Hi,
mich interessiert wie in der Praxis festgestellt wird, ob ein Tumor bösartig ist oder nicht? Welche Tests macht man für gewöhnlich?
Hi,
mich interessiert wie in der Praxis festgestellt wird, ob ein Tumor bösartig ist oder nicht? Welche Tests macht man für gewöhnlich?
Hallo manastra
für gewöhnlich wird eine ganze Reihe an Untersuchungen gemacht. Am Ende beweisend für die Bösartigkeit (man spricht im Medizinjargon von Malignität) ist nur eine Probeentnahme und die feingewebliche Untersuchung. Wie man solch eine Probe gewinnt hängt immer davon ab wo im Körper der verdächtige Prozess sitzt
ich hoffe ich konnte weiterhelfen
hallo manastra,
die diagnose eines tumors kann auf verschiedene art und weise erfolgen. Zunächst ist ganz wichtig welches organsystem betroffen ist, denn für jedes organ oder gewebe gibt es entsprechende diagnostikmittel. Normalerweise läuft die diagnose folgendermaßen ab:
ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen…
gruss M.
Hallo,
also das was mir so spontan dazu einfällt schreib ich dir jetzt mal.Ich habe mein Pathologiebuch leider im Moment nicht bei mir! Um was für eine Krebsart handelt es sich denn???
Ich versuche es mal allgemein zu halten:
also umd das Festzustellen ist die sicherste Methode eine Gewebsentnahme (Biopsie) Der Pathologe schaut sich das Gewebe unter dem Mikroskop an evtl mit verschieden Färbungen und beurteiltes es.
bösarige Zellen sehen anderst aus als normale. Außerdem kann man im Gewebe beurteilen bis in welche Gewebsschichten der Tumor schon vorgedrungen ist. Wenn die Basalmebran durchbrochen ist, ist aus der Vorstufe des Krebs eine richtiger Krebs entstanden, der streuen kann.
Bei Blutkrebs z.B. gibt es auch eine Verändert Anzahl von Zellen im Knochenmarkt. Das z.b. eine bestimmt Anzahl von Zellen im Knochenmakt überwiegen und daduruch die Bildung ander Zellen z.b. roten Blutkörperchen verdränkt wird. Diese Veränderungen kann man schon im nomalen Blutbild sehen und die die Knochenmarktpunktion lässt sich das nachweisen
Im Pet-CT kann man z.B. auch nachweisen das der Tumor eine erhöhten Stoffwechselaktivität hat. Das heißt zum Beispiel das er eine vermehrt Zuckeraufnahem hat, gegenüer das umgebenden Gewebe. Wobei das häufig verwendet wird um Metastasen (Streuung des Tumors)festzustellen. Bei Schliddrüsentumoren (je nach dem welchen) kann man z.b. eine vermehrte Jodaufnaheme (das makiert wurde) nachweisen.
Bie den ander Bildgebenden verfahren (CT/MRT/Röntgen/Unltraschall)
Dort kann man Erkennen, das irgendwelche Strukturen vergrößert sind, sie zerstört sind (z.B. im Knochen), es keine klare Abgrenzung zum umgebenden Gewebe gibt. Bestimmt Teile des Gewebes sich von den umgebenden Struktur unterscheidet. Man kann auch verdränungen von ander Organen erkennen. In der Lunge/Leber z.B. kann man neue Raumforderungen erkennen, also Struktuer die es dort normalerweise nicht gibt.
http://www.journalonko.de/reddyphp/image.php?id=1586…
hier sieht man mit dem Pfeil makierte Struktur Metastasen in der Leber! (das sind die weißlichen Flecken die sich vom restlichen gewebe unterscheiden)
Mit dem Bildgebendenverfahren kann man aber NICHT zu 100% die Diagnose stellen. Man muss immer Abklärung ob eine Entzündung oder ein ander Przess dahinter steckt. Deswegen erfolgt dann die Gewebsentnahme!! (siehe oben)
Auf die schnell hab ich noch die Seite gefunden, vielleicht bringt dich das ein bisschen weiter
http://www.med-college.de/de/wiki/artikel.php?id=40&…
Konnt ich dir denn weiterhelfen? Bzw. war das so Verständlich geschrieben?
