hi,
Aber im Studium gab’s im Statistikseminar die berühmt
berüchtigte Statistikformel, die aus Summe xy eine valide
kleine (?) Menge ausgibt, welche ausreicht, dass diese
Teilmenge für eine Marktforschung repräsentativ ist …
nach bernd leiner, stichprobentheorie berechnet sich die nötige größe einer stichprobe im „homograden fall“ (d.h. bei betrachtung von relativen häufigkeiten) und bei ziehen ohne zurücklegen nach der formel:
n >= k^2 / (4 dp^2 + k^2 / N)
wobei N die größe der grundgesamtheit ist, k die sicherheit der aussage repräsentiert (nach normalverteilung, s.u. tabelle) und dp die genauigkeit der aussage repräsentiert.
die tabelle der k’s
k sicherheit
1 0,6827 = 68,27%
1,96 0,95
2 0,9545
2,58 0,99
3 0,9973
3,3 0,999
für große N ist es egal, ob man ohne oder mit zurücklegen kalkuliert;
die formel für mit zurücklegen wäre dann:
n >= k^2 / 4dp^2
ein beispiel:
du hast N = 10.000 wähler einer stadt und willst den anteil der partei X schätzen, mit 95,45% sicherheit (k=2) und einer genauigkeit von dp = 0,02 (also ± 2%)
das gibt: n >= 2000
für eine stadt von 100.000 wählern brauchst du dann eine stichprobe von n >= 2439,02, also 2440 menschen; und auch für N = 1.000.000 brauchst mit 2494 nicht viel mehr, denn dort ist n >= 2493,77
normalerweise sind die stichproben geringer. das liegt an rel. großen schwankungen bei der tolerierten genauigkeit der aussagen und bei relativ geringer sicherheit der aussagen. außerdem kann man sich ein bisschen was sparen, wenn man den anteil ungefähr kennt. (dann kann man die varianz genauer schätzen.)
hth
m