wieso hat der bundeskanzler top-manager als berater engagiert, deren eigentliche aufgabe es ist eine firma durch outsourcing(entlassung , lohnkürzung usw.) zu frisieren?? wäre is nich besser auch mal leute aus anderen bereichen um rat zu fragen??
Tja, genau das ist die Frage. Das Grundproblem ist, dass die Amtsträger ihren eigenen Verwaltungen nicht trauen, obwohl die Fachleute da wahrscheinlich mit den McKinseys, Roland Bergers und Co. im gleichen Hörsaal gesessen haben.
Die Grundvorstellung sieht wahrscheinlich so aus: Wir müssen sparen und den Staatsapparat effizienter organisieren. Wo wird effizient gearbeitet und auf die Kosten geschaut? In der freien Marktwirtschaft! Also holt man sich Leute, die sich da auskennen.
Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden. aber es scheint mir unangebracht, das Fachwissen der Verwaltungsleute gleich ganz über Bord zu schmeißen, nur weil ein paar Schlipsträger durch die ministeriumsflure streichen und meinen, alles besser zu wissen.
Vollkommen abwegig sind imho zudem die Honorare, die die Berater kassieren, die in keinem Verhältnis zu den oft geringen Leistungen stehen, die sie erbringen.
Tja, genau das ist die Frage. Das Grundproblem ist, dass die
Amtsträger ihren eigenen Verwaltungen nicht trauen, obwohl die
Fachleute da wahrscheinlich mit den McKinseys, Roland Bergers
und Co. im gleichen Hörsaal gesessen haben.
Aus meinem Abschlußjahr ist m.W. kein einziger in die Politik bzw. Verwaltung gegangen. Nr, weil sich in Niedersachsen ein Beispiel finden läßt, ist das noch lange nicht die Regel. Vielmehr kommen die Verwaltungsleute meist - welch Überraschung - von einer Verwaltungshochschule bzw. sind Eigengewächse.
Nach diesem Artikel wußte ich wieder ganz genau, warum ich die Zeit vor 5 Jahren abbestellt habe. Schlechte Recherche, alberne Formulierungen und tendenziöse Darstellung. Schlicht schlecht!