Massa Haus oder Real Haus,

wer kennt sich damit besser aus und kann uns etwas über die Qulaität sagen?
Wir haben uns das neue Haus angesehen und sind eigentlich begeistert,
dass wir 147m² für 150.000 Schlüsselfertig bekommen.
Inkl. Bodenplatte und allem, was dazu gehört.

Bitte um Rückmeldungen von Erfahrungen usw.

Vielen Dank!

Caro

Hallo Caro,

lies doch mal meinen Kommentar zu der Anfrage weiter unten im Brett:

Eigenheim Planung und Kosten und Kosten?

In welchem Land auf dieser Welt bekommst Du denn ein Haus (wieder mal schlüsselfertig!!!) für 150.000 (was, Flöhe???)?
Falls die Währung Britische Pfund sind, haut das bestimmt gut hin!

Was ist alles was dazu gehört? Betrifft das auch den Keller?
Wie stark ist die Bodenplatte?
Fragen über Fragen…
Mein Tipp: Finger weg won diesen Blenderangeboten, denn meist bleibt es bei diesen Kosten nicht!

Gruß
Roman

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hi roman,

da sprichst du mir ja aus der seele, wenn ich das schon wieder lese „inklusive bodenplatte“… eine bodenplatte ist definitiv das billigste an einem bau, die würde ich auch immer inklusive liefern, aber wenn es dann um den schallschutz, um vernünftigen putz, um wärmedämmung um einen vernünftigen bodenaufbau usw geht, dann hören die angebote für 1000 euro pro m² auf.
es ist einfach nicht möglich ein haus komplett nach modernem gesichtspunkten und heutigem stand der technik für 1000 euro inklusive keller zu bauen…
das geht nur wenn a) minderwertige materialien und b) preiswerte arbeiter die sicherlich nicht das know how eines erfahrenen facharbeiters haben eingesetzt werden…

über 150.000 britische pfund jedoch könnten wir diskutieren

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Hallo Oliver,

na endlich mal jemand der auch ehrlich ist!

Viele würden die Fehler, die sie beim Billig-Bau gemacht haben vielleicht gar nicht zugeben, um nicht Nachbarn oder Bekannten gegenüber schlecht dazustehen.
Den Ärger hat man spätestens nach der Fertigstellung.

Es ist immer sinnvol verschiedene Angebote (auch die scheinbar teuren) zu vergleichen.
Erst dann sieht man, wenn man die Leistungsbeschreibungen miteinander vergleicht, die Unterschiede.
Eine ausführliche Leistungsbeschreibung sollte mind. 25-30 Seiten beinhalten. Diese Seiten sollten nicht überwiegend mit Bildern und vielen Absätzen gefüllt sein.

Konfrontiert man einen Bauträger mit dieser Anforderung, wiegelt der immer ab (so auch bei uns geschehen).

Da kann man großzügig die Finger davon lassen.

Ein Hinweis: Unsere Nachbarn haben sich ein „billiges“ Fertighaus hinstellen lassen. Kosten ohne Keller: 200.000 EURO.
Viele Eigenleistungen, keine Garage.
Gepfuscht wurde auch da.

Soviel dazu.

Gruß
Roman

Gruß
Roman

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Hallo ihr beiden,
jedem ist klar, dass für diesen Preis nichts
überdurchschnittliches zu haben ist.
Aber wie viele andere Mesnchen,
wollen wir prüfen, ob wir uns den Durchschnitt leisten können.
D.h. ein durchschnittliches Heim ohne Pfusch.
Das da keine goldenen Armaturen usw. zu haben sind ist klar.
Aber es sollte solide und durchschnittlich sein.

Wieviele Menschen könnten denn noch bauen,
wenn man mindestens eure 150.000 Pfund ausgeben müsste…

Gruß
Caro

Kann man´unsere Frage jetzt beantworten?

Hallo,

Wieviele Menschen könnten denn noch bauen,
wenn man mindestens eure 150.000 Pfund ausgeben müsste…

Sorry aber dazu muss ich einfach sagen das halt nur die wenigsten Bauen können. Das war so und das wird in Zukunft noch mehr so sein.

Da können wir uns bei unseren Firmenchefs für bedanken.

mfg

Bert

Hallo Caro,
leider auch keine persönliche Erfahrung. Bin aber auch der Meinung, dass der Wohnstandart hier sehr hoch ist und billigere Konzepte durchaus noch ein angenehmes wohnen ermöglichen Hier machen uns beispielsweise die Niederländer seit Jahre was vor. Wenn ich heute neu bauen wollte würde ich mir ein paar der günstigeren Fertighausanbieter auch näher betrachten. Sieh auch mal nach „Elk - Haus“, ein schwedischer Fertighausanbieter der günstig sein soll.
Gruß elmore

Hallo Carolin!

