Hallo liebe Experten,
ich habe da mal ein paar Fragen.
Ich (26) habe mir eine hübsche Mandelentzündung angelacht. Die Mandeln und die Lymphknoten am Hals sind irre geschwollen und ich habe Schluckbeschwerden. Außerdem sind meine Mandeln mit so ekligem gelblich-weißem Zeug belegt. Allerdings fühle ich mich im Prinzip nicht krank. Soviel zu dem was ich habe.
Mein Arzt hat mir Penicillin V-1,5 Mega verschrieben, was ich 3x täglich 10 Tage lang nehmen muß. Das werde ich natürlich auch sehr sorfältig und bis zum Ende tun! Soviel zur Therapie.
Nun hat mir mein Arzt auch von Risiken dieser Entzündung erzählt. Er meinte, im Zweifelfall habe ich mit 45 Herz- und Nierenprobleme. Wollte er mir damit nur Angst machen? Oder ist eine Mandelentzündung tatsächlich so gefährlich?
Ich halte den Mann an sich für SEHR kompetent, aber diese Aussage hat mir ehrlich gesagt echt Angst gemacht. Ich habe seit Jahren öfter mal Mandelentzündungen, mit denen ich nicht jedes Mal bei Arzt war 
Nun möchte ich auch, daß, wenn die Entzündung ausgestanden ist, mir meine Mandeln entfernt werden. Einfach, weil es wie gesagt relativ oft vorkommt, daß ich eine kleinere Entzündung habe. SO schlimm ist es seltener. Ich weiß, daß die Mandeln eine wichtige Funktion erfüllen, aber es ist einfach ziemlich belastend. Wird der Arzt dieser OP einfach zustimmen oder muß ich solange von Arzt zu Arzt rennen, bis ich einen finde, der das macht? Auch weiß ich, daß eine Mandel-OP in meinem Alter nicht ohne Risiko ist. Trotzdem.
Welche anderen Möglichkeiten gibt es, diese ständigen Mandelentzündungen zu vermeiden? Ich meine, mir wäre es an sich natürlich lieber die Mandeln zu behalten, aber keine ständigen Entzündungen zu haben. Denn um den Preis will ich sie nicht behalten. Dann würde ich echt eher darauf bestehen, daß sie entfernt werden.
Neben meinen Fragen würde ich mich auch noch freuen, Antworten von Leuten zu bekommen, die Erfahrungen mit solchen Geschichten haben und mir erzählen können, wie es weitergegangen ist.
Danke schonmal.
Liebe Grüße
ausnahmefall
