Man glaubt es nicht

Hi,
wollt euch kurz was erzählen.
Hab ne Expraktikantin die im Stuttgarter Tierheim eine Lehre zur Tierpflegerin anfangen wollte.
Der schon unterschriebene Ausbildungsvertrag wurde gekündigt mit der Begründung daß sie einen Hund vom Züchter geholt hat!!!
Der Grund warum sie keine Hund aus dem Tierheim holte war daß diese keine Kurzhaarcolliewelpen hatten und sie diese Rasse als die für sie sinnigste und passendste ansah. Für diesen Welpen fuhr sie 2x von Herrenberg(30km südl. von Stuttgart) nach Köln!!!.
Soviel zum Thema Tierschutz!
Nebenbei arbeitete sie freiwillig ohne Bezahlung schon fast täglich in diesem Tierheim um sich mit allem bekannt zu machen.
Mir fehlen gerade echt die Worte.
Gruß Steffen

*******************************************************************

MOD: Auf Wunsch des Teams die Frage wegen Jobgesuch entfernt

hi

Soviel zum Thema Tierschutz!

*grins* ja gerade im Bereich „Tierschutz“ trifft man so die eine oder andere Absonderlichkeit und Selbstgerechtigkeit … die kommen aus dem Heiligenscheinpolieren nicht mehr heraus … >:frowning:

Wer kennt evtl. ein Tierheim im Süddeutschen Raum welches eine
fähige Azubi sucht.

hat sie es in Böblingen mal probiert ? das läge für sie gut erreichbar - Ausfahrt Böblingen-Hulb … keine 2 Min von der Autobahn weg

Gruß Hexerl

in der Tat

Hi,

Der schon unterschriebene Ausbildungsvertrag wurde gekündigt
mit der Begründung daß sie einen Hund vom Züchter geholt
hat!!!

in der Probezeit kann ein Ausbildungsvertrag ganz ohne Begründung gekündigt werden.

Der Grund warum sie keine Hund aus dem Tierheim holte war daß
diese keine Kurzhaarcolliewelpen hatten und sie diese Rasse
als die für sie sinnigste und passendste ansah.

Hm, in ganz Süddeutschland gab es in keinem Tierheim einen Kurzhaarcolliewelpen? Reisewillig war sie ja wohl:

Für diesen
Welpen fuhr sie 2x von Herrenberg(30km südl. von Stuttgart)
nach Köln!!!.

Soviel Geld hatte ich als Azubi nicht.

Soviel zum Thema Tierschutz!

Soviel zum Thema Geschicklichkeit. Jemanden deswegen einfach rauszuwerfen, finde ich zwar auch komisch, aber man sieht es als Arbeitgeber halt schon ganz gern, wenn die Mitarbeiter im eigenen Laden einkaufen.

Nebenbei arbeitete sie freiwillig ohne Bezahlung schon fast
täglich in diesem Tierheim um sich mit allem bekannt zu
machen.
Mir fehlen gerade echt die Worte.

Den Eindruck hab ich nicht :wink:

Wer kennt evtl. ein Tierheim im Süddeutschen Raum welches eine
fähige Azubi sucht.

Ich nicht, aber hoffen wir mal, daß sie nicht in einem unterkommt, das gerade einen Kurzhaarcollie auf Lager hat. Bei soviel Engagement bekommt sie sicher sofort ein schlechtes Gewissen und adopiert den dann auch noch. Zwei Hunde, ein Azubigehalt und ständige Fernreisen vertragen sich nicht.

Gruß,
Christian

Hi,

Hi,

Der schon unterschriebene Ausbildungsvertrag wurde gekündigt
mit der Begründung daß sie einen Hund vom Züchter geholt
hat!!!

in der Probezeit kann ein Ausbildungsvertrag ganz ohne
Begründung gekündigt werden.

Der Grund warum sie keine Hund aus dem Tierheim holte war daß
diese keine Kurzhaarcolliewelpen hatten und sie diese Rasse
als die für sie sinnigste und passendste ansah.

