Marktforschung Einzelhandel: Fragebogen gestalten

Hallo,

Person X plant, sich eventuell mit einem kleinen Geschäft in einem Stadteil selbstständig zu machen.
Die Stadt hat insgesamt ca. 75.000 Einwohner und der Stadteil, wo das Geschäft eröffnet werden könnte, hat ca. 16.000 Einwohner.

Es wohnen viele Familien und auch Senioren in diesem Stadteilund die Arbeitslosigkeit ist nicht hoch.
Es ist KEIN Problemstadtteil - eher aufstrebend und beliebt (viele Neubaugebiete; Einfamilienhäuser).

Im Ortszentrum gibt es 2 Drogerien, 1 Supermarkt, Apotheken, Bekleidungsgeschäfte, Bäckereien, 1 Buchhandel, 1 Reisebüro, 2 Nagelstudios, 2 Blumengeschäfte, 1 Teeladen, 1 Spielzeugladen, 2 Lottogeschäfte und 1 Metzger;
Der Stadteil hat eine schöne, kleine Fußgängerzone.
2 schöne Läden stehen zur Vermietung im Ortskern frei!

Die Geschäftsidee wäre vielleicht ein Kinder-Second-Hand-Laden oder auch ein kleines Geschäft, wo man allerlei Kleinkram bekommt (aus Restposten z.B. - ABER KEIN 1-Euro-Shop!!!).

Person X hat sich überlegt, den Bedarf bei den Leuten vor Ort in Form eines Fragebogens zu ermitteln. Vielleicht kommen dabei ganz andere Geschäftsideen zustande.
Der Fragebogen wird in einigen Läden im Ortskern ausgelegt.

Der Fragebogen sollte leicht und schnell auszufüllen sein und wird Platz haben für individuelle Bemerkungen des Befragten.
Der Fragebogen soll anonym sein.
Diverse Fragen stehen schon fest (Altersgruppe, Familienstand; Einkaufsfrequenz im Ortskern, etc.)

Welche Fragen würdet Ihr in diesem Fragebogen vorbringen?
Was habt Ihr diesbezüglich für Tipps?
Habt Ihr schon mal so eine Umfrage gestartet??

Vielen Dank!!!

Hi Terry,
schön, dass Du Dir vorher Gedanken darüber machst, was Deine zukünftigen Kunden brauchen und wollen.

So aus dem Bauch heraus denke ich nicht, dass sie einen weiteren Second-Hand-Laden für Kinder »brauchen« oder einen zusätzlichen »Restposten-Laden«.

Aus Deinen Ideen würde ich darauf schließen, dass Du Kinder magst und im niedrigen Preissegment anbieten willst – vielleicht, weil Du weißt wie es ist, »haushalten« zu müssen. Aus diesen Ansätzen kannst Du auch in Andere Richtungen gehen (Beispiel Oxfam-Filiale oder Tafel-Konzept) und sogar mehr machen als Dinge, die es schon gibt.

Ich würde den Fragebogen allgemein halten, dann kommst Du evtl. auf Ideen, die sonst noch keiner hatte.
Frag nach Wünschen, Problemen, Unbequemlichkeiten, die Deine Nachbarn haben und überleg dann, wie Du Ihnen mit Deinen Stärken helfen kannst.

Wenn ich das richtig verstanden habe, willst Du eine gedruckte Umfrage machen … hm … damit erreichst Du zwar Menschen ohne Internet, allerdings weiß ich nicht, ob die einfach mal so ein Formular ausfüllen (ich habe zwar immer einen Stift dabei, das kannst Du aber nicht von jedem erwarten – falls Du dieses Medium wählst, denk an die Stifte :wink:).

Im Web gibt es kostenlose Umfragetools für die Onliner, aber das weißt Du sicher schon (falls nicht, googeln bzw. http://www.fragebogen-tool.de/).

Für Live-Umfragen muss man auch den richtigen Moment treffen … ich persönlich lasse mich gern befragen, selber fragen tue ich nicht so gern.

Toitoitoi für Dein Projekt!
Grüße Loony

Hallo Loonyraven!

Danke erstmal für Deine Info!

Es gab mal einen Kinder-Secondhand-Shop in diesem Stadtteil, der aber aus persönlichen Gründen (Scheidung + alleinerziehende Mutter danach) geschlossen wurde.

Aber viele Leute haben es damals sehr bedauert. Daher kam der Gedanke, so einen Kinder-Secondhand-Shop vielleicht „wieder zu beleben“.

Der Fragebogen würde in 1 bis 2 Geschäften ausgelegt werden, wo er vor Ort ausgefüllt und wieder abgegeben werden kann.

Es ist nicht vorgesehen, die Leute persönlich und direkt zu befragen.

Vielen Dank dennoch für Deine Antwort + Infos!

Sollte sich noch mehr in diese Richtung tun, dann melde ich mich!

Bis bald,

terry2009