Manipulation

Hach ,hab ich momentan viel auf dem Herzen:wink:Mach mir manchmal vielleicht auch viel zu sehr Gedanken:frowning:

Habe den Vorschlag gemacht das alle die Hausarbeit,lediglich „neutral gekennzeichnet“ ansonsten anonym, abgeben.

Der Sowi-Dozent war gar nicht begeistert.Warum gewährt er uns den Anspruch auf faire,nicht voreingenommene und somit gerechte Behandlung bzw. Bewertung denn nicht??*bösesunterstell*

Wie er manche Leute bewertet das ist unglaublich!!Es gibt da ja immer mal wieder Spezies die in exakt dem gleichen Wortlaut das wiederholen was gerade vom Dozenten erzählt wurde.

Die gelten bei ihm als gut…als Leute die begriffen haben worum es geht usw.

Wenn er sagt:…das Verhalten von Frau X ist in der Kindheit begründet… und daraufhin ein Schüler antwortet…also ich denke das Verhalten von Frau X ist in der Kindheit begründet,
dann ist er angetan. *erstauntbin*
Er behandelt und bewertet Leute mit Abi definitiv anders als die die keines haben und jetzt kommt mir bitte nicht mit SFP.Ironischerweise eines seiner Lieblingsbegriffe.

Mal nebenbei,haben Pädagogen eigentlich von Geburt an nen’ Schlag an den Hacken oder bringen das die Bücher mit sich?*duckundwech* :wink:

Hi!

Och, das kenn ich. In der Schule gabs früher auch Lehrer, die manche richtig bevorzugt haben und manchen immer schlechte Noten gegeben haben, egal was sie schrieben. Da wurde unter den Schülern auch gemunkelt, dass, wenn er nicht wüßte, von wem der Text stammt, dass er dann ganz anders benoten würde. Und auch einfach nur Aussagen des Lehrers umzuformen und wiederzugeben kenn ich. Ein einziger Lehrer hat so eine Schülerin mal durchschaut und es ihr auch direkt ins Gesicht gesagt und ihr ne schlechte Note für mündliche Mitarbeit gegeben (*loool* geschieht ihr recht!).
Aber sonst kann man nix dagegen tun. Bei schriftlichen Sachen ist es halt Auslegungssache. Nicht wie bei Mathe, da stehts nun mal fest, welche Note man bei wieviel Fehlern / Punkten bekommt.

Da muss man wohl leider durch :-/
Wobei er es ja indirekt zugibt. Sonst würde jeder Lehrer wohl sagen: OK, wir machen das anonym und ihr werdet sehen, dass es egal ist, wer das schreibt.

Gruß,

Steffie

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Xenia,

Lehrer, Dozenten und Referenten sind „ganz normale Menschen“ mit Vorurteilen, Vorlieben und Sympathien wie jeder andere auch. Das gilt auch im Berufsleben für Kollegen, Vorgesetzte und Chefs - und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch für DICH.

Das besondere ist m. E. nicht, dass Lehrer und Dozenten so sind. Vielmehr überracht mich, dass es (scheinbar immer noch) Menschen gibt, die davon auszugehen scheinen, Lehrer und Dozenten seien anders, sozusagen immun gegen derartige Regungen.

HUHU,

Herrlich dieses Thema oder? Das war schon immer so, ist so und wird wohl immer so
bleiben. Tatsächlich sind Lehrer auch nur Menschen *manhöreundstaune*, die wie
mein Vorschreiber schon sagt nicht frei von solchen Menschlichen Regungen sind
wie Symphatien / Antiphatien etc., leider, denn eigentlich sollten sie das sein,
genauso wie Chefs die hinterher deine Zeugnisse schreiben. Schade das es echt nur
wenige von solchen Lehrern gibt die vollkommen objektiv Noten vergeben. Aber an
diese ein dickes Lob, weiter so.
Ansonsten liebe Steffi, Augen zu und durch. Und ruhig zwischendurch mal motzen,
dann macht das Schülerleben richtig Spass wenn die Klassenkameraden sich dann
über einen aufregen, kicher.

Liebe Grüße Nicole

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Du meintest wohl die Xenia, ich hab damit kein Problem :wink: Die Klausuren an der Uni sind theoretisch anonym und bei Mathe kann man eh kaum Sympathie unterbringen.
Aber das mit dem „sind auch nur Menschen“ ist eigentlich quatsch. Sie müssen Sympathie usw beim Benoten halt einstellen. Dass das nicht 100 %ig geht ist auch klar, aber manchmal ist es halt zu offensichtlich. Und außerdem wollte der Dozent das auch gar nicht machen (anonym). Das zeigt ja, dass er die Namen braucht bzw. wissen will, wenn er benotet (damit er seinen Lieblingen ne gute Note geben kann).