Hm, in ganz Süddeutschland gab es in keinem Tierheim einen
Kurzhaarcolliewelpen? Reisewillig war sie ja wohl:

es ist doch wirklich scheißegal wo jemand seinen Hund holt.
Wenn nix passendes für sie dabei war, war halt nix dabei. Und von einem Tierheim dass nen Ausbildungsvertrag kündigt mit dieser Begründung halte ich generell Überhaupt nix.
Soll ich mir nen Yorkshire holen, nur weil grad einer da ist, obwohl ich nen Doberman möchte??? Gut, etwas krass, aber im Endeffekt isses doch so. Es gibt ja schließlich nicht immer wenn jemand einen Hund sucht im TH einen der zu einem passt und den Wünschen des zukünftigen Besitzers entspricht.
Soll sie sich irgendeinen Hund holen, mit dem sie eventuell nicht zurecht kommt oder gar unglücklich ist, nur damit sie ihre Ausbildungsstelle behalten darf???
Is jawohl echt ein bißchen zuviel verlangt.

Für diesen
Welpen fuhr sie 2x von Herrenberg(30km südl. von Stuttgart)
nach Köln!!!.

Soviel Geld hatte ich als Azubi nicht.

Kann sein, aber wenn man sich einen Hund ausgeguckt hat fährt man gerne länger wohin, schließlich bleibt einem der Hund im günstigsten Fall doch immerhin 10-15 Jahre.

Soviel zum Thema Tierschutz!

Soviel zum Thema Geschicklichkeit. Jemanden deswegen einfach
rauszuwerfen, finde ich zwar auch komisch, aber man sieht es
als Arbeitgeber halt schon ganz gern, wenn die Mitarbeiter im
eigenen Laden einkaufen.

Nebenbei arbeitete sie freiwillig ohne Bezahlung schon fast
täglich in diesem Tierheim um sich mit allem bekannt zu
machen.
Mir fehlen gerade echt die Worte.

Den Eindruck hab ich nicht :wink:

Wer kennt evtl. ein Tierheim im Süddeutschen Raum welches eine
fähige Azubi sucht.

Ich nicht, aber hoffen wir mal, daß sie nicht in einem
unterkommt, das gerade einen Kurzhaarcollie auf Lager hat. Bei
soviel Engagement bekommt sie sicher sofort ein schlechtes
Gewissen und adopiert den dann auch noch. Zwei Hunde, ein
Azubigehalt und ständige Fernreisen vertragen sich nicht.

Ich weiß gerade auch kein TH, aber hoffe dass sie in einem unterkommt in dem es scheißegal ist wo man seinen vierbeinigen Freund her hat.
Zwingen lassen, von dort einen Hund zu nehmen, würde ich mich jedenfalls nicht.
Außerdem sollte es doch auch im Interesse eines TH sein, dass die zukünftigen Besitzer ihrer Schützlinge mit denen auch zurecht kommen, oder nicht!?

Liebe Grüße
Yvonne

Gruß,
Christian

Hallöchen,

es ist doch wirklich scheißegal wo jemand seinen Hund holt.
Wenn nix passendes für sie dabei war, war halt nix dabei. Und
von einem Tierheim dass nen Ausbildungsvertrag kündigt mit
dieser Begründung halte ich generell Überhaupt nix.

ich halte da auch nichts von, aber ich kann es nachvollziehen. Um mal den advocatus diaboli zu spielen: Da spielt jemand ein Riesenengagement vor, aber wenn es mal darum geht, einen Hund aus dem Tierheim zu holen, geht sie zum Züchter, wo die nächsten Insassen der Tierheime produziert werden.

Wenn ich mir nun vorstelle, was für enagierte Menschen ein Tierheim leiten, kann ich mir diesen Gedankengang durchaus nachvollziehen, wenn es auch nicht unbedingt meiner ist.

Kann sein, aber wenn man sich einen Hund ausgeguckt hat fährt
man gerne länger wohin, schließlich bleibt einem der Hund im
günstigsten Fall doch immerhin 10-15 Jahre.

Wenn man aber hunderte von Kilometern zum Züchter durch die Landschaft gurkt, muß man sich die Frage gefallen lassen, ob man nicht hätte erst einmal bei den Tierheimen in der Gegend hätte schauen können.

Zwingen lassen, von dort einen Hund zu nehmen, würde ich mich
jedenfalls nicht.

