Ja, und ich meinte, dass es *aufbauend*/erweitert oder
anderweitig auch noch andere Erklärungen - oder eben Gründe
gibt, weshalb/wo/(ab) wann diese schwarz waren/sind.
nämlich welche?
Geruß
Metapher
Ja, und ich meinte, dass es *aufbauend*/erweitert oder
anderweitig auch noch andere Erklärungen - oder eben Gründe
gibt, weshalb/wo/(ab) wann diese schwarz waren/sind.
nämlich welche?
Geruß
Metapher
Schau in die Sonne. Was siehst Du - Schwärze. Schau ins
Dunkel, was siehst Du? Licht. Das chinesische Ying-Yang Symbol
zeugt von dieser Wahrheit. Die Veden sprechen von der
Schwarzen Sonne.
was hältst du eigentlich von dem kartoffelpendel?
fragt
frank
Hallo,
Frage: Die frühesten Madonnen haben eine schwarze Farbe. Die
frühesten Osirisse auch. Woher kann das kommen?
Osiris ist als Totengott der Gott der Unterwelt und ein Fruchbarkeitsgott.
Fruchtbares Land ist in Ägypten schwarz (Nilschlamm), daher auch „Kemet“ - das
schwarze Land im Gegensatz zur Wüste, das rote Land. Da würde ich keinen Bezug zu
Maria suchen.
Gruß
Christian
Hallo Vastitas
Zu den Bibelstellen:
Maria wurde von Gott ausgesucht Mutter des Menschen Jesus zu sein. Diesbezüglich ist Maria sicher eine Frau nach dem Herzen Gottes gewesen.
Alles andere (Jungfräulichkeit bis in den Tod, Himmelfahrt) beruht nicht auf der Bibel. Im Gegenteil wird mehrfach auf die Brüder Jesus in der Bibel hingewiesen. Die Erhebung (der kath, Kirche) Maria’s in Richtung Übermensch IST SO GESEHEN NICHT BIBLISCH FUNDIERT.
Grund der kath. Kirche:
Nehme an, das die kath. Kirche damit ein von Ihr gewünschtes Frauenbild durchsetzen wollte. Ein Ideal, dass jede Frau erreichen soll und kein erreichen kann, (jungfräuliche Mutter bis in den Tod). Dies scheint der kath. Kirche so wichtig zu sein, dass sie Bibelstellen vopn den Brüdern Jesus übersieht/uminterpretiert, ohne eine biblische grundlage dafür zu haben, ausserdemw erden sachen vertreten, die nirgends in der ibel zu finden sind, wie die himmelfahrt Marias.
Dies meine Meinung , meines gegenwärtigen (Un-)Wissensstandes
Gruss
beat
Ich find das passender - und auch diskussionsfähiger -
außerdem produktiver - besonders für den, der die Frage
stellte - wenn die einzelnen Antworten aufeinander aufbauen.
Danke für dein Mitgefühl. Es ist viel einfacher den Diskussionsverlauf zu überblicken. Aber ich habe mich jetzt schon daran gewöhnt und meine eigene Taktik gefunden, alle Antworten unter einen Hut zu setzen. 
Nur dazu
Sicher sie ist die Mutter Gottes,
möchte ich noch etwas sagen.
Maria ist nicht die Mutter Gottes , sondern lediglich
die Mutter des Menschen Jesus. Deshalb bezeichnet sich
Jesus auch als den Menschensohn.(z.B.: Matth.8,20)
Naja das ist ja so schon richtig - biologisch oder historisch betrachtet.
Nur geht ja die kath. Kirche von der Trinität Gottes aus: Vater (JHWH), Sohn (Jesus!), und heiliger Geist (z.B. das Licht, welches von Jesus in die Welt gebracht wird)
Da Gott alles zugleich ist, ist Jesus Gott. Und nun kommen wir wieder zu Maria: Maria ist die Mutter Jesu, also die Mutter Gottes.
Ich kann verstehen, wenn du mit der Trinitätslehre deine Probleme hast… ich bin mir hierbei auch nicht so sicher, aber das ist ein anderes Thema. 
liebe Grüße
vastitas
Danke, das war echt hilfreich!
Hallo Vastitas,
Frage: Wenn Gott eine Mutter hatte, wer ist denn der Vater
Gottes ?
Hallo Hardy,
das ist schwierig zu beschreiben: Wir müssen hier wieder die Trinitätslehre im Hinterkopf haben (Vater, Sohn, heiliger Geist).
