Gut, ich weiß jetzt, wie man Kaffeestreifen fabriziert - aber
wie zumT mach ich das Eis?!
Helft einem alten Coffeemaniac!
Vielen Dank & viele Grüße
Diana (die noch nie Eis selbst hergestellt hat)
Mit einer Eismaschine natürlich! Das Problem ist, daß Du alle Zutaten bei Minustemperaturen verrühren musst. Du hast aber keine Eismaschine? Die gibt es aber billig bei Ebay! Nein, Du willst auch keine billige kaufen? Okay es gibt einen Trick:
Du musst die Milch vorher einfrieren und zwar in diesen Folien, mit denen man Eiskügelchen macht. Die einzelnen Milcheisportionen gibst Du dann zusammen mit den restlichen Zutaten in eine starke Küchenmaschine (zB Thermomix). Fertig!
Was, eine solche Maschine hast Du auch nicht? Ebay? Nein? Na dann kauf das Eis beim Italiener und konzentrier Dich auf die Kaffeestreifen )
Was, eine solche Maschine hast Du auch nicht? Ebay? Nein? Na
dann kauf das Eis beim Italiener und konzentrier Dich auf die
Kaffeestreifen )
E-bay ist halt nicht immer aller Weisheit Schluss! , Du kannst es aber auch mit einem Zauberstab (Pürrierstab) versuchen, wenn er stark genug ist, geht das auch. Wenn Du eine Mulinex - Zerkleinerer (elektrisch) hast, gehts auch, aber halt nur in kleinen Portionen!
Viel Spass beim selbstmachen, ich kenne das Rezept und es ist echt lecker! Gruß Sonja
Du
kannst es aber auch mit einem Zauberstab (Pürrierstab)
versuchen, wenn er stark genug ist, geht das auch. Wenn Du
eine Mulinex - Zerkleinerer (elektrisch) hast, gehts auch,
aber halt nur in kleinen Portionen!
Da sei aber ein Warnhinweis angebracht, dies sollte man nur mit Geräten machen, deren Messerwerk sich in einem Metallgehäuse befindet. Die Kälte macht Kunststoff gerne spröde und wenn dann noch die beschleunigten harten Eisbrocken dazukommen, haut man dem Zauberstab mit Kunststoffgehäuse schnell die Zähne aus (ist mir mal passiert). Folge ist dann ein nicht mehr verwendbarer Mixer und ein doch etwas störender Kunststoffgeschmack im Eis, ganz abgesehen vom krümeligen Gefühl im Mund.
Gruß vom Wiz, der alternativ vorschlagen würde die Zutaten nahe 0 Grad zu verarbeiten und notfalls dann die Eismasse in eine flache vorgekühlte Metallschüssel zu geben, die dann ins Eisfach kommt. Alle zehn Minuten mit einem Teigkratzer die festgefrorenen Ränder abkratzen und je nach Menge, Grundfläche der Form und Vorkühlung hat man dann mehr oder weniger schnell auch ein ganz akzeptables Eis.
Gruß vom Wiz, der alternativ vorschlagen würde die Zutaten
nahe 0 Grad zu verarbeiten und notfalls dann die Eismasse in
eine flache vorgekühlte Metallschüssel zu geben, die dann ins
Eisfach kommt. Alle zehn Minuten mit einem Teigkratzer die
festgefrorenen Ränder abkratzen und je nach Menge, Grundfläche
der Form und Vorkühlung hat man dann mehr oder weniger
schnell auch ein ganz akzeptables Eis.
genau so geht’s (ohne Maschine). Und so wird’s noch besser: nicht nur die
angefrorenen Ränder abkratzen, sondern die Masse jeweils mit dem Elektroquirl
durchrühren. Dadurch bleibt sie beim Gefrieren geschmeidiger - das ist entfernt
ähnlich, wie die Eismaschine das macht.
Viel Erfolg!