Wenn du noch weiterfragen hast, kannst du dich gerne noch mal melden!
lg
Hi,
danke für die ausführliche Antwort, da weiß ich jetzt schon mehr. Bezüglich des Organs wäre es die Lunge, die es zu untersuchen gilt.
lg
Hey,
danke für die ausführliche Antwort. Das hilft mir schon weiter. Das Organ, dass mich interssieren würde, wäre die Lunge. Oder eventuell auch die Wirbelsäule.
lg
mich interessiert wie in der Praxis festgestellt wird, ob ein
Tumor bösartig ist oder nicht?
Hallo manastra,
ob ein Tumor bösartig ist oder nicht kann nur der Pathologe durch eine feingewebliche (histologische) Untersuchung von Tumorgewebe unter dem Mikroskop feststellen. Alle anderen Untersuchungen (Röntgen, CT, MRT, Ultraschall, Szintigrafie,PET-CT, Hormonuntersuchungen oder Blutuntersuchungen geben nur Hinweise, aber nie Sicherheit.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Becker
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Die Auskünfte und Ratschläge, die hier erteilt werden, ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt und sind vollkommen unverbindlich. Ratschläge von Fachkundigen (Ärzten und/oder Heilpraktikern, Apothekern usw.) sind von diesem Vorbehalt nicht ausgenommen, da durch die Schriftform eine echte Diagnosestellung, somit auch ein Therapievorschlag, ausgeschlossen ist.
Die Auskünfte und Ratschläge, die hier erteilt werden, ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt und sind vollkommen unverbindlich. Ratschläge von Fachkundigen (Ärzten und/oder Heilpraktikern, Apothekern usw.) sind von diesem Vorbehalt nicht ausgenommen, da durch die Schriftform eine echte Diagnosestellung, somit auch ein Therapievorschlag, ausgeschlossen ist.
Gleichzeitig warnen wir ausdrücklich vor Selbstmedikation ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, Heilpraktiker oder mit dem Apotheker.
Hi
zu allererst noch ein paar Infos. Das Wort Tumor bezeichnet in der Medizin nur eine Geschwulst und ist kein Synonym für Krebs. Benigne streuen keine Metastasen. Maligne Tumore streuen in der Regel Metastasen.
Ob ein Tumor maligne oder benigne ist kann nur in einer Untersuchung bei einem Pathologen festgestellt werden. Hierbei werden Gewebeproben unter dem Mikroskop begutachtet. Der Pathologe kann dann anhand des Aussehens sehen ob die Probe verdächtig ist. Den genauen Ablauf müsstest du aber einen Pathologen fragen. Ich bin das nicht!
Man kann aber auch schon anhand bestimmter Blutwerte sowie Untersuchungen einen Anfangsverdacht haben ob der Tumor eher gutartig(benigne) oder bösartig (maligne) ist. Weiter werden verdächtige Tumore genauer beobachtet auf ihr Wachstum und ihre Veränderungen. Ein guter Arzt kann hier auch schon viel erkennen.
Ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten, ansonsten müsstest du diese ein wenig mehr eingrenzen.
Schönes Wochenende
Hi,
hier noch ein kurzer anriss der diagnostik der lungen-tumore:
Hallo,
ich hab ganz vergessen zu Antworten.
Bei der Lunge sieht man häufig veränderung im Röntgenbild bzw. CT die dann mit einer Probeentnahem gesichert wird. Bei der Wirbelsäule ist es eigentlich das gleiche.
Wobei wenn beides betroffen ist will man meistens Wissen ob das eine Metastasen vom anderen sind. Wenn das sein sollte, wird wohl die Lunge in die Knochenen gestreut haben. Und du wirst wahrscheinlich komplett gescreent worden sein, damit nicht noch andere Stellen übersehen werde.
ach ja Veränderung wir Rundherde in der Lunge können z.B. auch auf eine Tuberkuloseinfektion hinweisend sein. Um das Abzuklären wird auf jeden Fall eine Gewebsuntersuchung gemacht.
Je nach Forschritt der Krebserkrankung wird eine entsprechende Therapie eingeleitet.
lg