen. Ich hatte zunächst auch Bedenken, weil Malarone in Deutschland und einigen anderen Ländern nur „Zulassung“ für 30 Tage hat. Sowohl im Forum von „Lonely Planet“, als auch direkt beim Hersteller habe ich mich informiert, was es mit diesen 30 Tagen auf sich hat. Ich habe erfahren (das war in 2002), dass es beispielsweise in den USA keine zeitliche Beschränkung für die Einnahme gibt. Insgesamt gewann ich den Eindruck, dass es bei der 30-Tages Beschränkung eher um eine rechtliche Angelegenheit geht und habe (wie auch meine Frau und eine Freundin, die mit uns unterwegs war) beschlossen, Malarone zu nehmen.
Wir hatten KEINERLEI Nebenwirkungen!
Wir hatten auch sonst während und nach der Einnahme keinerlei Beschwerden und sind nach wie vor kerngesund.
Was Lariam betrifft, kenne ich zwar viele Leute, die nach Einnahme keinerlei Beschwerden hatten, aber ich kenne ebenso viele, die derart massive Beschwerden damit hatten, dass der ganze Urlaub versaut war, bzw. dass sie Lariam abgesetzt haben.
Der Nachteil von Malarone ist sicherlich der Preis. Das muss man mit sich selber ausmachen. Uns war es den Preis wert, einen beschwerdefreien Urlaub zu haben.
Noch ein Tip: Wenn Du in der Nähe zu Frankreich wohnst, kaufe Malarone dort! Es kostet dort wesentlich weniger!
Viele Grüße
Jens

Hallo nochmal,
noch was zu Malarone: Du musst, soweit ich mich erinnere, das Zeugs 1 Tag vor Betreten des Malariagebietes und 7 Tage nach Verlassen des Gebietes nehmen. Ein Vorteil gegenüber Lariam, das man meines Wissens 7 Tage vor und nach Betreten des Gebietes nehmen muss.
Nochmal viele Grüße
Jens

Hallo zusammen!
Bin bekennende Lariam-Nehmerin - habe noch nie Nebenwirkungen gehabt, bei anderen Mitteln allerdings sehr wohl. Lariam nimmt man einmal in der Woche, 1 Woche vor dem Urlaub anzufangen und noch 4 Wochen nach dem Urlaub zu nehmen.
Gruß
Quirli

Hallo!

Also ich hatte in Asien Malarone als Stand By Medikament mit, das geht aber nur, soferne eine Prophylaxe nicht unbedingt erforderlich ist. Also bei mir ging Resochin als Prophylaxe und Malarone als Stand By, falls es sich um die andere Gruppe von diesen Malariaerregern handeln sollte. Die Malarone konnte ich mir in der Apotheke ausborgen, mitnehmen und wieder zurückgeben.

Gruß
Tom

danke erstmal!
…immerhin scheint malarone nicht ganz fies zu sein. die anderen
mittel wie resochin oder lamiram sind aufgrund resistenzen für die
gegenden kambodscha/laos leider nicht aktuell. sagt jedenfalls der
tropenarzt.
dann geh ich mal sparen…

gruß,
frank