Liebes Hallo an Alle,ich bin Kerstin 44 Jahre, mein Papa 67Jahre ist voriges Jahr im April ein Melanom entfernt wurden (stadium 3) bösartig. Wir fielen alle in tiefes Loch und wussten ersteinmal gar nichts. Ich persönlich hatte es verdrängt, dass dieses Melanom das Leben ernsthaft gefährden konnte und hoffte inniggst auf Heilung, da mein Papa ein grosser, stattlicher, fitter Mann ist (war).Er hat bis heute schon so viel durch.Erst Wächterlymphknoten in der Leiste entfernt, schlechte Heilung nun bis vor zwei Wochen Interferon gespritzt. Bis Mai diesen Jahres hatten wir alle Hoffnung, dass der Krebs besiegt wird und nun im Juni ging es ihm aufeinmal immer schlechter, kein Appetit mehr, Übelkeit, Müdigkeit. Er hat 15kg abgenommen und kann sich manchmal nicht mehr auf den Beinen halten. Nun die plötzliche Diagnose, beginnende Metastierung in Leber und Milz. Und keiner hilft ihm. Eine Chemo schafft er nicht, weil er schon so schwach ist. Eine Studie wurde ihm angeboten. Bitte, wer weiss etwas aus Erfahrung was ihm helfen kann noch wenigstens einige Jahre lebenswert zu leben. Ich bin so total verzweifelt und komme aus meinem Tief nicht mehr raus. Ich bin so fertig und will und kann es nicht ertragen. Hat jemand gute Erfahrung gemacht mit ähnlichem Krankheitsverlauf? Ich danke Euch für jeden Hinweis.
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Die Auskünfte und Ratschläge, die hier erteilt werden, ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt und sind vollkommen unverbindlich. Ratschläge von Fachkundigen (Ärzten und/oder Heilpraktikern, Apothekern usw.) sind von diesem Vorbehalt nicht ausgenommen, da durch die Schriftform eine echte Diagnosestellung, somit auch ein Therapievorschlag, ausgeschlossen ist.
Gleichzeitig warnen wir ausdrücklich vor Selbstmedikation ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, Heilpraktiker oder mit dem Apotheker.
liebe Kerstin,
so wie die Geschichte geschildert wird, scheint hier ein fortgeschrittenes Stadium vorzuliegen, welches mit der jetzigen Therapie nicht dauerhaft zu Erfolgen geführt hat. Damit ist die Situation typischerweise extrem ungünstig. Ohne deinen Vater genauer zu kennen, kann natürlich wenig über weitere Schritte ausgesagt werden, aber der Vorschlag, Ihn in einer Studie einzuschließen, finde ich sehr gut. Wenn die Regelmedikamente (und Interferon war schon eines der ganz modernen Sachen) nicht funktionieren, muss man auf Medikamente aus der Forschung oder noch wenig erprobte Therapieschemata ausweichen, die durch absolute Experten begleitet werden. Dies scheint hier bereits der Fall, so dass eine Verbesserung der Lage durch Alternativen oder andere Experten eher unwahrscheinlich ist. Es ist immer möglich sich eine 2te Meinung einzuholen, die Ärzte vor Ort können das nächst höher qualifizierte Krankenhaus sicherlich nennen. Meist eine UNiklinik oder spezialisierte Fachklinik (In NRW z.B. Uniklinik Münster oder Fachklinik Hornheide).
Wahrscheinlich erklären die das gleiche noch einmal oder haben noch einige Ideen.
Insgesamt ist die Situation schon sehr ernst und ich drücke die Daumen. Was Du machen kannst ist nicht viel, da sein und Mensch sein. Wieviel Zeit noch bleibt ist schwer abzuschätzen, vielleicht kann man einige Dinge im Hintergrund regeln, wie z.B. die häusliche und finanzielle Situation.
Es gibt einige schöne Ratgeber der deutschen Krebshilfe (auf deren Homepage mal suchen) wo einige Tips noch drin.
