Hallo zusammen,
ich habe die folgende Rechtsfrage: Jemand überlegte ein Haus zu kaufen und besichtigte dazu ein Objekt mit einem Markier. Nachdem das Objekt zu diesem Preis gekauft werden sollte, stellte sich heraus, dass die Bank des Verkäufers dem Verkauf zum ausgeschriebenen Preis nicht zustimmen wird, sondern die Forderung deutlich höher sei.
Nachdem der Kauf abgehakt wurde und einige Wochen vergingen, da die Eigentümer in die Insolvenz gingen und auch der Vertrag zwischen Makler und Verkäufer als nichtig erklärt (zerrissen) wurde, informierte die Verkäuferin den Interessent darüber, dass das Haus aus der Insolvenzmasse gelöst wurde. Nach einigem hin und her zwischen der Bank und dem Interessent, wurde einem Kaufpreis zwischen dem ausgeschriebenen Maklerpreis und dem geforderten Preis seitens der Bank akzeptiert. Diese ganzen Gespräche fanden ebenfalls ohne den Makler statt.
Kann der Makler nun seine Provision verlangen?
Danke und Grüße!