Gott (JHWH) hat Maria einen Sohn geschenkt, Jesus. Dieser Sohn ist die Inkarnation (Fleischwerdung) Gottes. Gott machte sozusagen sich selbst menschlich, damit der Heilige Geist über das Volk Israel gebracht werden kann. So ist es sicher ziemlich schlampig ausgedrückt, aber ich hoffe das Prinzip ist klar. Wenn nicht - schau ich noch einmal genau nach.
Dies ist ja auch nicht wörtlich zu verstehen. Gottessöhne gab es zu dieser Zeit etliche. Titus (oder sein Sohn), Kaiser vom röm. Reich, hat sich selbst auch als Sohn eines Gottes bezeichnet; in den griechischen Sagen wird häufig von Gottessöhnen gesprochen (Herkules), ich glaube selbst Aristoteles wurde als Gottessohn bezeichnet. Dieser „Titel“ sollte damals nur zeigen wie bedeutsam diese Menschen für ein Volk waren - wir müssen vorsichtig sein und unsere moderne Logik nicht mit den Vorstellung der damaligen Zeit verwechseln. Was ich aber auch immer wieder gerne mache, leider…
Frage beantwortet?
Gruß,
vastitas
danke
Hallo ihr alle,
ich danke für eure interessanten Postings. Das hat mir echt sehr weitergeholfen!
Aber was lernen wir daraus? Die kath. Kirche hat sich ein goldenes Kalb gebaut und verehrt es genauso wie ihren Gott!?
Nagut! Ich muss zugeben, das war etwas provokant… aber ich meine gerade in einer so konservativen Kirche, die in Sachen Verhütung und Schwangerschaftsabbruch nicht sehr frauenfreundlich ist, gleitet die Marienverehrung etwas aus der christlichen Bahn, oder?
Und die Idee des Idealbilds der Frau (jungfräuliche Mutter) lass ich auch nicht gelten. Jesus sollte doch als idealer Mensch, als nicht zu erreichendes Vorbild ausreichen! Als wenn das nicht schon schwierig genug wäre… man man… ihr Katholiken *lol*
bis dann
vastitas
Hallo Vastitas,
Nur geht ja die kath. Kirche von der Trinität Gottes aus:
Vater (JHWH), Sohn (Jesus!), und heiliger Geist (z.B. das
Licht, welches von Jesus in die Welt gebracht wird)
das bestreite ich ja gar ncht.
Da Gott alles zugleich ist, ist Jesus Gott.
Im Prinzip ja, aber:
„Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.“ (Phil.2,6-7)
Demzufolge war Jesus für die Dauer seines Erdendaseins eben nicht Gott.
Sonst hätte er ja auch nicht von seinem Vater getrennt sein können:
„Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Matth.27,46)
Andersherum hätte die Welt die ganze Fülle der Gottheit gar nicht ertragen.
„Und Mose sprach: Laß mich deine Herrlichkeit sehen! Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.“ (2.Mose 33,18-20)
Und nun kommen wir
wieder zu Maria: Maria ist die Mutter Jesu, also die Mutter
Gottes.
Wenn die oben zitierten Verse der Wahrheit entsprechen (und davon gehe ich aus), dann stimmt diese Gleichung eben nicht.
Auch logisch wäre es ein Unsinn. Da Gott ohne Anfang ist, kann er auch keine Mutter haben. Nur der Mensch Jesus benötigte eine menschliche Mutter.
Ich kann verstehen, wenn du mit der Trinitätslehre deine
Probleme hast… ich bin mir hierbei auch nicht so sicher,
aber das ist ein anderes Thema.
Ich habe keine Probleme 
Ich bin von der Wahrheit der Bibel überzeugt.
Ich frage mich nur, warum man etwas dazukonstruieren muss, das dann völlig unlogisch und unglaubwürdig wird.
Das Problem heißt „Marienverehrung“.
Aber es ist nicht meines *g*
Gruss Harald
Hi vastitas,
noch ein ketzerischer Gedanke zum Monotheismus in der (katholischen) Kirche.
Ich hab immer ein Problem mit der Heiligenverehrung, die für mich stets ein verkappter Polythismus ist.
Die Heiligen als Untergötter, zu denen man auch beten kann und das Dreigestirn (was eh schon krude für eine monotheistische Religion ist) als Oberste.