Läßt sie sich ja auch nicht. :wink:

Gruß,
Christian

2 „Gefällt mir“

wo ist hier ‚schlimmes‘…?

moin steffen,

… ist ja ne alberne geschichte…
… die art der kündigung fällt inne richtung „bescheuertes“ denken…
… hier würd ich zumindest noch gegen angehen…( nerven )…

… ein arbeiter bei mercedes fährt VW…
… ein bänker nimmt seinen kredit bei der konkurrenz…
… ne edeka verkäuferin kauft bei real ein …
… ein konventioneller bauer kauft im bioladen …
… eine krankenschwester will nicht im „eigenen“ krankenhaus in den OP…
… etc. …

… es ist doch jedem selbst überlassen in welcher weise er sein privatleben gestaltet und ausfüllt…

… der psycho-onkel muss sich doch nach der arbeit nicht auch noch privat um „deffekte“ seelen kümmern…
… kein KFZ mechaniker ist dem nachbarn nach der arbeit verpflichtet…
… ein postler nimmt abends anner tür keine briefe an…
… etc. …

… ich seh da nix schlimmes …auch kein moralisches problem…

… ein KFZ-ler kauft auch nicht die reparierten „kisten“ vom chef…
… ein „bänker“ nimmt bestimmt auch nicht den „bauansparer“ vonner firma wenn ER weiss dass bessere sachen in den schubladen liegen…

… ergo …

… privat und arbeit trennen ist doch eine normale geschichte und hat auch mit „tierliebe“ nix zu tun… in einem "laden " tätig zu sein verhindert nicht die negativen seiten sehen zu müssen… da ist es doch ok wenn man sich an anderer stelle mit dem eigenbedarf eindeckt… wohl-wissend dass auch selbiges geschäft negative seiten hat – welche man aber nicht näher kennt :smile:

… ob selbiges verfahren nur ein „lügen inne eigene tasche“ ist oder nur ein etwas besseres gefühl gibt ?.. ne art gesunde distanz zum „erworbenen“ … ohne detailiertes wissen um eine „sache“ fühlen sich viele besser… der umgang mit dem „objekt“ ist nicht „hirntechnisch“ belastet…
… wie auch immer man darüber denken mag…

… jeder hat ein recht darauf nach feierabend…seine gedanken und sein privates um etwas anderes als --firma-- „kreisen“ zu lassen …

gruß rüdl

Also zu den ganzen Aussagen…
erstens: TH schreibt in seiner Broschüre daß wenn man keinen Hund im TH findet man zu einem Züchter fahren soll!
zweitens: Geld. Wer hier über Geld redet empfindet Neid. „Ich hatte als Azubi nicht soviel Geld“ sorry aber das ist Neid. Es ist scheißegal woher Geld kommt. Wer es hat der hat. Basta, und wenn sie statt nem BMW oder nem Urlaub sich lieber nen Hund anschafft der super zu ihr passt dann tut sie dem Hund und sich was gutes!
drittens: Dieser Hund landet nie im TH. Eher holt sie sich nen zweiten eigenen zu den 4 Pflegehunden dazu.
viertens. Thema BB-TH. a) TH-BB machte im Herbst 2003 auf Ihrer Forenseite für Scientology Werbung
b) war im Herbst 2003 fast zahlungsunfähig c) darf nicht ausbilden
So und jetzt eine Bitte laßt den Neid weg.
ach ja fünftens. Sie war in allen THs der weiteren Umgebung und auch bei vielen Tierschutzgruppen. Keiner hatte einen Welpen.
Mir gehts um die Begründung.
Aber um der Sache eins drauf zusetzen. In BB schafft ein Jagdhundausbilder der klar sagt daß alle Hunde ohne VDH Papiere nix wert sind.
Soviel mal dazu

Gruß Steffen

ich denke mal du hast dich verklickt …

wenn nicht hätte ich gerne gewusst was ich dir getan habe ?

wenn du bestimmte TH nicht genannt haben wolltest, hättest du das vorher erwähnen sollen … ich kenne nur das eine und das auch nur von aussen

Gruß Hexerl

Hi,
wollt euch kurz was erzählen.
Hab ne Expraktikantin die im Stuttgarter Tierheim eine Lehre
zur Tierpflegerin anfangen wollte.
Der schon unterschriebene Ausbildungsvertrag wurde gekündigt
mit der Begründung daß sie einen Hund vom Züchter geholt
hat!!!
Der Grund warum sie keine Hund aus dem Tierheim holte war daß
diese keine Kurzhaarcolliewelpen hatten und sie diese Rasse
als die für sie sinnigste und passendste ansah. Für diesen
Welpen fuhr sie 2x von Herrenberg(30km südl. von Stuttgart)
nach Köln!!!.
Soviel zum Thema Tierschutz!
Nebenbei arbeitete sie freiwillig ohne Bezahlung schon fast
täglich in diesem Tierheim um sich mit allem bekannt zu
machen.
Mir fehlen gerade echt die Worte.
Wer kennt evtl. ein Tierheim im Süddeutschen Raum welches eine
fähige Azubi sucht.
Gruß Steffen

Hi Steffen,

ich glaube das ist was für’s Rechtsbrett. Hängt sicher vom Arbeitsvertrag ab, ob sie einn Hund aus dem Tierheim nehmen muss. Aber selbst wenn’s so drin steht, muss es nicht rechtens sein.
Da würde ich einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen.

