Hallo,
mein Vater muss wegen seiner Thrromboseneigung in den Beinvenen Marcumar nehmen. Derzeit hat er mal wieder diffuse Schmerzen, deren Ursache noch abgeklärt werden muss (könnten auch rheumatische Beschwerden sein). In dem Zusammenhang wurde jetzt festgestellt, dass sein INR-Wert zu niedrig ist.
INR - Ist: 1,6
INR - Soll: 2,5 - 2,6
Laut ärztlicher Anweisung soll er nun ein anderes Einnahmeregime für Marcumarr befolgen, um den Wert in den nächsten Tagen nach oben zu bekommen. Soweit erstmal ok.
ABER: Die Ärztin hat ihm gleichzeitig Vit. K zur oralen Einnahme (Ampullen) verschrieben.
Hier verstehe ich die Welt nicht mehr, da Vit. K ja der Gegenspieler zu Marcumar ist. Gibt es irgendeinen Sachverhalt, bei dem bei zu niedrigem INR-Wert die Marcumareinnahme erhöht und gleichzeitig Vit.K gegeben wird?
Meine Mutter wird heute im Verlauf des Tages selber nochmal in eigener Sache bei der Ärztin vorstellig und die Sache dann natürlich auch ansprechen. Aber ich wäre nebenher schon dran interessiert, eine Erklärung zu bekommen, wenn denn ein Fachkundiger mitliest.
Danke schon mal
Barbara