jetzt stellt sich die frage: Skalpell oder Laser?
es gibt scheinbar vehemente verfechter auf beiden seiten …
Das ist eigentlich nicht die Frage. Die Frage müsste lauten, mit welcher Methode der von euch bevorzugte Arzt die besseren Erfahrungen hat, und ob ggf. bei dem Patienten aus ärztlicher Siche bestimmte Dinge für oder gegen eine der Methoden sprechen.
Ich finde es immer sehr heikel als Laie einem Fachmann sagen zu wollen, wie er seinen Job machen soll. Genau so heikel, wenn Fachleute zu missionarisch eine bestimmte Methode an den Mann bringen wollen. Ein ordentlicher Arzt wird immer zwischen den Bedingungen im konkreten Einzelfall und den eigenen Erfahrungen und Kenntnissen abwägen und hiernach dann einen begründeten Vorschlag in die ein oder andere Richtung machen (und sollte die OP ablehnen, wenn ein Patient oder dessen Eltern trotzdem unbedingt eine andere Methode haben wollen).
die Methode ist doch wurscht. Durch die Lokalanästhesie merkt er eh keine Schmerzen, ist nur ein doofes Gefühl und ne blutige Sauerei. Wenn sie zu groß sind, müssen sie dezimiert werden.
Ich war damals nach wenigen Tagen wieder fit (mit 7) und hatte nie wieder Kinderkrankheiten. Bis heute.
Die Präparation mit dem Laser ist sicherlich exakter, man operiert ja durch ein Mikroskop. Auch ist das Nachblutungsrisiko wahrscheinlich besser abzuschätzen, was allerdings nicht heißt, daß es nach einer Laseroperation nicht auch bluten kann! Das Risiko für eine behandlungsbedürftige Nachblutung soll allerdings verringert sein.
Ich war damals nach wenigen Tagen wieder fit (mit 7) und hatte
nie wieder Kinderkrankheiten. Bis heute.
Da kann man nur gratulieren.
37 Jahre alt und keine Kinderkrankheiten.
Das solch eine blöde Bemerkung nur von einem Kurpfuscher
kommen kann (und mußte), war mir klar.
Ziegenpeter z.B. könen Erwachsene wohl nicht kriegen?
Klar. Und wenn man es – so wie Du – nicht bekommt, liegt es an der Mandel-OP? Du solltest etwas logischer schreiben.
Die Tatache, daß ich – seit ich 6 Jahre alt bin, im Tante-Emma-Laden keine Lollies mehr bekommen habe, liegt sicher auch nicht unbedingt daran, daß die Benzin-Preise im Augenblick so hoch sind.
Klar. Und wenn man es – so wie Du – nicht bekommt, liegt es
an der Mandel-OP? Du solltest etwas logischer schreiben.
So abwegig ist das nicht. Hier handelt es sich um vergrößerte Drüsen.
Da soll sich mal ein Arzt dazu äussern, aber bei mir war es tatsächlich auffällig. Auch von anderen habe ich das gehört.
Die Tatache, daß ich – seit ich 6 Jahre alt bin, im
Tante-Emma-Laden keine Lollies mehr bekommen habe, liegt
sicher auch nicht unbedingt daran, daß die Benzin-Preise im
Augenblick so hoch sind.
Das war auch falsch. sie sind Teile des Lymphsystems.#
Aber hier mal ein link, wo andere ebenfalls beschreiben, dass sie seltener erkältet sind, weil große Mandeln Infektspeicher sind: http://www.med1.de/Forum/HNO/55391/1/
Das war auch falsch. sie sind Teile des Lymphsystems.#
Das ist kein Kriterium für „Drüse“. (Auch wenn man irreführenderweise von „Lymphdrüsen“ spricht).
Aber hier mal ein link, wo andere ebenfalls beschreiben, dass
sie seltener erkältet sind, weil große Mandeln Infektspeicher
sind: http://www.med1.de/Forum/HNO/55391/1/
Das die Mandeln wichtiger Teil des Immunsystems sind, sei unbestritten. Der Zusammenhang mit Kinderkrankheiten ist aber insofern „fragwürdig“, als daß Mumps sehr wenig mit den Rachenmandeln zu tun hat. Mumps befällt Drüsen. Aber das sind Rachenmandeln im medizinischen Sinne nicht (genauso wie ein Walfisch nicht wirklich ein Fisch ist).
„Bei Scharlach kann man die Mandeln rausnehmen“. Abgesehen davon, daß ich die Entschiodungen über kranke Kinder lieber einem Kinder- als einem HNO-Arzt überlassen würde haben wir nun noch keine neue Information.
Mandelentfernung hilft weder gegen oder für Mumps noch sind Mandeln zu einer Drüse geworden