Aber das ist wieder ein Thema für sich
Gandalf
Hallo Vastitas
Die kath. Kirche hat sich ein
goldenes Kalb gebaut und verehrt es genauso wie ihren Gott!?
Nagut! Ich muss zugeben, das war etwas provokant…
Ist sehr provokant, hat aber leider etwas mehr als nur ein Körnchen Wahrheit
aber ich
meine gerade in einer so konservativen Kirche, die in Sachen
Verhütung und Schwangerschaftsabbruch nicht sehr
frauenfreundlich ist,
Damals hat man sich an das damalige Frauenbild gehalten und wollte es sogar entgegen der Bibel zementieren. Sachen die man heute als falsch bezeichnet.
Wenn man jedoch Aporte jetzt befürwortet, nur weil heute die entsprechende Moral/Werte in einigen Teilen der Welt anders sind, macht man genau das gleiche wie man damals gemacht hat, nur in eine andere Extremrichtung. Aporte widersprechen nämlich genau so wie die Marienanbetung grundsätzlich der Bibel! Schlussendlich ist es auch eine Tötung. Und heute weiss man ja, das mit der Zeugung schon alles da ist und das Kind nur noch wachsen und sich entwickeln muss. D.h. auch medizinisch gesehen ist jeder Embryo schon ein Mensch. Die Festlegung während einer gewissen Zeitspanne den Empryo nicht als Mensch anzuerkennen, ist also völlig willkürlich und auch nicht medizisch geschweige den ethisch begründbar.
Betreffend der Verhütung teile ich hingegen Deine Meinung.
Gruss
Beat
Und die Idee des Idealbilds der Frau (jungfräuliche Mutter)
lass ich auch nicht gelten. Jesus sollte doch als idealer
Mensch, als nicht zu erreichendes Vorbild ausreichen! Als wenn
das nicht schon schwierig genug wäre… man man… ihr
Katholiken *lol*bis dann
vastitas
Hallo vastitas
Aber was lernen wir daraus? Die kath. Kirche hat sich ein
goldenes Kalb gebaut und verehrt es genauso wie ihren Gott!?
Was wir daraus lernen? Hast du etwas gelernt?
Die KK betet Gott an und verehrt Maria, das ist ein Unterschied. Dieser wird schon den Kindern im Reli-Unterricht beigebracht. Hattest du einen solchen Unterricht? Anscheinend nicht.
Nagut! Ich muss zugeben, das war etwas provokant… aber ich
meine gerade in einer so konservativen Kirche, die in Sachen
Verhütung und Schwangerschaftsabbruch nicht sehr
frauenfreundlich ist, gleitet die Marienverehrung etwas aus
der christlichen Bahn, oder?
Aber du scheinst dir ein reifes Urteil gebildet zu haben, auf Grund dessen du mit Wertungen herauskommst, deren Relevanz ich nicht nachvollziehen kann.
Und die Idee des Idealbilds der Frau (jungfräuliche Mutter)
lass ich auch nicht gelten. Jesus sollte doch als idealer
Mensch, als nicht zu erreichendes Vorbild ausreichen! Als wenn
das nicht schon schwierig genug wäre… man man… ihr
Katholiken *lol*
Dümmliche, kindische Verarsche in einer Zeit, wo immer mehr Menschen eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der christlichen Spiritualität versuchen.
MARIA ist nicht nur die Frau, die aus der Bibel herausgelesen und interpretiert werden kann, auch nicht ein trüber Aufguß vorchristlicher Erdgöttinnen oder matriarchaler Muttergottgestalten. So leicht muß man es sich nicht machen. Da Christen an die Existenz einer unsterblichen Seele glauben, wird es nicht fremd klingen, wenn ich darauf hinweise, dass auch die Persönlichkeit der Maria ein unsterblicher Geist ist - wie alle, die hier und im jenseitigen Universum herumlaufen. Dass sie dem Körper Gottes die Geburt ermöglichte, ist eine Sache. Sie existierte lange vor ihrer Inkarnation und tut das immer noch. Wer und was sie als Geist aber darstellt, können wohl nur Menschen annähernd verstehen, die fähig sind, ihre eigene Existenz zu begreifen!