Bolo2L
die Zutaten nahe 0 Grad zu verarbeiten und notfalls dann die Eismasse in eine flache vorgekühlte Metallschüssel zu geben, die dann ins Eisfach kommt. Alle zehn Minuten mit einem Teigkratzer die festgefrorenen Ränder abkratzen und je nach Menge, Grundfläche der Form und Vorkühlung hat man dann mehr oder weniger schnell auch ein ganz akzeptables Eis.
Bolo:
Und so wird’s noch besser: nicht nur die angefrorenen Ränder abkratzen, sondern die Masse jeweils mit dem Elektroquirl durchrühren. Dadurch bleibt sie beim Gefrieren geschmeidiger - das ist entfernt ähnlich, wie die Eismaschine das macht.
genauso werd ich’s machen
Herzliche Grüße
Diana (die das Eis eh nur wegen des Espressogeschmacks machen will & sich deshalb nicht extra 'ne Eismaschine oder Moulinex anschafft
Herzliche Grüße
Diana (die das Eis eh nur wegen des Espressogeschmacks machen
will & sich deshalb nicht extra 'ne Eismaschine oder Moulinex
anschafft
Wiz und Bolo haben Dir verschwiegen, daß diese Methode eine Sauarbeit ist und das Ganze auch ziemlich lange dauert. Ich würde beide in die Pflicht nehmen und zur Mitarbeit zwingen, wenn sich die ersten Schwielen an den Händen bilden … trotzdem, Guten Appetit!
Wiz und Bolo haben Dir verschwiegen, daß diese Methode eine
Sauarbeit ist und das Ganze auch ziemlich lange dauert. Ich
würde beide in die Pflicht nehmen und zur Mitarbeit zwingen,
wenn sich die ersten Schwielen an den Händen bilden …
trotzdem, Guten Appetit!
Ohne Fleiß kein Preis, und es hat ja auch schon seinen Sinn, dass es entsprechende Maschinen gibt. Allerdings kommt es auch sehr darauf an, die Feinheiten mitzulesen und zu beachten, dann hält sich der Aufwand in Grenzen:
Runtergekühlte Zutanen verwenden und nicht das Zeug bei Zimmertemperatur einfüllen.
Vorgekühlte Metallschale verwenden und nicht irgendwas. Das dünne Blech leitet die Wärme extrem gut ab und führt zu schneller Reifbildung. Kunststoffschüsseln stehen da erheblich länger ohne jegliche Veränderung.
Flache Schale verwenden, in der die Eismasse eine große Oberfläche und viel Kontaktfläche zum Material hat. Wer die Eismasse als fast quadratischen Block zu gefrieren versucht, hat länger was davon.
Da mir die eigene Eismaschine momentan auch noch fehlt (freu, ab Oktober kommt die Traumküche und dann ist auch für so etwas Platz) nutze ich diese Methode recht häufig und bekomme mein Erdbeersorbet o.ä. üblicherweise in 1-1,5h dahin, wo ich es haben will. Als Behälter verwende ich übrigens die aus der Profigastronomie stammenden rechteckigen Edelstahlbehälter. Die kann man auch aus anderen Gründen nur empfehlen. Halten ein Leben, sehen nicht schlecht aus, kommen einfach in die Spülmaschine, lassen sich stapeln und beliebig kombinieren, … und sind gar nicht mal so teuer.
Und ansonsten kann man natürlich auch auf die Prinzipien der guten alten mechanischen Eismaschinen zurückgreifen. Also den Behälter mit der Eismasse in einen größeren Behälter mit viel Eis, eiskaltem Wasser und viel Salz geben. Das kühlt ganz extrem schnell, ist aber eine mordsmäßige Sauerei, und wenn die Salzlake in das Eis gerät auch nicht unbedingt der Hit, und rühren muss man da auch. Kann sich aber anbieten um zunächst einmal schnell die Temperatur runterzubringen.