Hi!
das habe ich nun nicht gemeint. Der ZdJ, der bislang einer der
besten Wahlhelfer der SPD zur Bundestagswahl gewesen ist, hat
in der Person Spiegel die Bundesregierung gerügt.
Eigeninteressen stehen über Parteiinteressen.
Er bringt
hier wohl die Regierung schon etwas in Probleme, wenn er
kritisiert und im Prinzip den Einsatz deutscher Soldaten im
Irak-Krieg fordert.
Er fordert mittelbar über den Einsatz deutscher Soldaten freie Bahn für seine Brüder in Israel.
Naja, das ist an den Haaren herbei interpoliert, von
interpretiert kann wohl kaum eine Rede mehr sein.
Diese beiden Aussagen sind wohl nicht als Interpretation von
P.S. Äusserung zu sehen, sondern wie ich darstelle, ist es
meine Meinung.
… und nicht nur Deine, Günter. Die Ziele sind offensichtlich, nur ist es eben politisch nicht korrekt, das auch auszusprechen. Irgendwann heißt es dann „die armen Palästinenser. Sie hätten aber eben auch nicht dauern Attenntate verüben dürfen“…
Nachdem P.S. ansonsten ein Steigbügelhalter der
jetzigen Regierung ist, wobei ihm dies als Privatperson und
SPD-Mitglied auch zustehet, dürfte Schröder durchaus Probleme
bekommen, wenn er sich gegen die Interessen des P.S. wendet,
der doch wohl nicht seine Meinung, sondern die bestimmter
Kreise als ZdJ dargestellt hat.
Richtig. Verwunderlich ist nur, dass der ZdJ auch in dieser Frage offenbar blind hinter Spiegel und somit Scharon steht.
Ich hätte hier eigentlich etwas mehr Zurückhaltung im eigentlichen Sinne bzw. eine Diskussion erwartet. Aber offenbar ist das im ZdJ unerwünscht oder man ist sich einfach einig…
Er lässt erstmals die Katze aus dem Sack. Auch er will den
Krieg in Nahost. Jedem, der einigermassen logisch denken will,
weiss sehr genau, dass mit dem Irak-Krieg das Ende Palästinas
das Ziel sein wird. Wer immer wieder Kommentare liest kann
lesen, dass viele damit rechnen, dass der Irak-Krieg von
Scharon zur Unterwerfung und Vernichtung der Palästinenser
führen wird und nach einem Irak-Krieg kein Palästina mehr
bestehen wird.
Natürlich wird das so laufen. Ein Vorteil für die Palästinmenser wäre es dann zumindest, dass sie nur vertrieben und nicht kollektiv ermordet würden. Der Genozid würde dann einer Vertreibung weichen. Das kann man dann unseren linken Träumern ja noch als Vorteil verkaufen.
Mal abgesehen davon, dass - wenn ich
richtig informiert bin - niemand der in einer jüdischen
Gemeinde in DE wohnt zum Militär muss.
Dies moechte ich korrigieren. Es ist schlichtweg
falsch. Nur wer geltend machen kann und geltend machen
will , dass seine Vorfahren bis ins zweite direkte Glied
Verfolgte des Dritten Reich waren, muss nicht zum Bund. Und
schon gibt es eine Menge, auf die das zutrifft und eine Menge,
auf die das nicht zutrifft in den juedischen Gemeinden
Deutschlands und diese Regelung gilt nicht nur fuer Juden
meines Wissens.
Falsch war meine Aussage nicht. Ich habe keine
Tatsachenbehauptung aufgestellt. Ausdrücklich habe ich darauf
hingewiesen - wenn ich richtig informiert bin - .
Es ist dabei auch vollkommen unerheblich, ob die Regelung nur für Juden gilt oder auch noch für andere verfolgte Gruppen.
Das widerwärtige an dieser Situation ist, dass Spiegel, der sicher sein kann, dass niemand aus seinem Dunstkreis mitmachen muss, einen militärischen Einsatz deutscher Soldaten im Irak fordert, um die völkerrechtlich illegitime Landnahme und Völkervertreibung seiner israelischen Glaubensgenossen zu fördern.
Nur, wer nicht zum Wehrdienst muss, notfalls nicht in einen
Krieg muss, sollte anderen keinen Rat geben, wie sie günstig
getötet werden können. Ich spreche auch jenen dummdreisten
Abgeordneten das Recht ab, über den Einsatz von Soldaten in
einem Krieg entscheiden zu dürfen, wenn diese sich entweder
vom Wehrdienst gedrückt, vom Zivildienst gedrückt haben und
als Revoluzzer und Dauerdemonstranten früher tätig gewesen
sind.
Gut gesagt.
Jemand, der/die noch nie für unsere Gesellschaft etwas getan
hat, noch nie für andere etwas getan hat, stattdessen auf
Kosten der anderen studiert hat, nebenbei Steine werfend den
Staat aushebeln wollte und Dauerdemonstrant bis zum Einzug in
den Bundestag war, sollte sich Entscheidungen über das Leben
der Soldaten enthalten.
Stimmt schon, wer vom Steinewerfer gegen den Staat direkt zum Nutznießer desselben avanciert, somit also kaum auch nur Steuern bezahlt, geschweige denn sonst in irgendeiner Form für die Gesellschaft aktiv war (eigentlich nur gegen sie), sollte uns hier nicht als Vorbild dienen.
Leute, die von anderen immer nur fordern, selbst aber nicht bereit sind, etwas zu tun bzw. auf etwas zu verzichten, sind in der Diskussion eigentlich überflüssig.
Wir sollten ohnehin keinen
Kriegstreibern das Wort reden.
Grüße,
Mathias