Gruß, Geris
Verhütung Schwangerschaftsabbruch
Wenn man jedoch Aporte jetzt befürwortet, nur weil heute die
entsprechende Moral/Werte in einigen Teilen der Welt anders
sind, macht man genau das gleiche wie man damals gemacht hat,
nur in eine andere Extremrichtung. Aporte widersprechen
nämlich genau so wie die Marienanbetung grundsätzlich der
Bibel! Schlussendlich ist es auch eine Tötung. Und heute weiss
man ja, das mit der Zeugung schon alles da ist und das Kind
nur noch wachsen und sich entwickeln muss. D.h. auch
medizinisch gesehen ist jeder Embryo schon ein Mensch. Die
Festlegung während einer gewissen Zeitspanne den Empryo nicht
als Mensch anzuerkennen, ist also völlig willkürlich und auch
nicht medizisch geschweige den ethisch begründbar.
gut… dass es auch eine Tötung ist und auch schon im Judentum beim „Zweifelsfall“ das Gebot: „Du sollst nicht töten“ an erster Stelle steht habe ich sogar persönlich zu einem anderen Thema schon geäußert… hmm war wohl ein blödes Beispiel von mir… 
Betreffend der Verhütung teile ich hingegen Deine Meinung.
Ich zweifle da auch schon an meiner eigenen Meinung: Indem ich die Verhütung zulasse entscheide ich über Leben (und Tod - Krankheiten?)genauso, wie beim Schwangerschaftsabbruch… so hart es vielleicht klingt, aber ich denke die kath. Kirche zeigt in diesem Thema eine gewisse Souveränität: Wenn wir uns dem Irdischen (Sex) nicht so tierisch hingeben würden, wären wir auch nicht derart in Gefahr einer Krankheit oder einer ungewollten Schwangerschaft. So ähnlich hat es einmal Papst J-P II. erklärt. Ich möchte hier dies aber nicht weiter werten… das wäre aber ein tolles neues Thema!
Hi vastitas,
noch ein ketzerischer Gedanke zum Monotheismus in der
(katholischen) Kirche.
Ich hab immer ein Problem mit der Heiligenverehrung, die für
mich stets ein verkappter Polythismus ist.
Die Heiligen als Untergötter, zu denen man auch beten kann und
das Dreigestirn (was eh schon krude für eine monotheistische
Religion ist) als Oberste.
Du sprichst hier völlig aus meinem Munde - es wird für mich auch immer schwieriger das „Dreigestirn“ in diese monotheistische Religion einzubinden…
wie du aber auch schon erwähnst:
Aber das ist wieder ein Thema für sich
Hallo Geris,
Was wir daraus lernen? Hast du etwas gelernt?
Die KK betet Gott an und verehrt Maria, das ist ein
Unterschied. Dieser wird schon den Kindern im Reli-Unterricht
beigebracht. Hattest du einen solchen Unterricht? Anscheinend
nicht.
auch wenn ich keinen kath. Religionsunterricht hatte: Gott anbeten und Maria verehren ist sicher ein Unterschied, aber spricht nicht Paulus davon, seine ganze Kraft in die Liebe zu Gott zu investieren? Paulus ist es ja schon fast (!) zuviel, wenn man (s)einen Ehepartner liebt. Daher ist doch auch das Prinzp des ehelosen Lebens. Wer kann, der sollte auf einen Ehepartner verzichten. Wenn ich aber zusätzlich noch eine Maria verehren muss/will, wie kann ich dann mit ganzer Kraft Gott lieben? Ich denke es reicht allein die Liebe zu Gott! (bitte nicht verwechseln mit der Nächstenliebe)
Gruß
vastitas
überzeugende Argumente
Hallo Harald,
du hast mir den Glauben an die Trinitätslehre wiedergegeben! Mit dieser Erklärung kann ich jetzt beruhigt ins Bett fallen 
Das Problem heißt „Marienverehrung“.
Aber es ist nicht meines *g*
*tihi*
Gruss vastitas
Hallo vastitas
spricht nicht Paulus davon, seine ganze Kraft in die Liebe zu
Gott zu investieren? Paulus ist es ja schon fast (!) zuviel,
wenn man (s)einen Ehepartner liebt. Daher ist doch auch das
Prinzp des ehelosen Lebens. Wer kann, der sollte auf einen
Ehepartner verzichten. Wenn ich aber zusätzlich noch eine
Maria verehren muss/will, wie kann ich dann mit ganzer Kraft
Gott lieben? Ich denke es reicht allein die Liebe zu Gott!
