heute ging (mal wieder) ein Bericht durch die Nachrichten, in dem vor den gefährlichen Folgen einer Maserninfektion gewarnt wurde, und in dem die offenbar wachsende Praxis des nicht-Impfens und der sog. „Masern-Parties“ angeprangert wurden. Ich will jetzt nicht auf Sinn oder Unsinn des Impfens hinaus, sondern mir geht es um folgendes:
In dem Beitrag wurde ein heute 10jähriges Mädchen gezeigt, dass vor einem Jahr aufgrund einer Maserninfektion an Poly(?)encephalitis erkrankt ist. Heute ist sie schwerstbehindert usw.usf.
Laut Aussage der Mutter hat sich das Kind vermutlich zwischen dem 4. und 6. LebensMONAT mit Masern angesteckt - im KiGa!?! Die einzigen zwei Möglichkeiten, die ich da sehe, sind: sie hat sich angesteckt, als die Mutter das Baby mit in den Kindergarten genommen hat, um ein älteres Geschwister abzuholen; oder die Mutter hat sich versprochen und meinte 4.-6. LebensJAHR.
Frage 1: Kann die „Inkubationszeit“ tatsächlich knapp 9 Jahre betragen haben?
Frage 2: Hätte man das Kind tatsächlich mit einer Impfung retten können? Laut Internet wird ab dem 2. Lebensmonat mit der Impfung begonnen, dies setzt sich dann bis zum 2. Lebensjahr fort; ab wann besteht denn dann ausreichende Immunität? Ab der ersten Impfung?
Bei den Masernkomplikationen muß man unterscheiden zwischen der Hirnentzündung (Encephalitis), die im Rahmen der akuten Erkrankung auftreten kann (1/1000 - 1/10000 Masernfälle).
Sie ist schon schlimm genug aber außerdem gibt es noch die „SSPE“, die „subakute sklerosierende Panencephalitis“. Sie ist gefährlicher aber auch viel seltener (1-5/1000000 MF) und kann noch Jahre nach der Infektion vorkommen. Sie wird wohl durch eine Variante des Masernvirus verursacht.
Die Masernimpfung beginnt erst mit 11 Monaten, von daher ist das Kind auf den Nestschutz durch von der Mutter übernommene Antikörper angewiesen. Überlegungen hierzu aus eher impfkritischem Blickwinkel sind diesem Artikel zu entnehmen: http://www.individuelle-impfentscheide.de/stellungna…
also bei diesem TV-Beitrag ging es eindeutig um SSPE. Ich hab den auch gesehen und diese Buchstaben haben sich in mein Hirn gegraben. Ansonsten weiß ich momentan leider nix dazu zu sagen, wollte nur mal eben klarstllen, worum es in dem TV-Beitrag ging.
Nur mal so zur Klärung.
Liebe Grüße, Birte
(P.S.: war das nicht im Mittagsmagazin? So um 12.00 Uhr etwa? Auf ARD/ZDF?)
Frage 1: Kann die „Inkubationszeit“ tatsächlich knapp 9 Jahre
betragen haben?
Ja. Es wird sich um eine Subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) gehandelt haben. Masernviren verbleiben nach der Erkrankung im Körper und können diese Enzephalitis noch viele Jahre nach der eigentlichen Infektion verursachen.
Frage 2: Hätte man das Kind tatsächlich mit einer Impfung
retten können? Laut Internet wird ab dem 2. Lebensmonat mit
der Impfung begonnen, dies setzt sich dann bis zum 2.
Lebensjahr fort; ab wann besteht denn dann ausreichende
Immunität? Ab der ersten Impfung?
Mit der MMR- (Masern-Mumps-Röteln-) Impfung wird erst am Ende des ersten Lebensjahres begonnen. Eine zweite Impfung gibt es dann wenige Wochen/Monate später. Trotzdem wäre diese Krankheit für das Kind vermeidbar gewesen, wenn nämlich alle Kinder und zwar insbesondere das, welches den Säugling angesteckt hat, geimpft gewesen wären. Auch wenn nicht-impfende Eltern diese Verantwortung gerne von sich weisen, so ist nicht von der Hand zu weisen, dass gerade Masern durch konsequentes Impfen aller Kinder ausrottbar wären (bei den Pocken haben auch alle gezweifelt und diese sind seit Jahren ausgerottet). Also: Ja, das Kind hätte durch eine Impfung gerettet werden können. Zwar nicht dadurch, dass es selbst schon hätte geimpft werden können, sondern dadurch, dass die Ansteckungsquelle geimpft gewesen wäre.
Es besteht kein 100 % sicherer Schutz nach einer Impfung. Ich weis von einer Ärztin von zwei Fällen von Masern mit schwerer Enzephalitis trotz Impfung. Extrem erhöhte Masern-Antikörper werden oft bei Multiple Sklerose-Kranken gefunden.
Schulmedizinisch wird jedoch immer eine lebenslange Immunität und keine negativen Folgen erklärt.