Gruß
Lexi

Man glaubt es wirklich nicht

Hund im TH findet man zu einem Züchter fahren soll!
zweitens: Geld. Wer hier über Geld redet empfindet Neid. „Ich
hatte als Azubi nicht soviel Geld“ sorry aber das ist Neid.

*gröl*

Mir gehts um die Begründung.

Befand sich die Dame schon in der Ausbildung und zwar jenseits der Probezeit? Wenn nicht, dann braucht es keine Begründung.

Gruß,
Christian

Kann ich voll und ganz verstehen. Ich würde auch mit niemandem zusammenarbeiten wollen, der Tiere als „Ware“ ansieht, die man sich beliebig irgendwo „kaufen“ kann.

Tanja

Hallöchen,

Hallo,

es ist doch wirklich scheißegal wo jemand seinen Hund holt.
Wenn nix passendes für sie dabei war, war halt nix dabei. Und
von einem Tierheim dass nen Ausbildungsvertrag kündigt mit
dieser Begründung halte ich generell Überhaupt nix.

ich halte da auch nichts von, aber ich kann es nachvollziehen.
Um mal den advocatus diaboli zu spielen: Da spielt jemand ein
Riesenengagement vor, aber wenn es mal darum geht, einen Hund
aus dem Tierheim zu holen, geht sie zum Züchter, wo die
nächsten Insassen der Tierheime produziert werden.

klar, das is scheiße, aber man geht ja nicht davon aus dass alle Hunde die vom Züchter kommen später mal im TH landen.
Es soll ja auch verantwortungsbewußte Hundehalter geben.
Habe damals (dieses Jahr werdens 5 Jahre) einen Pittiwelpen oder Staffiwelpen gesucht. Im TH gabs damals nix was meinen Vorstellungen entsprach, fand dann meinen jetztigen Hund (Staffirüde) bei einem Hobbyzüchter, auf nem Bauernhof.
Irgendwann wollte ich nen Zweithund dazuhaben, hab dann nach langem suchen einen wunderschönen Pittiwelpen Red Red Nose gefunden im TH …, 4 mon. alt, auch ein Rüde. Man sagte mir damals dass sie mir auf gar keinen Fall nen Rüden zu meinem dazugeben, weil dass irgendwann mal Streit gibt. Es half alles reden nix, irgendwann sagte eine der Pflegerinnen dass ja sie eigentlich den Hund selbst behalten wolle.
Wir würden nur ne Hündin dazubekommen, da sie meinten da gäbe es keine Komplikationen und unser Kind würde nicht irgendwann mal zwischen zwei beißende Rüden kommen.
Man versuchte uns dann eine Rottihündin mit 3 Jahren anzudrehen, die weder Wohnung noch Auto kannte, eigentlich alles lernen mußte.
Ich winkte dankend ab, hatte mich auf einen Rüden fixiert und damit basta. So hatte halt dass TH damals keinen Hund in gute Hände abgegeben. Pech.
Fands nur extrem schade, dass die keinem anderen außer sich selbst zutrauen zwei Rüden miteinander halten zu können ohne dass da mal was krasses passiert.
Wo bleibt da der Tierschutz??? Ich dachte immer die sind froh wenn jemand sich nen Hund raussucht und der es dann gut hat.

Wenn ich mir nun vorstelle, was für enagierte Menschen ein
Tierheim leiten, kann ich mir diesen Gedankengang durchaus
nachvollziehen, wenn es auch nicht unbedingt meiner ist.

Kann sein, aber wenn man sich einen Hund ausgeguckt hat fährt
man gerne länger wohin, schließlich bleibt einem der Hund im
günstigsten Fall doch immerhin 10-15 Jahre.

