Servus,
hat hier jemand schon Erfahrungen gemacht mit Managed WAN-Anbindung DeutschlandVietnam? Ich müsste eine Niederlassung in einem neu erschlossenen Business Park in der Nähe von Ho Chi Minh-Stadt (Saigon) anbinden. Am liebsten würde ich vor Ort so wenig Intelligenz wie möglich aufbauen, den gesamten Betrieb (ca. 30 Clients) über virtuelle Maschinen od. Terminalserver von Deutschland aus versorgen. Ich habe aber Bedenken, dass benötigte Uptime und Service Levels dort nicht gegeben sind (meine Gesprächspartner dort pflegen z. B. zu skypen, weil herkömmliche Telefonie in Vietnam wohl recht störungsanfällig ist).
Sollte jemand dort schon entspr. Erfahrungen gemacht haben, wär ich an einem Erfahrungsaustausch sehr interessiert.
Gruß
Hy,
hat hier jemand schon Erfahrungen gemacht mit Managed
WAN-Anbindung DeutschlandVietnam?
Bedingt, ja.
Ich müsste eine
Niederlassung in einem neu erschlossenen Business Park in der
Nähe von Ho Chi Minh-Stadt (Saigon) anbinden. Am liebsten
würde ich vor Ort so wenig Intelligenz wie möglich aufbauen,
den gesamten Betrieb (ca. 30 Clients) über virtuelle Maschinen
od. Terminalserver von Deutschland aus versorgen.
Das ist eine Standardaufgabe für eine VPN-Verbindung (zwei Standorte über einen Tunnel miteinander verbinden). Üblicherweise z.B. Checkpoint (Hardwarebox; kann hier vorbereitet werden und muss dann drüben nur angestöpselt werden - im besten fall - und läuft) oder auch OpenVPN (wenn man selbst hin und her fahren kann oder ordentliche Admins vor Ort hat).
Ich habe
aber Bedenken, dass benötigte Uptime und Service Levels dort
nicht gegeben sind (meine Gesprächspartner dort pflegen z. B.
zu skypen, weil herkömmliche Telefonie in Vietnam wohl recht
störungsanfällig ist).
Das ist eine Frage des Providers 
Auswendig weiss ich es grad nicht (bin nicht im Büro) aber ich denke vodafone, Colt und Co. sind da ganz gute Partner.
Kommt auch drauf an was hinter der Chinesischen Internetmauer (ich sags mal so pauschal) auch gern gesehen ist. Müsste man auch mal vor Ort fragen…
gruß
h.
Hallo Fragewurm,
Ich habe
aber Bedenken, dass benötigte Uptime und Service Levels dort
nicht gegeben sind (meine Gesprächspartner dort pflegen z. B.
zu skypen, weil herkömmliche Telefonie in Vietnam wohl recht
störungsanfällig ist).
Skype geht aber nur, wenn das Internet funktioniert.
Man muss allerdings etwas zwischen Telefon und Internet unterscheiden.
In manchen ländern sind noch Telefonzentralen in Betrieb, welch schon 50 Jahre auf dem Buckel haben. Beim Internet kann man so alte Geräte gar nicht finden …
MfG Peter(TOO)
Das ist eine Standardaufgabe für eine VPN-Verbindung (zwei
Standorte über einen Tunnel miteinander verbinden).
Üblicherweise z.B. Checkpoint (Hardwarebox; kann hier
vorbereitet werden und muss dann drüben nur angestöpselt
werden - im besten fall - und läuft) oder auch OpenVPN (wenn
man selbst hin und her fahren kann oder ordentliche Admins vor
Ort hat).
Checkpoint wäre mir deutlich zu teuer, solche Appliances (anstöpseln, läuft und ist dicht) baue ich mir für kleines Geld selbst. Nur habe ich bei VPN-Verbindungen über öffentliche Internetverbindungen erhebliche Bedenken bezüglich der erforderlichen Verfügbarkeit. Ein Unterseekabel ist schnell gerissen, und dass Südostasien monatelang nur noch tröpfchenweise erreichbar war, ist nicht so lange her. Ich denke nicht, dass ich dann auch nur einen z. B. Citrix-Client gescheit bedienen kann, geschweige denn 30.
Daher würde ich eine dedizierte Verbindung, eben managed WAN, mit garantierter QOS bevorzugen. Meine Befürchtung dabei ist halt, dass der Provider mir diese Leistung zwar gerne verkauft, sie aber tatsächlich zu erbringen nicht in der Lage ist.
Ich habe halt hier in D. schon schlechte Erfahrungen gemacht, wo es anderthalb Monate gebraucht hat, teils tagelanger Totalausfälle Herr zu werden. Ich konnte relativ schnell nachweisen, dass der Fehler auf Providerseite lag (sonst hätte der wohl noch weniger Finger gerührt), dennoch hat der sich lange Zeit nur gedruckst oder allenfalls Placebos in die Leitung gekippt, statt das Problem an der Wurzel anzugehen.
Gruß
Man muss allerdings etwas zwischen Telefon und Internet
unterscheiden.
In manchen ländern sind noch Telefonzentralen in Betrieb,
welch schon 50 Jahre auf dem Buckel haben. Beim Internet kann
man so alte Geräte gar nicht finden …
Geräte nicht. Aber wenn für den SDSL-Anschluss das gleiche Kupferkabel verwendet wird, das schon seit 50 Jahren im Dschungelboden vor sich hinrottet… Naja, in einem neuerschlossenen Businesspark ist damit wohl eher nicht zu rechnen.
Gruß
Hy,
der erforderlichen Verfügbarkeit. Ein Unterseekabel ist
schnell gerissen, und dass Südostasien monatelang nur noch
tröpfchenweise erreichbar war, ist nicht so lange her. Ich
denke nicht, dass ich dann auch nur einen z. B. Citrix-Client
gescheit bedienen kann, geschweige denn 30.
Wie gesagt, alles eine Frage des Providers.
Daher würde ich eine dedizierte Verbindung, eben managed WAN,
mit garantierter QOS bevorzugen.
Eine „garantierte“ Wan wird Dir IMHO in DER gegend keiner geben. Ein Risiko wird da immer dabeisein.
Meine Befürchtung dabei ist
halt, dass der Provider mir diese Leistung zwar gerne
verkauft, sie aber tatsächlich zu erbringen nicht in der Lage
ist.
Richtig, weil das gerade in der gegen schwer möglich ist. Schwer, aber IMHO nicht völlig aussichtslos oder so.
Wenn Du z.b. 2-3 verschiedene provider wählst und die dann am Standort wieder zusammenführst hast Du eine hohe Ausfallsicherheit.
Gruß
h.
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Hallo Fragewurm,
Man muss allerdings etwas zwischen Telefon und Internet
unterscheiden.
In manchen ländern sind noch Telefonzentralen in Betrieb,
welch schon 50 Jahre auf dem Buckel haben. Beim Internet kann
man so alte Geräte gar nicht finden …
Geräte nicht. Aber wenn für den SDSL-Anschluss das gleiche
Kupferkabel verwendet wird, das schon seit 50 Jahren im
Dschungelboden vor sich hinrottet… Naja, in einem
neuerschlossenen Businesspark ist damit wohl eher nicht zu
rechnen.
Nein, wenn da vorher nichts war …
Aber hier in Europa, besonders in den Städten, liegen auch noch so alte Kabel und machen keine Probleme.
MfG Peter(TOO)