ich fahre einen BMW 1er und hatte nun innerhalb von wenigen Monaten das zweite Mal einen Marder im Motorraum, der diverse Kabel und Schläuche angeknabbert hat.
Habt ihr einen guten Tipp für mich, was ich dagegen tun kann? Ich habe gesehen, dass es diverse Hilfsmittel wie Mader-Vertreibungssprays und Ultraschallgeräte etc. gibt. Allerdings wurde mir erzählt, dass diese Dinge im Grunde nicht wirklich helfen. Weiß darüber jemand Bescheid?
Auf jedenfall sollte der Motor-/ Raum nach einem Besuch des Marders sorgfälltig gereinigt werden. (Motorreinigung in der Werkstatt oder Waschstraße).
Nach dieser Reinigung sprühe ich den Motor mit Sagrotan ein. Das kannst du in jeder Drogerie usw. Kaufen
um geeignete Maßnahmen ergreifen zu können, muß man erst mal verstehen warum der Marder, hier ist ausschließlich der Steinmarder dafür verantwortlich, das überhaupt macht.
Der Marder beißt und knautscht nicht an den Kabeln und Gummiteilen herum weil ihm diese so gut schmecken, sonder weil er, der Marderrüde, sein Revier markieren will. Marder haben, wie viele andere Tiere, in den Mundwinkeln Duftdrüsen. Durch das Beißen und Knautschen werden diese Düfte aufgetragen und sind somit Duftmarken damit anderen Rüden signalisiert wird, nicht das Revier bzw. das was sich im Revier befindet nicht zu betreten bzw. anzupacken.
Daher halte ich es für problematisch immer eine Motorwäsche zu machen, da die Duftmarken weg sind und das ganze Spielchen von vorne losgeht.
Eine wirkungsvolle und simple Methode ist:
Man baue sich einen Rahmen aus Holzleisten ca. 50x50 mm. Dieser darf natürlich nur so breit sein, daß er zwischen den Vorderreifen durchpaßt und soll von Anfang Stoßstange bis ca. Mitte Fahrersitz reichen. Bespanne den Rahmen an der Oberseite mit Hasenzaun.
Der Marder wird es vermeiden auf dem Gitter zu laufen, da die dünnen Drähte in die Pfoten schneiden.
Ist zwar lästig das Gitter immer unter die Kiste zu legen, aber wirklich besser als die sog. Sprays und Elektroteile.
Der Marder wird es vermeiden auf dem Gitter zu laufen, da die
dünnen Drähte in die Pfoten schneiden.
Ganz toll und am Nächsten morgen fürhren Blutspuren von Auto weg, oder man muss das arme Tier (auch wenn sie nerfen im Motoraum) noch aus dem Draht befreien…
Ich habe mal gehört das Mader den Geruch von Vollwaschmitel nicht mögen. Also einefach eine Flache breite schale mit Waschmittel unters Auto.
Ich kann es zwar nicht Garantieren, aber genauosowenig kann man Garantieren das du mit dem Gitter keine Nazeige wegen Tierquälerei bekoomst- selbst wenn Du nur dein Auto schützen wills was ja verständlich ist.- Aber wenn ein eingefleischter Tierschützer sieht… (was ich nicht bin aber die idee finde ich auch schlecht)
ich fahre einen BMW 1er und hatte nun innerhalb von wenigen
Monaten das zweite Mal einen Marder im Motorraum, der diverse
Kabel und Schläuche angeknabbert hat.
Habt ihr einen guten Tipp für mich, was ich dagegen tun kann?
Ich habe gesehen, dass es diverse Hilfsmittel wie
Mader-Vertreibungssprays und Ultraschallgeräte etc. gibt.
Allerdings wurde mir erzählt, dass diese Dinge im Grunde nicht
wirklich helfen. Weiß darüber jemand Bescheid?
Freue mich schon auf eure Antworten!
Vielen Dank im Voraus
Hallo,
das mit dem Kükendraht hilft, ist aber unpraktisch. Der Marder schneidet sich nicht in die Pfoten sondern bleibt mit seinen Krallen daran hängen (Katzen ziehen Krallen ein, Mader nicht).
Marder besuchen fast ausschließlich warme Motorräume und dies nachts.
Was wirklich hilft:
Links und rechts im Motorraum jeweils einen Ultraschallpiepser (kosten zwichen 10 und 30 Euro) mit Kabelbinder befestigen und der Marder geht in Nachbars Auto.
Der Marder wird es vermeiden auf dem Gitter zu laufen, da die
dünnen Drähte in die Pfoten schneiden.
Ganz toll und am Nächsten morgen fürhren Blutspuren von Auto
weg, oder man muss das arme Tier (auch wenn sie nerfen im
Motoraum) noch aus dem Draht befreien…
Da hast du das Vorposting nicht richtig gelesen : Es wird keine Blutspuren geben. Denn so blöd ist der Marder nicht, dass er darüber läuft, weil das ihm weh tun könnte.
Siehe auch Stacheldraht seit Ewigkeiten als Weidezaun : Kein Rind verletzt sich dran.
Gruß
Karl