Hallo,
als erstes: du musst ihn schon sehr lieben, um das mitzumachen!?!
Damals wie heute:
Er lässt sich leicht überreden,fällt wenig eigene
Entscheidungen,
hört sehr auf die Meinungen anderer,
hat nicht den Mut zu sagen was er denkt.
Schiebt andere vor oder die Schuld in die Schuhe.( Mich / mir
)
Steigt in die Opferrolle oder provoziert um dort hineinzu
kommen.
Die Esoteriker haben einen Ausdruck für solche Menschen: Energiezieher.
Klar, er will nicht die Verantwortung für das übernehmen, was er selbst macht.
Provoziert Fremde um ins Gerede zu kommen egal ob ihm
Nahestehende dabei verletzt werden könnten. Auch macht er
heftige/ verrückte Sachen um Geschprächsthema zu sein. Sucht
ständig nach Lob Aufmerksamkeit vor allem bei denen wo er
meint das sie ihm überlegen sind.Er ist schnell verletzt und
mag es nicht wenn man über seine negativen Eigenschaften
redet, selbst wenn es ein lieb gemeinter Rat ist. Stellt
Vergleiche mit anderen in seinem Alter.
Er ist:
Grobmotorisch,hektisch,weinerlich,verwirrend,zerstreut,unausgeglichen
( sucht oft nach seine Sachen)will erinnert werden.Handelt
voreilig, unüberlegt = Macht sich erst 2-3 Tage später
Gedanken über seine Fehltritte und Gespräche darüber.Sehr spät
finde ich !!
Aber auch:
überdimensional Tierlieb,sehr hilfsbereit,pünktlich,fleissig.
Wie alt ist denn dein Freund?
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Hat sich dein Freund schon ernsthaft Gedanken darüber gemacht, wann er denn erwachsen werden will, ich meine mit Verantwortung für sein eigenes Handeln zu übernehmen und so?
Entweder ist er sehr bequem oder charakterlich sehr schwach. Egal wie es dazu kam - schlimme Kindheit z.B. - er sollte mal so langsam aufwachen und überlegen, was er in seinem Leben noch erreichen will. Er ist ein Mann, ich habe zwar keine Statistiken parat, aber die Hälfte seines Lebens könnte schon fast vorbei sein. Was hat er denn mit der zweiten Hälfte seines Lebens vor? Soll das so weiter gehen?
Jetzt mal ne andere Frage. So wie du ihn beschreibst, kostet er dich ja mehr Nerven als jedes Kind das tun könnte. Ich weiß, wer liebt, verzeiht schneller. Überlege mal, wieso du dich in so einen schwierigen Mann vergucken konntest. Was sendest du aus, um sowas anzuziehen? Bist du - nicht böse gemeint - ein Samariter? Hast du das „Helfersyndrom“? Ein bischen Egoismus könnte dir nicht schaden. Überlege dir bitte, was du von deinem Leben erwartest und ob du das mit diesem Mann erreichen kannst. Ich denke dabei nicht an materielle Ziele, sondern an Liebe, Harmonie, Freude, die in einer Beziehung schon überwiegend präsent sein sollten. So, wie du ihn beschreibst, hört sich das eher nach Stress, Streit, Nachgeben, Zurückstellen von eigenen Bedürfnissen an, bzw. hast du gar keine Zeit, dich um dich selbst zu kümmern, weil du ihn ständig „betreuen“ musst.
Um Klarheit zu gewinnen und etwas Ruhe in eure Beziehung zu bringen, empfehle ich dir und deinem Freund Autogenes Training oder Meditation. Oder Progressive Muskelrelaxation. Das könnte helfen, seiner Hektik, Zerstreutheit, Unausgeglichenheit etc. entgegenzuwirken.
Auf jeden Fall ist es nicht deine, sondern in erster Linie seine Aufgabe, an sich zu arbeiten, du bist schließlich nicht seine Erzieherin / Betreuerin sondern Partnerin, oder?
Ich wünsche dir viel Kraft für deine nächsten Entscheidungen.
Liebe Grüße
Ina