(bitte nicht verwechseln mit der Nächstenliebe)
Nett dass du darauf eingegangen bist. So entspannt möchte ich bemerken, dass auch die Kirche niemanden zu einer Liebe hin nötigend erziehen kann. Ich denke, das alles sind Angebote, sich mit dem großen Liebes-Angebot Gottes auseinander zu setzen, und es gibt wertvolle Erfahrungsberichte von Menschen, die das versucht haben.
Zu deinem Einwand: Es ist ja auch möglich, Eltern und Geschwister und Freunde gleicherart zu lieben, jeden in seiner Besonderheit, zu jedem eine spezielle Beziehung zu haben, ohne dass die Liebe zu den anderen geschmälert wird. Wann eine Beziehung zu Gott so intensiv wird, dass Paulus’ Erfahrung geteilt wird, das ist nur bei wenigen wirklich aktuell. Und dafür ist Marias Rolle schon lange definiert, nämlich dass sie eine Brücke baut vom Menschen zu Gott, so wie Jesus auch. Weil das Entwickeln der Gotteskindschaft in der Praxis nicht ganz so leicht ist.
Nun ist es eine Herausforderung, ein nicht direkt sichtbares Wesen wie Gott (und auch Maria) zu lieben. Lieben kann man doch nur jemanden, den man kennt. Ich denke, der Prozeß des Kennenlernens auf dieser sehr geistigen Ebene ist das Spannende an der Beziehung Mensch/Gott und auch Mensch/Maria. Da kann durch eine aufkeimende Faszination eine Menge passieren, was man nie gedacht hätte. Es gehören da zwei dazu, du und Gott, du und Maria. Wer sollte dir da reinreden dürfen?
Anregungen für das Kennenlernen, für die erwachende Neugier gibt es auf meiner hp. Mal geguckt?
Gruß, Geris
Wenn man jedoch Aporte jetzt befürwortet, nur weil heute die
entsprechende Moral/Werte in einigen Teilen der Welt anders
sind, macht man genau das gleiche wie man damals gemacht hat,
nur in eine andere Extremrichtung. Aporte widersprechen
nämlich genau so wie die Marienanbetung grundsätzlich der
Bibel! Schlussendlich ist es auch eine Tötung. Und heute weiss
man ja, das mit der Zeugung schon alles da ist und das Kind
nur noch wachsen und sich entwickeln muss. D.h. auch
medizinisch gesehen ist jeder Embryo schon ein Mensch. Die
Festlegung während einer gewissen Zeitspanne den Empryo nicht
als Mensch anzuerkennen, ist also völlig willkürlich und auch
nicht medizisch geschweige den ethisch begründbar.gut… dass es auch eine Tötung ist und auch schon im Judentum
beim „Zweifelsfall“ das Gebot: „Du sollst nicht töten“ an
erster Stelle steht habe ich sogar persönlich zu einem anderen
Thema schon geäußert…
Die genauere Übersetzung heisst eigentlich, Du sollst nicht morden
hmm war wohl ein blödes Beispiel von
mir…
weiss nicht, finde einfach, dass man christliche Grundsätze nicht den Modeströmungen anpassen darf. Zur Zeit des Dritten Reiches war auch vieles richtig, von dem wir heute entsetzt sind.
Ich zweifle da auch schon an meiner eigenen Meinung: Indem ich
die Verhütung zulasse entscheide ich über Leben (und Tod -
Krankheiten?)genauso, wie beim Schwangerschaftsabbruch…
Nein, sonst würdest Du jedesmal wenn Du nicht mit deinem Partner schläfst, auch über leben und Tod entscheiden. Man kann nur über den Tod von etwas entscheiden das schon lebt. Wenn man verhütet, verhindert man das ein leben entssteht, genau so, wie man dies verhindert, wenn man enthaltsam ist
so
hart es vielleicht klingt, aber ich denke die kath. Kirche
zeigt in diesem Thema eine gewisse Souveränität: Wenn wir uns
dem Irdischen (Sex) nicht so tierisch hingeben würden, wären
wir auch nicht derart in Gefahr einer Krankheit oder einer
ungewollten Schwangerschaft. So ähnlich hat es einmal Papst
J-P II. erklärt. Ich möchte hier dies aber nicht weiter
werten… das wäre aber ein tolles neues Thema!
Da hingegen stimme ich Dir voll zu. Denke aber, ein sich nicht tierisch hingeben kann man auch obwohl man verhütet.
Gruss
Beat