Wenn man aber hunderte von Kilometern zum Züchter durch die
Landschaft gurkt, muß man sich die Frage gefallen lassen, ob
man nicht hätte erst einmal bei den Tierheimen in der Gegend
hätte schauen können.

Das is schon klar, aber es is schon reiner Zufall wenn genau diese Rasse (als Welpe) die man will gerade dann auch in nem TH zu finden ist.

Zwingen lassen, von dort einen Hund zu nehmen, würde ich mich
jedenfalls nicht.

Läßt sie sich ja auch nicht. :wink:

Na zum Glück.

Liebe Grüße Yvonne

Gruß,
Christian

Hallo Steffen,

im Intenet gibt es diverse Suchseiten über spezielle Hunderassen, die dringend eine Zuhause suchen, z.B. Labradors in Not, Windhunde in Not, Galgos-Notfälle etc.,musst Dich dafür aber durchgooglen.
Sucht nicht die Wilhelma auch immer wieder Tierpfleger?
Ich denk zu der Absage, wenn wirklich nichts anderes vorgefallen sein sollte:smiley:eine Bekannte hat ihre Art von Idealismus vielleicht etwas unglücklich rübergebracht, das wird in einer sozialen Station wie einer solchen einfach vorausgesetzt. Dennoch finde ich, dass schon jeder selbst das Recht hat, sich sein Leben so einzurichten, wie er es möchte, auch wenn die Vorstellung einer künftigen Tierpflegerin, die „abgeschobene“ Tiere betreuen wird, nicht ganz konform mit denen der Züchter läuft, die oftmals, zum Glück nicht immer, aus anderen Beweggründen, als den sozialen Aspekt, Idealismus, züchten.
Vielleicht haben die TH-Leute bislang nur negative Erfahrungen mit Zuchthundbesitzern gemacht? Man weiss es ja nicht.
Auf jeden Fall soll sie das so machen, wie sie es für sich für richtig hält, mit Hinblick auf den tagtäglichen Arbeitsbereich eines Tierpflegers, der wahrlich nicht immer rosig ist.

In der Hoffnung, nicht gelangweilt zu haben „gähn“, wünsche ich ihr viel Erfolg bei der fortgesetzten Jobsuche.

In diesem Sinne,

Laluca, neben sich 6 wachsame Tierheim-Züchterhundeaugen…

PS: Mein Schäferhund ist ursprünglich auch von einem Züchter, galt aber als Achtung: „Überschussware mit Makeln“ und es ist ein toller Hund, mit dem betörendsten Silberblick der Welt :wink:

Entschuldigung bitte, falls ich zuviel gequasselt habe, war mir ein kleines Bedürfnis. Frauen halt ;:wink:

Hallo,

zunächst: ich finde das Verhalten des Tierheims etwas überzogen, sofern der Tierkauf der einzige Grund ist.

Andererseits kann ich es auch verstehen, denn jedes Tier, das beim Züchter gekauft wird statt aus dem Tierheim, bedeutet ein Tier mehr im Heim. Dabei ist es egal ob es sich um einen „seriösen“ Züchter handelt oder um einen Geldmacher. Gerade wenn man im TH arbeiten will und sich den Tierschutz auf die Fahnen schreibt, sollte man sich dessen bewußt sein. Heutztage ist es dank Internet kaum ein Problem, eine bestimmte (oder zumindest eine ähnliche) Rasse im Tierheim zu finden. Zumal hier offensichtlich auch die Bereitschaft zu längerer Anfahrt vorhanden war.

Gruss, Niels

Hallo,

klar, das is scheiße, aber man geht ja nicht davon aus dass
alle Hunde die vom Züchter kommen später mal im TH landen.

es wird nur in diesem Moment ein Hund weniger aus dem Tierheim abgeholt.

Ich winkte dankend ab, hatte mich auf einen Rüden fixiert und
damit basta. So hatte halt dass TH damals keinen Hund in gute
Hände abgegeben. Pech.

