Marcumar - wie lange?

Hallo,

ausgelöst durch eine tiefliegende Beinvenenthrombose ereilte mich mitte Oktober letzten Jahres eine doppelseitige Lungenembolie, die ich glücklicherweise überlebte.

Seitdem lebe ich (anfangs mit Heparin-Spritzen, da ich noch Chemo und später Bestrahlungen über mich ergehen lassen durfte) mit Marcumar. (Die Kompressionsstrümpfe durfte ich jetzt bei dem Wetter glücklicherweise ablegen).

Nun meine Frage: Wie, wann und aufgrund welcher erneuten Diagnose wird entschieden, ob ich Marcumar absetzen kann?

Dank & Gruß,

Anja

Hallo !

Üblicherweise gilt nach Thrombose bzw. Embolie bei Marcumar zunächst eine Therapiedauer von 6 Monaten, sofern keine weiteren Risikofaktoren für ein erneutes thrombembolisches Ereignis vorliegen.
Kommt es dann nach Absetzen des Marcumars zu einer erneuten Thrombose oder Embolie, wird die Therapie lebenslang fortgeführt, sofern keine Kontraindikationen bestehen. Personen, die z.B. eine genetisch bedingte Störung des Gerinnungssystems haben, müssen es oftmals gleich lebenslang einnehmen. Auch bei manchen Tumorerkrankungen ist das Thromboserisiko erhöht (Du hast ja was von Chemo geschrieben). Hier muss man individuell entscheiden. Wiedermal gilt auch hier:
Am besten mit dem behandelnden Arzt direkt sprechen !

Gruß Kai

Hi Anja

wenn du es dir einfach un dzuverlässig machen willst nimm es weiter wie es ist

meinem Vater wurde dreimal die Marcumartherapie von anderen Ärzten als dem behandelnden …eh… modifiziert … zweimal hat er fast mit dem Leben bezahlt - einmal mit einem Bein (incl. fast 1 Jahr Klinikaufenthalt / AHB / Klinik /Herztod auf dem OP - wiederbelebt / / AHB / Klinik / Kur … etc )

Nun meine Frage: Wie, wann und aufgrund welcher erneuten
Diagnose wird entschieden, ob ich Marcumar absetzen kann?

wenn du den Arzt wechseltst wir der vielleicht mal andere Ideen haben und etwas anderes an dir ausprobieren wollen … siehe oben

Gruß H.

Danke Euch beiden …
das mit dem Arzt ist so: Ich wurde im KH akut behandelt (Intensiv, dann hat sich noch ne Infarkt-Pneumonie „draufgesetzt“ und die Weiterbehandlung erfolgt schlicht durch den Hausarzt, der nichts anderes tut, als die Blutwerte zu messen und entsprechend das Marcumar zu dosieren. Deshalb meine Frage, ob das eine endliche oder unendliche Geschichte ist.

Gruß,

Anja