Ciao

Steffie

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Der Sowi-Dozent war gar nicht begeistert.Warum gewährt er uns
den Anspruch auf faire,nicht voreingenommene und somit
gerechte Behandlung bzw. Bewertung denn
nicht??*bösesunterstell*

Wie er manche Leute bewertet das ist unglaublich!!Es gibt da
ja immer mal wieder Spezies die in exakt dem gleichen
Wortlaut das wiederholen was gerade vom Dozenten erzählt
wurde.

Die gelten bei ihm als gut…als Leute die begriffen haben
worum es geht usw.

Wenn er sagt:…das Verhalten von Frau X ist in der Kindheit
begründet… und daraufhin ein Schüler antwortet…also ich
denke das Verhalten von Frau X ist in der Kindheit
begründet,
dann ist er angetan. *erstauntbin*
Er behandelt und bewertet Leute mit Abi definitiv anders als
die die keines haben und jetzt kommt mir bitte nicht mit
SFP.Ironischerweise eines seiner Lieblingsbegriffe.

Mal nebenbei,haben Pädagogen eigentlich von Geburt an nen’
Schlag an den Hacken oder bringen das die Bücher mit
sich?*duckundwech* :wink:

Die Begründung liegt sicher beim Lehrer.

Er ist ja meisst viel älter als ihr, und hat es mit „seine Art, Dinge zu sehen und an Probleme heranzugehen“ sogar zum Lehrer gebracht.

>>Schlussfolgerung A):
Seine Art ist richtig und erfolgversprechend.

Also versucht der Lehrer euch auch einen Weg zu zeigen in „seinem“ Fachgebietgebiet erfolgreich zu sein. Da er nach A) mit seiner Methodik erfolgreich ist(war), und er von seiner Methode, da er sie *werweisswieoft* angewandt hat, am meissten versteht, wird er versuchen euch seine Methodik beizubringen.

>>Schlussfolgerung B):
Bei einem aufmerksamen Schüler kann man die „Handschrift“ des Lehrers sehen.

Bei Arbeiten und Prüfungen wird abgefragt, in wie weit ihr Methodik zum Erfolg zu kommen, erlernt habt. Wenn ihr aber eine andere Methodik als der Lehrkörper benutzt, fällt es ihm schwerer, nachzuvollziehen, wie ihr auf die Resultate kommt.

Ausserdem ist nach A) und B) fast schon ausgeschlossen, das ihr in einer anderen als seiner Methodik zum Erfolg kommt.

Also ist für ihn klar:
-entweder ihr wart nicht aufmerksam und habt deshalb seine Methodik nicht verstanden
-oder ihr verwendet eine Methodik, von der er nicht weiss, ob sie auch zum Erfolg führt

egal wie, ihr bringt den Lehrer aus den Fugen, andere Methoden erfordern mehr Zeit zum kontrollieren, vielleicht sogar das Erlernen eurer Methodik, was aber nicht passieren darf, denn schliesslich ist er ja der Lehrer und nicht ihr :wink:

Also:
Rein logisch gesehen ist ein Lehrer nicht „subjektiv“ sondern Gefangener der Logik seines Erolgs

***BOAH, schon wieder ein fast zitatswürdiger Satz *grins* ***

Hi Xenia,

mir fällt dazu die Zeile im Lied „Der Lehrer“ des „Jürgen von der Lippe“ ein

… er benotet streng nach dem Zufallsprinzip.

Was beim Publikum in der Live-Aufnahme immerhin erhebliche Lacher auslöst.

Die Kunst beim Schreiben eines Tests ist es immer, das zu schreiben was der Lehrer lesen will! Es ist zwar bekloppt, aber du willst doch gute Noten, und den Teil, den er nicht verstehen würde, kannst du dir ja einfach denken.
Für mich persönlich ist es schon fast ein Studienfach herauszufinden, was der Lehrer haben will. (huii, wie sich Einige mit geschwollen Sätzen beeindrucken lassen. Andere wollen nur Fakten und so kurz wie möglich, bei Einigen darf man selber denken, bei Anderen eben nicht) Nach einigen Tests ist er dann durchschaut, und ich machs dann halt so wie von ihm gewünscht.
Rebellieren bringt nichts. Er sitzt eh am längeren Hebel.

Hallo Fragewurm,

Das sind halt die Unterschiede in der Didaktik :wink:

Zu kontrollieren ob der Schüler möglichst exakt das schreibt was der Lehrer mal vorgekaut hat, ist halt macht halt am wenigsten Aufwand. Ist etwa wie Multiplechoice.
Allerdings kann das jeder Computer wesentlich besser und ist für mich kein (An)Zeichen von Intelligenz.

Wenn man wissen will, ob jemand etwas verstanden hat, dann muss der Schüler das mit eigenen Worten formulieren können.
Das macht aber viel mer Arbeit beim kontrolieren.

Tja und manchmal ist es halt blose Eitelkeit des Lehrers. Der hat jetzt 10 Jahre investiert um diese Aussage auszuformulieren und auf den Punkt zu bringen !!

MfG Peter(TOO)