Mir scheint es, du hast bis heute einen Hass auf diese Tierheim.
Ist dir mal der Gedanke gekommen, dass die Leute dort schlechte Erfahrungen gemacht haben und entsprechend vorsichtig sind? Weißt du, ob du wirklich alles in den Griff bekommen hättest? Im Nachhinein zu sagen „es wäre alles gut gegangen“ ist einfach.
Mir wollte mal eine Frau eine Katze nicht geben, weil sie bei uns Freigang haben sollte. Kann ich nichts machen. Die Frau hatte wohl ihre Gründe. Es ist schlicht ein Zeichen dafür, dass diesen Leuten nicht egal ist, was anschließend mit den Tieren passiert. Und da sie im Vergleich mit entsprechenden seriösen Züchtern viel mehr Tiere vermitteln, können sie die Haltung hinterher nicht mehr so einfach kontrollieren. Da kann es dann schon mal sein, dass sie lieber auf einen gewissen Prozentsatz möglicher guter Vermittlungen verzichten um damit den Anteil an schlechten Vermittlungen deutlich zu senken.

Fands nur extrem schade, dass die keinem anderen außer sich
selbst zutrauen zwei Rüden miteinander halten zu können ohne
dass da mal was krasses passiert.

Sie trauen das sicher auch anderen Leuten zu. Fragt sich nur, wie lange und genau man eine Person kennen muss, um das zu beurteilen. Ein paar kurze „ich habe schon einen glücklichen und zufriedenen Hund und auch schon als Kinder hatten wir immer Hunde“ wird wohl nichr reichen.

Wo bleibt da der Tierschutz??? Ich dachte immer die sind froh
wenn jemand sich nen Hund raussucht und der es dann gut hat.

So. Natürlich sind sie froh, WENN er es gut hat. Das gilt es aber vorher zu prüfen.

Das is schon klar, aber es is schon reiner Zufall wenn genau
diese Rasse (als Welpe) die man will gerade dann auch in nem
TH zu finden ist.

Ja, so ist die Tierliebe. Manche Hunde sind eben gleicher als andere. Ich kann noch verstehen, wenn es eine bestimmte Größe, ein bestimmter Typ, ein bestimmter Charakter sein soll. Aber eine bestimmte Rasse. Ich wollte immer einen großen Kater. Jetzt haben wir eine kleine Kätzin und einen großen Kater. Rasse? Vermutlich Kätzin mit leichten Norweger-Einschlag und Kater mit gesichertem Main Coone Vater.

Gruss, Niels

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Hi,

klar, das is scheiße, aber man geht ja nicht davon aus dass
alle Hunde die vom Züchter kommen später mal im TH landen.

es wird nur in diesem Moment ein Hund weniger aus dem Tierheim
abgeholt.

das is wohl wahr, aber wenn ihr aus dem TH kein Hund passt, wird sowieso einer weniger geholt.

Ich winkte dankend ab, hatte mich auf einen Rüden fixiert und
damit basta. So hatte halt dass TH damals keinen Hund in gute
Hände abgegeben. Pech.

Mir scheint es, du hast bis heute einen Hass auf diese
Tierheim.

Naja, Hass is etwas übertrieben, ich finde es ist ein gutes TH mit einer Leiterin die sich sehr gut mit Hunden auskennt.

Ist dir mal der Gedanke gekommen, dass die Leute dort
schlechte Erfahrungen gemacht haben und entsprechend
vorsichtig sind? Weißt du, ob du wirklich alles in den Griff
bekommen hättest? Im Nachhinein zu sagen „es wäre alles gut
gegangen“ ist einfach.

Klar sollten die vorsichtiger sein, aber uns dann ne Rottihündin mitgeben die noch gar nix kannte hätte ja mit Vorsicht auch nicht viel zu tun gehabt, dass hat mich etwas gestört.

Mir wollte mal eine Frau eine Katze nicht geben, weil sie bei
uns Freigang haben sollte. Kann ich nichts machen. Die Frau
hatte wohl ihre Gründe. Es ist schlicht ein Zeichen dafür,
dass diesen Leuten nicht egal ist, was anschließend mit den
Tieren passiert. Und da sie im Vergleich mit entsprechenden
seriösen Züchtern viel mehr Tiere vermitteln, können sie die
Haltung hinterher nicht mehr so einfach kontrollieren. Da kann
es dann schon mal sein, dass sie lieber auf einen gewissen
Prozentsatz möglicher guter Vermittlungen verzichten um damit
den Anteil an schlechten Vermittlungen deutlich zu senken.

Fands nur extrem schade, dass die keinem anderen außer sich
selbst zutrauen zwei Rüden miteinander halten zu können ohne
dass da mal was krasses passiert.

Sie trauen das sicher auch anderen Leuten zu. Fragt sich nur,
wie lange und genau man eine Person kennen muss, um das zu
beurteilen. Ein paar kurze „ich habe schon einen glücklichen
und zufriedenen Hund und auch schon als Kinder hatten wir
immer Hunde“ wird wohl nichr reichen.

