Mammographie

Hallo miteinander!

Die Aussage eines Mammographen gegenüber meiner Freundin würde ich gerne einmal hier rein stellen und es wäre sehr schön, ein Feedback von den FAchleuten zu diesem wichtigen Thema zu lesen:

Der Arzt sagte ihr, wenn man einmal im Jahr in einem Mammographiezentrum mit erfahrenen Ärzten eine digitale (!)Mammographie machen liesse, und dazu zweimal im Jahr eine Sonographie, liesse sich das Risiko, an einem Mammakarzinom zu sterben gegen Null bewegen.

Der Punkt der Eigenkosten interessiert mich hier nicht.

Ist das so richtig?

Es ist ein wichtiges Thema, ich denke, es ist auch für andere Frauen interessant.

Gruß!
Zahira

Hallo,

ich bin 40 und selbiges sagte man mir im Brustzentrum Erlangen und Fürth auch.

Wegen einer sehr knotigen Brust und noch sehr dichtem Drüsengewebe, hat man gemeint, lieber 2mal im Jahr einen Ultraschall, da Röntgen durch dichtes Gewebe nicht so gut durchkommt, und alle 1 bis 2 Jahre eine Mammographie.

Ob sich das Risiko gegen Null dann bewegt, bezweifel ich - denn es gibt ja genug, die kurz nach einer Mammografie oder Sono dann einen Knoten entdecken, warum auch immer der dann „übersehen“ wurde.

Ich denke, die eigene Gesundheit sollte einem soviel Wert sein, dass man sich nicht auf ärztliche Aussagen verlässt, denn denen ist es „wurscht“, da bist du eine „Nummer“, sondern eigenverantwortlich wahrnimmt, was man wahrnehmen kann - sprich: Mammographie untr 50 in 1- oder 2-Jahresabständen plus 2x im Jahr Sono (kostet als Selbstzahler 40 Euro), über 50 dann die jährliche Mammo.

Ich bin kein Arzt, aber ich handhabe es so, nachdem bei mir schon mal ein - gutartiger - Knoten gestanzt wurde, da kümmere ich mich in o.g. Intervallen um mich selbst. Ich muss eher darum „kämpfen“, damit ich meine Halbjahres-Sono bekomme, ohne blöd angemacht und als Hypochonder angeschaut zu werden!

Die Aussage eines Mammographen gegenüber meiner Freundin würde
ich gerne einmal hier rein stellen und es wäre sehr schön, ein
Feedback von den FAchleuten zu diesem wichtigen Thema zu
lesen:

Der Arzt sagte ihr, wenn man einmal im Jahr in einem
Mammographiezentrum mit erfahrenen Ärzten eine digitale
(!)Mammographie machen liesse, und dazu zweimal im Jahr eine
Sonographie, liesse sich das Risiko, an einem Mammakarzinom zu
sterben gegen Null bewegen.

Der Punkt der Eigenkosten interessiert mich hier nicht.

Ist das so richtig?

Es ist ein wichtiges Thema, ich denke, es ist auch für andere
Frauen interessant.

Gruß!
Zahira

Hallo!

Danke für Deine Erfahrungen, ich möchte gerne noch einmal besonders diesen Faktor herausstellen:

hat man gemeint, lieber 2mal im Jahr einen

Ultraschall, da Röntgen durch dichtes Gewebe nicht so gut
durchkommt, und alle 1 bis 2 Jahre eine Mammographie.

Es hiess eben, dass besonders die digitale Mammo so effektiv 8und um Klassen genauer ist.
Wer hat davon gehört?

Gruß,
Zahira

Hallo,

digital heißt nicht anderes, dass „aus dem Gerät“ nicht ein (Röntgen)Film gewonnen wird, sondern dass ganze als Daten, nicht als Film, vom Arzt begutachtet wird.

Inwieweit das „genauer“ ist, hängt vom Gerät ab!

Ob ein Arzt den Film per Lupe anschaut oder per „digitaler Lupe“ am Rechnerbildschirm, … ein erfahrener Arzt erkennt hier wie da, was los ist.

Man sollte jedoch darauf achten, dass das derjenige zertifiziert ist, dass das Gerät auf dem neuesten Stand ist.

Ich selbst hatte das „Vergnügen“, dass mal in einer großen radiologischen Praxis eine Mammografie gemacht wurde, wo dann die Uniklinik die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat, was das für unscharfe Bilder wären.

Seither gehe ich zur Mammografie NUR noch in die Uniklinik; die haben die neuesten Geräte und können die sich auch leisten!

Infos findest du hier z.B. zum Thema:
http://www.brustkrebs.de

Achte lieber auf die Zertifizierung als auf „digital“ oder analog:

http://www.vzhh.de/~upload/rewrite/TexteGesundheit/M…

Hier gibts en masse:

http://www.google.de/search?hl=de&q=mammografie+zert…

Es hiess eben, dass besonders die digitale Mammo so effektiv
8und um Klassen genauer ist.
Wer hat davon gehört?

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Uni & Mammographie

Man sollte jedoch darauf achten, dass das derjenige
zertifiziert ist, dass das Gerät auf dem neuesten Stand ist.

Ich selbst hatte das „Vergnügen“, dass mal in einer großen
radiologischen Praxis eine Mammografie gemacht wurde, wo dann
die Uniklinik die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat,
was das für unscharfe Bilder wären.
Seither gehe ich zur Mammografie NUR noch in die Uniklinik;
die haben die neuesten Geräte und können die sich auch
leisten!

Woher nimmst Du die Gewißheit, dass die Uni recht hat? Vielleicht schlüge der Radiologe ob der universitären Aussage die Hände auch übern Kopf zusammen. Nicht alles was Uni heißt, ist auch exzellent. und der finanzielle Rahmen von Unis ist nicht zwingend besser als der von Großpraxen, kleinen Praxen oder Kreiskrankenhäusern. Mit Brustkrebs würde ich z. B. in meiner Region in ein (bestimmtes) Kreiskrankenhaus gehen, nicht an die Uni (obwohl die auch gut ist).

Ob sich das Risiko gegen Null dann bewegt, bezweifel ich - denn es :gibt ja genug, die kurz nach einer Mammografie oder Sono dann :einen Knoten entdecken, warum auch immer der dann „übersehen“ wurde.

Mathematisch (also spitzfindig) gesehen sinkt das Risiko, bewegt sich also in Richtung null (erreicht sie aber nicht…) Dass man einen Knoten kurz nach Sono/Mammographie entdeckt ist nicht so selten, kann eben auch Ausdruck eines raschen Wachstums sein. Oder eines nicht mit bildgebenden Verfahren nachweisbaren Tumors. Deshalb ist die Selbstabtastung auch unbestritten ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Bestandteil der Früherkennung. Früherkennung heißt auch nicht, dass kein Krebs entsteht, sondern dass man ihn frühzeitig nach seinem Entstehen entdeckt. (Oft gehörte Klage von Tumorpatienten: aber ich war doch immer zur Früherkennung…)

pp

Vielen Dank noch einmal für die Erklärung und die informativen links!

Gruß,
Zahira