Liebe Experten,
ich frage mich, wie man bei sich selbst einen Mangel an Spurenelementen diagnostizieren kann?
Ist es möglich, herauszufinden, dass einem gerade Spurenelemente fehlen und gibt es für diesen Mangel typische Beschwerden?
Danke sehr!
Liebe Experten,
ich frage mich, wie man bei sich selbst einen Mangel an Spurenelementen diagnostizieren kann?
Ist es möglich, herauszufinden, dass einem gerade Spurenelemente fehlen und gibt es für diesen Mangel typische Beschwerden?
Danke sehr!
Es gibt soo viele unterschieldiche Spurenelemente, dass ich diese frage nicht pauschal beantworten kann. Nur soviel: Ja, es gibt Symptome, die sich zeigen, wenn ein bestimmtes Element oder mehrere dem Körper fehlen, aber es gibt kein Leitsymptom, das immer auftritt. Daher müsste ich schon genauere Informationen bekommen, welche Symptome sie haben oder welchen Mangel sie vermuten (wenn sie das tun). Man sollte zumindest in keinem Fall hochdosiert Spurenelemente durch Nahrungsergänzungsmittel zuführen, da auch eine Überdosierung schädlich sein kann.
Soweit in Kürze! *
Hallo Elke,
Eine gute Frage! Und eine lustige…
Mineralien und Spurenelemente werden meist im Blut versucht nachzuweisen.
Absolute, also lebensbedrohliche Mangelzustände kann man relativ gut diagnostizieren, was Mineralien betrifft.
Dem Irrglauben, auch leichte Mangelzustände an Hand einer Blutlaborauswertung zu erkennen, möchte ich hier ein kleines Ende bereiten - am Beispiel von Calcium:
Calcium wird zu 98 % im Knochen gespeichert, lediglich 2% sind frei oder gebunden im Blut nachzuweisen. Darüber hinaus wird der Calciumspiegel durch das Nebenschilddrüsenhormon direkt beeinflusst, welches meist nicht in die Diagnostik mit einbezogen wird… Somit entstehen teilweise dramatische Fehleinschätzungen mit Folgen:
Ist in der Momentaufnahme einer Blutuntersuchung der (weniger als zu 2%nachweisbare) Calciumwert zu niedrig, werden Präparate zum scheinbaren Ausgleich verschrieben.
Damit verändert sich der Blut-Calciumspiegel, was zur Folge hat, dass Parathormon ausgeschüttet wird - welches die überschüssigen Calciumanteile (im Verhältnis zu den anderen Mineralien) wieder ausgleichen soll… Allerdings wirkt das Hormon länger, als die Ausleitung des überschüssigen Calcium über Niere … - und nun wirkt das Nebenschilddrüsenhormon auf die Calciumspeicher, sprich Knochen… Und der wird dünner und dünner, bzw. er entkalkt und wird brüchig, weil ihm das Calcium zur Festigkeit fehlt.
Die Werbung für Frauen in der Menopause brachte eher Schaden als Linderung - lediglich die Milchwirtschaft und die Pharmaindustrie hatten eindeutige Vorteile…
Wenn Sie also wissen wollen, was von allen möglichen Mineralien und Spurenelemente zu wenig vorhanden seien könnte (etwa 50), dann besuchen Sie einen versierten Kinesiologen, der Ihnen die gewünschten Aussagen möglicher Weise geben kann - denn durch eine Blutuntersuchung (Haar-) ist eine Messung weit ab eines Notfalls mit Sicherheit nicht
möglich.
PS: Danke für die gute Frage
Friedrich Schelberg, Heilpraktiker, Lübeck