Aber irgendwann muss man es halt versuchen, sonst sitzen manche Hunde ja ewig im TH. Außerdem wäre ich sofort mit dem Hund in eine Hundeschule gegangen. Sie hätten auch Kontrollbesuche machen können, wäre für den Hund auch öfters ins TH gefahren. Aber man hat mir leider nicht die Möglichkeit dazu gegeben.
Ich hätte alles für diesen Hund gemacht. Meine Freundin (Hundetrainerin) hat dort angerufen und mit Ihr geredet, nein man bekommt keinen Rüden zu einem schon vorhandenen dazu.
Ich war damals sehr traurig, mußte es aber dennoch leider akzeptieren.
Zudem war es ja damals für solche Hunde schon ein Problem ein neues gutes Zuhause zu finden zwecks dieser Kampfhundediskussionen.

Wo bleibt da der Tierschutz??? Ich dachte immer die sind froh
wenn jemand sich nen Hund raussucht und der es dann gut hat.

So. Natürlich sind sie froh, WENN er es gut hat. Das gilt es
aber vorher zu prüfen.

Das is schon klar, aber es is schon reiner Zufall wenn genau
diese Rasse (als Welpe) die man will gerade dann auch in nem
TH zu finden ist.

Ja, so ist die Tierliebe. Manche Hunde sind eben gleicher als
andere. Ich kann noch verstehen, wenn es eine bestimmte Größe,
ein bestimmter Typ, ein bestimmter Charakter sein soll. Aber
eine bestimmte Rasse. Ich wollte immer einen großen Kater.
Jetzt haben wir eine kleine Kätzin und einen großen Kater.
Rasse? Vermutlich Kätzin mit leichten Norweger-Einschlag und
Kater mit gesichertem Main Coone Vater.

Die Hunderassen haben alle verschiedene Charaktere, wenn ich halt einen Hund will der meinen Erwartungen entspricht muss ich mich halt auf eine bestimmte Rasse einschießen.
Er soll ja auch zu mir passen.
Klar kann es mir auch passieren dass ich nen Rotti möchte (dessen Eigenschaften ich sehr schätze) und dann aber nen Schnauzer hole (der ähnliche Eigenschaften besitzt).

Grüßle zurück Yvonne

Gruss, Niels

OT: Tierpflegelehre im Tierheim i.Allg.
Hi Steffen,

mal auf 'ner ganz anderen Ebene: Ich habe mich am Wochenende länger mit einem Freund unterhalten, der Tierpflegemeister ist und schon seit über 20 Jahren im Beruf und außerdem dabei noch in der Ausbildung engagiert.

Er hat mich drauf hingewiesen, dass diese neue Richtung der Tierpflegerausbildung im Tierheim, die ja gerade erst eingerichtet wurde, auch z.T. aufgrund von Lobbyarbeit der Vereine etc. entstanden ist.
Inhaltlich hat diese Ausrichtung im Gegensatz zum Versuchs- und Zootierpfleger ein großes Problem, da sich nämlich im Tierheim so gut wie nix lehren lässt. Die Basisprüfungen haben alle drei Richtungen gemeinsam und schon jetzt wurde wohl bei der ersten Prüfung der ersten Generation von Tierheimtierpflegern deutlich, dass sie nur unzureichend ausgebildet waren. ALLE Prüflinge sind durch die Prüfung gerasselt. Nicht, weil sie zu blöd waren, sondern weil ihre Ausbildungsträger gar nicht in der Lage sind, sie in der Praxis umfassend auszubilden. Wie variationsreich ist die Arbeit in den Tierheimen schon?

Momentan geht man wohl auch innerhalb der Branche davon aus, dass die im Tierheim ausgebildeten Tierpfleger wohl kaum Stellen bekommen werden. Tierheime selbst haben meistens kein Geld dafür (außerdem ist ein neuer Azubi billiger, wenn’s um die Reinigung der Käfige geht) und für den Versuchstier- und Zootierbereich fehlen ihnen Wissen und Ausbildung.

Vielleicht hat die Geschichte ja ein Gutes und deine Ex-Praktikantin erkundigt sich noch einmal genauer, wie sinnvoll die angestrebte Ausbildung wirklich für sie ist.

Gruß,
Christiane