…ob wir uns den :smiley:urchschnitt leisten können.
… keine goldenen Armaturen

Ich nehme an, Du willst in dem Haus nicht nur heute leben, sondern darin alt und womöglich gebrechlich werden können. Außerdem nehme ich an, daß Du in 10 oder 20 Jahren in der Hütte nicht frieren willst, weil Öl und Gas unbezahlbar geworden sind. Aus diesen Vorgaben ergeben sich Konsequenzen: Das Haus muß alten- und behindertengerecht, also barrierefrei gebaut werden oder sich in den wichtigsten Funktionsbereichen mit wenig Aufwand barrierefrei herrichten lassen. Deshalb darf es keine engen, steilen Treppen geben, keine Tür unter 90 cm Breite, kein zu enges Bad. Die thermische Isolierung des Hauses sollte über Niedrigenergiestandard hinaus üppig und vom Allerfeinsten sein. Außerdem kein Leichtbau, sondern Außenwände mit hohem Wärmedurchgangswiderstand und hoher Wärmekapazität. Automatische Belüftung mit Wärmerückgewinnung. Großflächige Heizkörper für niedrige Vorlauftemperatur, am besten Fußbodenheizung. Bodenbelag durchgängig Steingut. Außerdem an zentraler Stelle ein Kaminofen mit hohem Wirkungsgrad, der es erlaubt, mit 2 Eimern Holz das ganze Haus einen Tag lang zu temperieren. Konstruktiv und bei der Ausrichtung des Hauses und der Dachflächen sollten mindestens Vorbereitungen getroffen werden, um notfalls das ganze, hervorragend isolierte Haus nur mit thermischen Solarelementen auf dem Dach zu heizen. Dafür braucht man an geeigneter Stelle Platz für einen gut isolierten Puffertank. Der hat einige Kubikmeter Inhalt, wiegt also mehrere 1000 kg und wandert deshalb in den Keller. Der Keller hat knochentrocken zu sein, braucht einen automatischen Kondenswasserschutz, dicht schließende Fenster und Türen, hat von außen eine thermische Isolierung und steht mit Sohle und Außenwänden komplett im Kiesbett, hat also keinerlei Berührung mit bewachsenem Erdreich. Haustür und Fenster bestehen aus einheimischem, offenporig belassenen Holz. Fenster sind 3-fach verglast. Üppige Dachüberstände schützen Fassade, Türen und Fenster vor zu direkter Bewitterung.

Mit solchen Vorgaben fallen vermutlich die meisten Typenhäuser kläglich durch. Es wird also ein individuell geplantes Architektenhaus. Das hört sich extravagant und teuer an, muß es aber nicht sein. Wenn der Architekt etwas taugt, spart er mehr ein als er kostet. Natürlich braucht er klare Vorstellungen der Bauherren. Die Gesamtkosten des Gebäudes sind dann eine Frage eines intelligenten Grundrisses und geeigneter Materialauswahl. Damit meine ich: Man kann Bad, Küche und Gäste-WC so unüberlegt anordnen, daß das komplette Haus kreuz und quer von Wasser- und Abwasserleitungen durchzogen werden muß. Man kann aber auch nur durch Planung erreichen, daß ein einziger Installationskanal ausreicht, der alles aufnimmt. Man kann einen Haufen Elektroleitungen unter Putz legen und sich damit gleichzeitig fürchterlich festlegen. Man kann aber auch (von wenigen ganz sicher festliegenden Verbrauchsstellen abgesehen) einen umlaufenden Kabelkanal nehmen, der zwar sichtbar ist, aber nicht häßlich sein muß und sich im Laufe des Lebens veränderten Anforderungen anpassen läßt.

1.000 €/qm sind arg knapp gerechnet und vermutlich nur mit viel Eigenleistung realisierbar, die über Malerarbeiten und Außenanlage deutlich hinaus gehen. Wenn man zusammen mit einem pfiffigen Architekten gründlich plant, z. B. Solaranlage, Puffertank und Kaminofen für die spätere Nachrüstung vorsieht und Eigenleistung einbringen kann, wird die Größenordnung von 1T€/qm (ist eine wichtige Vorgabe für den Architekten) jedenfalls nicht zu heftig überschritten.

Gruß
Wolfgang

Hallo,

hier ein netter Erfahrungsbericht über Massa:
http://www.ciao.de/Massa_Fertighaus__Test_2842945
Was daran stimmt, kann ich nicht sagen.
Gibt aber noch mehr solche netten Berichte dort zu lesen:
http://www.ciao.de/Massa_Fertighaus__331960/TabId/2

Ich habe ein Fertighaus von der Firma „Fischer Fertighaus GmbH“
-> http://www.fischerhaus.de/
Die sind nicht unbedingt billig, behaupten aber von sich selbst,
die beste Fertighausbaufirma Deutschlands zu sein.
Dagegen kann ich nichts sagen, weil ich auch jetzt nach
7 Jahren in dem Haus noch keine wirklichen Mängel gefunden habe.
Insofern war das Haus allemal preiswert.

Der Preis war damals ca. 300TDM incl. Bodenplatte (120m² Wohnfl.).
Die Eigenleistungen muß man mit ca 30TDM noch dazu rechnen.
Diese Fa. hat in keiner Weise versucht, uns zu benachteiligen
oder irgend einen Vorteil auf unsere Kosten zu erringen.
Bei anderen Fa. ist das offensichtlich gängige Praxis.
Die Erbringung von Eigenleistungen war somit einfach und
sehr Kostensparend.
Gruß Uwi

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