Manuskripte,Expose,Ideen schützen? Wie?

Hallo…brauche alle Tips und Tricks,auch Vorschläge,
um Ideen,Exposes,Manuskripte zu schützen.

Danke

ganz auf die schnelle:

wenn du selbst etwas verfasst hast, wirkt sofort das urheberrechtsgesetz, ohne es zu beantragen, ohne etwas zu bezahlen.

schwierigkeit: beim streit muss man beweisen können, dass man z.B. den text selbst verfasst hat, dass man es früher als der andere gemacht hat.

Tip: frag doch mal im Brett „Recht“, die kennen sich da sicher aus!

Gerhard

Hallo…brauche alle Tips und Tricks,auch Vorschläge,
um Ideen,Exposes,Manuskripte zu schützen.

Danke

Dieser Text, den Du gerade liest, ist weltweit urheberrechtlich geschützt. In den nächsten 70 Jahren darf niemand meinen Text mit und ohne meiner Rechtsschreibfehler kopieren, verändern oder sonstwas damit machen. 70 Jahren nach meinem Tod gehören diese goldenen Worte zum deutschen Kulturgut und dürfen unverändert von Dritten abgeschrieben, weggeschmissen werden. Vorher nur, wenn man mich korrekt zitiert.

So ist das mit dem Urheberrecht. Einen anderen „Schutz“ gibt es nicht. Es bringt auch nichts, wenn man weiß Gott wieviele Hinweise zusätzlich drauf schreibt (siehe die Hinweise in den Zeitungen, Büchern). Es gibt auch keine Stelle, die sich mit der Sicherung Deines Urheberrechtes befaßt. Anders ist es, wenn jemand zB Dein Buch/Text nachdrucken will. Dann muß er mit dem ursprünglichen Herausgeber einen Lizenzvertrag abschließen. Was die VG-Wort angeht, diese versucht Geld für Autoren zu bekommen (zB über Kopiergeräteabgabe), die NICHT mit dem Autoren einen konkreten Nachdruckvertrag abgeschlossen haben.

Beispiel, das mir immer wieder eine kleine Freude bereitet (es gibt Kohle, wenn auch nicht viel, dafür!). Ich habe mal einen Text in einer Zeitschrift veröffentlicht. Dieser landete dann in einem Schulbuch. Der Schulbuchverlag zahlt nun aufgrund der Auflage des Buches (und anderer Faktoren) Geld an die VG-Wort. Diese zahlt dann wieder Geld an die Autoren aus.

Alles klar?

moin, moin klaus !

Dieser Text, den Du gerade liest, ist weltweit
urheberrechtlich geschützt.

es kommt aber auch ein bisschen auf die „geistige tiefe“ des textes an. ich bezweifele, dass jemand anders jetzt das nicht mehr so schreiben darf, dich nun damit zitieren muss!

In den nächsten 70 Jahren darf

niemand meinen Text mit und ohne meiner Rechtsschreibfehler
kopieren, verändern oder sonstwas damit machen.

huch, gibst du hier gerade dein ableben bekannt ? ;o)

70 Jahren nach

meinem Tod

jetzt ist es richtig! 70 jahre nach dem tod aller urheber (sofern es mehrere gibt, das kommt zum beispiel beim film und koproduktionen zum tragen!!!)

gehören diese goldenen Worte zum deutschen

Kulturgut und dürfen unverändert von Dritten abgeschrieben,
weggeschmissen werden. Vorher nur, wenn man mich korrekt
zitiert.

wo du es gerade sagst! wie sieht es eigentlich im ausland aus? die frage ging mir letzte woche schon mal durch den kopf? darf nen ami zB dass vielleicht schon nach 30 jahren, oder weil in afrika die lebenserwartung geringer ist, ist es da vielleicht auch früher erlaubt? weisst du da etwas drüber?

So ist das mit dem Urheberrecht. Einen anderen „Schutz“ gibt
es nicht. Es bringt auch nichts, wenn man weiß Gott wieviele
Hinweise zusätzlich drauf schreibt (siehe die Hinweise in den
Zeitungen, Büchern). Es gibt auch keine Stelle, die sich mit
der Sicherung Deines Urheberrechtes befaßt.

nicht ganz! sollte es sich um ein buch handeln, kann man sich durch eine anzeige (mensch wo war das nochmal genau???) in irgend nem branchenblatt zumindest den titel schützen lassen. kostet glaub ich um die 180.-- für sechs monate vor veröffentlichung.

Beispiel, das mir immer wieder eine kleine Freude bereitet (es
gibt Kohle, wenn auch nicht viel, dafür!). Ich habe mal einen
Text in einer Zeitschrift veröffentlicht. Dieser landete dann
in einem Schulbuch. Der Schulbuchverlag zahlt nun aufgrund der
Auflage des Buches (und anderer Faktoren) Geld an die VG-Wort.
Diese zahlt dann wieder Geld an die Autoren aus.

du bist bei der vg wort gemeldet? weisst du, wie das mit der veröffentlichung von texten im web aussieht??? gibt es bei der vg wort irgendeinen haken?
was muss ich denen denn vorlegen?

gruss marian

mit dem schutz von manuskripten ist es wie mitm schnupfen. absolute sicherheit gibt es nicht.

eine beliebte methode ist, sich seine texte per einschreiben selber zuzusenden und den umschlag verschlossen liegen zu lassen. (günstig) ansonsten evtl. bei notar hinterlegen (teurer)

das kann aber auch nur hilfe in einem rechtsstreit sein. und auch da kann es vorkommen, dass vielmehr der geldbeutel für den besseren rechtsanwalt entscheidend ist, als das tatsächliche recht.

ich würd mir da gar nicht so viele gedanken drüber machen!

gruss marian