Lieber Helmut,
lieben Dank für Deine Antwort.Ich weiss, dass die Studie nicht das schlechteste sein soll, aber bei meinem Papa hat die Uni Klinik eine Studie ausgewählt diese wie ein Versuchsobjekt klingt und so weit ich mich im Netz erlesen konnte diese keine nennbaren Erfolge aufweisen konnte. Zumindest lese ich nirgends eine erfolgreiche Behandlung damit. Ich habe in dieser Nacht etwas gefunden in Bad Aibling, da wird eine Art Thermobehandlung durchgeführt, die die Krebszellen in eine Art Hitzeschock versetzt und den Krankheitsverlauf stoppen kann.Hast Du darüber vielleicht schon etwas gehört? Ich will so gern noch Hoffnung haben können.Ich bringe es nicht übers Herz über den Tod zu sprechen. Mensch bin ich sowieso von Herzen genug, das weiss mein Papa. Ich fahre gleich wieder hin und bin immer da für ihn und für meine Mama.Aber der Gedanke, dass es zu Ende gehen soll bringt mich fast um. Ich komme überhaupt nicht damit klar, obwohl ich stets ein optimistischer, fröhlicher Mensch bin.Vielen Dank Helmut, dass Du Dir Zeit für mich genommen hast.
hallo Kerstin,
leider ich Dir keine Tips da zu geben. Ich wünsche Dir viel Kraft und Liebe.
LG Ille
Sehr geehrte Frau Kerstin,
versuchen Sie Ihren Vater dazu zu bewegen sich in die Hände eines Naturheilkundlichen Arztes oder eines Heilpraktigers zu begeben. Interferon ist letztlich auch nur Chemotherapie. Für Ihn kann die Devise nur Aufbau heißen. Hierbei kann Ihnen ein naturheilkundlicher Therapeut sicher helfen. Ein Saft den ich bei allen Krebspatienten einsetze ist Moosbeerensaft. Er soll doch mal versuchen ob ihm dieser etwas Kraft gibt. Näheres gibt es hier: www.zellkreis.de und hier www.moosbeerensaft.de .
Alles Beste für Ihren Vater.
Mit freundlichen Grüßen
Axel Bumb
Natuheilpraxis für Klassische Homöopathie
Die Auskünfte und Ratschläge, die hier erteilt werden,
ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt und sind
vollkommen unverbindlich. Ratschläge von Fachkundigen (Ärzten
und/oder Heilpraktikern, Apothekern usw.) sind von diesem
Vorbehalt nicht ausgenommen, da durch die Schriftform eine
echte Diagnosestellung, somit auch ein Therapievorschlag,
ausgeschlossen ist.
Gleichzeitig warnen wir ausdrücklich vor Selbstmedikation ohne
Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, Heilpraktiker oder mit
dem Apotheker.
Lieber Herr Bumb,
vielen dank für Ihre Nachricht. Wir waren nun zwei tage bei einem heilpraktiker in Frankfurt und machen eine Immuntheraphie mit dentritischen zellen. Der Moosbeerensaft enthält aber zucker. Uns wurde gestern mitgeteilt, dass sich die Krebszellen von zucker ernähren und da dürfte das doch schädlich sein? Wir waren bei Herrn Siebenhüner in Frankfurt. Kennen Sie sich da vielleicht aus? Nächste Woche bekommt mein Papa das serum gespritzt mit der Hoffnung das es anschlägt und die Krebszellen vernichtet.
ganz lieben dank für Ihre Hilfe.Liebe grüße kerstin
Sehr geehrte Frau Kerstin,
bei Herrn Siebenhühner sind Sie in den besten Händen. Der Zuckeranteil im Moosbeerensaft ist nur gering. Wenn Sie ganz darauf verzichten möchten, können Sie alternativ Moosbeerenkapseln verwenden. Die sind völlig ohne Zucker. Beim Saft geht das leider nicht. Die Kapseln finden Sie unter www.moosbeerenkapseln.de .
Alles Gute Axel Bumb