Ich habe folgendes „Problem“ :
ein P166 mit 128MB RAM und zwei IBM 17GB-Platten, auf der einen ist WIN98, auf der anderen LINUX Mandrake 8.0 installiert. Was mir aber sofort, seit ich Mandrake installiert habe, auffiel, ist, daß Mandrake extrem, also mindestens fünfmal so langsam ist wie WIN98. Da ich aber weiß, daß LINUX eher schneller ist, beziehungsweise war es mit SuSE 6.4 auch kein Problem, wundert es mich, daß Windows schneller sein kann.
Wo suche ich den Fehler ? Ich nehme an, daß irgend ein Hardware (Treiber?)- problem vorliegt, aber wo? Ich habe Mandrake alles selber installieren lassen, da er zumindest den Großteil der Hardware richtig erkannt hat.
Ich habe folgendes „Problem“ :
ein P166 mit 128MB RAM und zwei IBM 17GB-Platten, auf der
einen ist WIN98, auf der anderen LINUX Mandrake 8.0
installiert. Was mir aber sofort, seit ich Mandrake
installiert habe, auffiel, ist, daß Mandrake extrem, also
mindestens fünfmal so langsam ist wie WIN98. Da ich aber weiß,
daß LINUX eher schneller ist, beziehungsweise war es mit SuSE
6.4 auch kein Problem, wundert es mich, daß Windows schneller
sein kann.
Ich weis es nicht, aber ich vermute, das das an den Grafischen Oberflächen (KDE,GNOME) liegt. Diese Grafischen Oberflächen sind und werden immer Speicherintensiver. Auch weiss ich nicht wie der neue Kernel 2.4.x mit älteren Systemen zurechtkommt.
Ich habe auf meinem P100 mit 48MB RAM die SuSE 7.1 mit Kernel 2.2.18 und die Grafische Oberfläche namens icewm am laufen.
Das funktioniert echt wie am schnürchen. Ich würde mich also bei
Mandrake mit dem IceWM anmelden und den 2.2.19er Kernel benutzen.
Nachtrag:Mandrake 8.0 deutlich langsamer als Win98
Was ich noch herausgefunden habe ist, daß es die Festplattenzugriffe sind, die das System so langsam machen. Der PC dürfte die Daten von der Platte in kleinen Portionen laden und zwischen zwei Zugriffen verstreicht viel Zeit, in der der Computer nichts zu tun scheint. Unter WIN98 würde ich die Platte defragmentieren, unter EXT2 ist das angeblich weder möglich noch notwendig.
Kann es sein, daß die Daten auf der Platte in komprimierter Form vorliegen und der PC diese erst dekomprimieren muß?
Festplatte unter Linux langsam
Nein.
Komprimierung wird i.A. unter Ext2 nicht gemacht und sollte
standardmäßig nicht im Kernel drin sein. Das hat schon seinen
Grund, warum das nur als Patch existiert.
Und das Defragmentieren bringt auf Ext2 auch nichts (obwohl es
möglich ist), weil die Defragmentierungsrate ohnehin extrem
gering ist. Erst, wenn die Platte wirklich voll wird (> 95%),
dann kommt Ext2 nicht mehr mit der vernünftigen Speicherung
hinterher. Wesentlich besser als Dumm-FATz ist es dann aber immer
noch…
Wahrscheinlicher ist, dass du mit „hdparm“ eine ganze Menge in
deinem System aufbügeln können solltest. Schau einfach mal in
„man hdparm“ hinein und probier vorsichtig (Warnungen haben da
ihren Sinn!) mit den Einstellungen herum. Dadurch dürften sich
Festplattenzugriffe um Einiges beschleunigen lassen.
Möglicherweise kannst du auch in die Kernel-Einstellungen
hineinsehen, ob der IDE-Teil für deinen Chipsatz optimiert ist.
Da schmeißt du dann am Besten alle unbenötigten anderen Chipsätze
hinaus und lässt nur deinen eigenen drin, nebst DMA, etc.
Solltest du das noch nie gemacht haben, schau ins Kernel-HOWTO,
ein solches über IDE(-Festplatten) sollte es auch geben…
Wenn es an der Festplatte liegt, dann sollte das bereits einiges
bringen…
Hilft dir das?
Stefan
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