Maschinenverkauf

Person A verkauft über das Internet eine Handwerksmaschine älteren Datums.
Person B kauft diese und stellt nach einer gewissen Zeit fest, daß es für diese keinerlei Ersatzteile mehr gibt.
Person A hat die Maschine privat verkauft und wußte nicht das es keine Ersatzteile mehr gibt.
Maschine ist voll funktionstüchtig und beim Verkauf war klar, daß es sich um ein privates Angebot handelte, es keine Garantie oder ähnliches gäbe.
Liegt hier der Fall der arglistigen Täuschung vor?

Servus,

wurde denn eine Erklärung über falsche Tatsachen abgegeben (= Täuschung)?

Wenn der Verkäufer nicht beim Verkauf vorgegeben hat es gäbe noch Erstzteile für die Maschine, liegt IMHO schon mal keine Täuschung vor.

Hinzu kommt, dass für Arglist auch noch Vorsatz vorliegen muss.

Somit gibt der bisherige SV keinen Anlass, dass eine arglistige Täuschung gegeben sein könnte.

Gruß,
Sax

nein, es wurde nichts vorgetäuscht und über Ersatzteile gar nicht gesprochen.

Servus,

es wurde nichts vorgetäuscht

na dann kann es auch keine arglistige Täuschung geben.

Gruß,
Sax

Hallo,

dazu kommt: wenn der Hersteller keine Ersatzteile mehr hat, bedeutet das noch lange nicht, dass nicht igendein Händler oder Privater noch Ersatzteile hat.

Wer ältere Maschinen kauft, sollte daran denken, sich über die E-Teile-Versorgung beim Hersteller zu erkundigen oder besser sich die vom Verkäufer bestätigen lassen:wink:

Holygrail