Die von Dir doch einseitige Sicht gerne noch ausgleiche
Trotzdem wäre diese
Krankheit für das Kind vermeidbar gewesen, wenn nämlich alle
Kinder und zwar insbesondere das, welches den Säugling
angesteckt hat, geimpft gewesen wären. Auch wenn
nicht-impfende Eltern diese Verantwortung gerne von sich
weisen, so ist nicht von der Hand zu weisen, dass gerade
Masern durch konsequentes Impfen aller Kinder ausrottbar wären
(bei den Pocken haben auch alle gezweifelt und diese sind seit
Jahren ausgerottet). Also: Ja, das Kind hätte durch eine
Impfung gerettet werden können.
Die Masernimpfung ist eine Lebendvirenimpfung. Dr. Wakefield hat im Darm von Autisten lebende Masernvieren gefunden, dh bei diesen Kindern scheinen die Viren überlebt zu haben. Die viren sollen unter anderem den Darm beschädigen können. Ebenso hat eine Studie in England ergeben, dass 24 von 25 Kindern Darmabnormalitäten ähnlich derjenigen von Zölliaken haben.
Autisten und MS Patienten haben gemäss einer Studie stark signifikant hohe Merlin-Antikörper, wwelche aufgrund einer Masernimpfung und/oder einer hg Belastung resultieren können. Die Antikörper gegen Masern hat man nebenbei bei MS Patienten auch gefunden, ob dies bei Autisten auch zutrifft, kann ich nicht sagen. Im weiteren gibt es hunderte von Eltern u.a. wir auch, bei welchen Ihr wunderbares Kind nach der Masernimpfung zum Autisten mutierte… aber selbstverständlich ist dies rein Zufall un die obigen unbestrittenen Studien haben ganz andere Hintergründe.
Ich bitte Dich also, Eltern kein schlechtes Gewissen einzutreden, wenn dsie sich gegen die Masernimpfung entscheiden.
Nebenbei, nachjdem das offizielle CH Gesundheitsamtes BAG noch vor ein bis 2 Jahren zwecks einer Impfkampagne Autismus als bewiesen nicht von Impfungen kommen KONNTE UND könnte behauptete, hier ein Auszug der offiziellen swissmed von diesem Jahr (Abdruck in CH Ärztezeitung) betreffend dem Hg- Impfhilfsstoff Timorosol: „Ein Gefährdungspotenizal gemäss Thiomersal bezüglich der Auslösung von Autismus bei empfindlichen Kindern kann gemäss heutigen Wissenstand nicht ausgeschlossen werden“ Zitat Ende. Eine starke Bewegung innerhalb eines Jahres und die neusten Erjkenntniss der letzten 2 Jahre sind da erst noch nicht berücksichtigt. Die Problematik der Lebendimpfung bei Masern ebenfalls nicht.
In meinen Dorf (
Laut Aussage der Mutter hat sich das Kind vermutlich zwischen
dem 4. und 6. LebensMONAT mit Masern angesteckt - im KiGa!?!
Die einzigen zwei Möglichkeiten, die ich da sehe, sind: sie
hat sich angesteckt, als die Mutter das Baby mit in den
Kindergarten genommen hat, um ein älteres Geschwister
abzuholen; oder die Mutter hat sich versprochen und meinte
4.-6. LebensJAHR.
Man kann sein Kind durchaus schon mit 4 Monaten in den Kindergarten geben. Das ist für einige Mütter die einzige Möglichkeit, um im Beruf zu bleiben (nach drei Jahren Erziehungsurlaub sind die Chancen denkbar gering).
bei uns kann man ein 4 Monate altes Kind NICHT in den Kindergarten schicken, das geht eigentlich erst mit 3 Jahren. Bei Kleinkindern wäre die KinderKRIPPE als Betreuungsinstitution zuständig. Ist das bei Euch anders?
VG,
Sibylle aus M
Man kann sein Kind durchaus schon mit 4 Monaten in den
Kindergarten geben. Das ist für einige Mütter die einzige
Möglichkeit, um im Beruf zu bleiben (nach drei Jahren
Erziehungsurlaub sind die Chancen denkbar gering).
danke für die Informationen und Ideen, jetzt habe ich tatsächlich einen ganz guten Überblick bekommen (auch dank der links).
Sibylle aus M
P.S. Birte: In dem Beitrag war wohl tatsächlich von Panencephalitis die Rede, diesem SSPE. Allerdings habe ich das auf einem der „Krawallsender“ gesehen, SAT1 oder RTL, und auch total durch Zufall, kann’s also nicht mehr genau sagen.
bei uns kann man ein 4 Monate altes Kind NICHT in den
Kindergarten schicken, das geht eigentlich erst mit 3 Jahren.
Bei Kleinkindern wäre die KinderKRIPPE als
Betreuungsinstitution zuständig. Ist das bei Euch anders?
VG,
Sibylle aus M
So kenne ich das aus DDR-Zeiten, aber jetzt sind beide Einrichtungen oftmals zusammengelegt. Wo es nicht viele Kinder gibt, rechnet es sich vermutlich nicht, verschiedene Häuser aufzumachen.