Massage zur Vorbeugung von Dammriss?

Hi Alleswisserin,

Du schilderst Deine eigenen völlig subjektiven Erfahrungen. Es
tut mir leid, wenn es bei Dir so schlimm war, aber das ist bei
Gott nicht repräsentativ.

Jeder darf sich aus meinen Antworten herauspicken, was er mag. Dem einen wird es weiterhelfen, den anderen lässt es vielleicht kalt. Für den EINEN, der Nutzen daraus zieht, hat sich meine Antwort gelohnt :smile:

Mir haben drei Frauenärztinnen unabhängig voneinander erzählt,
dass sie ihr Kind per Kaiserschnitt gebären, weil ihnen eine
normale Gburt zu riskant sei. Hmmm, was nun?

Dann sollen sie es doch „ausprobieren“, ich wünsche viel Erfolg damit :wink: Der gesunde Menschenverstand sollte eigentlich offenbaren, was risikoreicher ist, eine NATÜRLICHE Geburt, natürlich, wie der Name schon sagt oder eine künstlich herbeigeführte :wink:

Man kann bloss nicht seine isolierten Erfahrungen als allgemeingültig
hinstellen.

Es waren MEINE Erfahrungen. Diese gebe ich weiter, nicht mehr, nicht weniger. Man darf sich jedoch auch zusätzlich zu MEINEN Antworten Fachliteratur zu Gemüte führen, dann wird man viele meiner Erfahrungen wiederfinden, ganz sicher :wink:

Viel Spaß beim Lesen - alles wird gut :smile:

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Hallo,

Es waren MEINE Erfahrungen. Diese gebe ich weiter, nicht mehr,
nicht weniger. Man darf sich jedoch auch zusätzlich zu MEINEN
Antworten Fachliteratur zu Gemüte führen, dann wird man viele
meiner Erfahrungen wiederfinden, ganz sicher :wink:

Dann solltest Du Deine Erfahrungen auch als solche kennzeichnen, dann hättest Du diese Diskussion vermeiden können. Vielleicht liest Du Dir Dein erstes Posting unter diesem Blickwinkel noch einmal durch, vielleicht verstehst Du dann meine Einwände.

Gruß
C.

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Huhu!

Ich denke, mir wird JEDE Frau Recht geben, die selbst die
„nette Erfahrung“ „Kaiserschnitt“ erleben „durfte“ :wink:.

Nein, nicht jede :wink:
Ich würde zwar quasi alles dafür geben, einen Kaiserschnitt bei einer neuen Schwangerschaft zu verhindern, aber es war für mich kein schmerzhafter Alptraum oder sonstiges grausames, sondern schlichte Notwendigkeit. Ohne wären sowohl mein Sohn als auch ich vermutlich nicht mehr am Leben.
Weh getan hat es natürlich, aber so minimal, dass ich nur in der ersten Nacht aus Erwartungshaltung überhaupt Schmerzmittel gebraucht habe.
Probleme habe ich keine, ausser dass es rund um die Narbe immernoch taub ist (15 Monate nach dem KS), aber ich denke, ein genähter Damm wird ähnliche Probleme bieten können, und da ist mir die Stelle am Bauch wesentlich lieber.

Einfach mal als Gegenpol zu Deiner Darstellung :smile:

Wobei ich wie gesagt nicht glücklich darüber bin, dass die Schwangerschaft so enden musste und auch alles daran setzen werde, dass es zu keiner solchen Wiederholung kommt. Aber man hat es manchmal nicht in der Hand, und dann lieber ein Kaiserschnitt als beide hinüber. Freiwillig NIE, aber das muss jeder selbst wissen. Ich würde freiwillig ausser für den Zahnarzt generell keine Vollnarkose haben wollen, und OPs können mir auch gestohlen bleiben, wegen der bekannten Risiken.

Das war jetzt viel mehr, als ich eigentlich schreiben wollte (wollte ursprünglich nur ein „Nein“ tippen)…

Liebe Grüsse
Bine :smile:

Huhu!

Ich denke, mir wird JEDE Frau Recht geben, die selbst die
„nette Erfahrung“ „Kaiserschnitt“ erleben „durfte“ :wink:.

Nun, dann muss ich auf „FAST“ jede Frau umschreiben :smile:.

Schön, dass es dir nicht so große Schmerzen bereitet hat. Aber MIT Schmerzmitteln ist das auch sicher machbar. Wenn man jedoch auf Schmerzmittel verzichten möchte, damit diese nicht auch noch in die Muttermilch übergehen, da man gedenkt, sein Kind zu stillen, dann ist es leider alles viel heftiger.

Auch das Alter der Gebärenden spielt sicher keine geringe Rolle, genau so der Abstand zwischen den Geburten.

Dass ein Kaiserschnitt notwendig werden kann, weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich wollte mit meiner Antwort für die Normalgeburt plädieren, sofern man die Entscheidungsfreiheit dazu hat.

Alles Gute für dich und Grüße

Tag,
nur mal so.
Ich hatte auch einen Kaiserschnitt, mit PDA und anschließend keinerlei Schmerzmittel, war nach vier Tagen wieder aus dem Krankenhaus raus und hätte lieber ne natürliche Geburt gehabt, diese hätte ich aber nicht überlebt. Und die Traurigkeit darum, war mein einziges Trauma in dem Zusammenhang.
Ich hab auch einige Frauen mit Kaiserschnitt im Bekanntenkreis und v.a. unter meinen Patientinnen.
Und dabei ist eine (!) die so ähnlich schlechte Erfahrungen gemacht hat wie du.
Gruß
Kerstin

Huhu!

Schön, dass es dir nicht so große Schmerzen bereitet hat. Aber
MIT Schmerzmitteln ist das auch sicher machbar.

Lies Dir bitte nochmal genau durch, was ich geschrieben habe! Ich habe - bis auf die erste Nacht und da nicht wegen Schmerzen sondern aus Angst vor welchen - keineerlei Schmerzmittel bekommen.

Wenn man
jedoch auf Schmerzmittel verzichten möchte, damit diese nicht
auch noch in die Muttermilch übergehen, da man gedenkt, sein
Kind zu stillen, dann ist es leider alles viel heftiger.

Das ist eben kein Muss. Ich habe übrigens auch gestillt, trotz dem Schmerzmittel am Anfang.

Auch das Alter der Gebärenden spielt sicher keine geringe
Rolle, genau so der Abstand zwischen den Geburten.

Natürlich sind das alles Faktoren, die eine Rolle spielen. Was mit Sicherheit einer der wichtigsten Faktoren ist meiner Meinung nach, ist die Psyche. Mein Mann war die ganze Zeit mit bei dem Baby und mir, den ganzen Kh-Aufenthalt über (Familienzimmer), und so konnte ich ganz in Ruhe und gelassen genesen. So läufts in einem Dreibettzimmer bestimmt nicht ab :wink:
Und ich habe mir einfach nicht erlaubt, zu „leiden“, dass ich keine „richtige“ Geburt hatte. Traurig war ich, aber ich habe es vermieden, darüber nachzudenken was ich verpasst habe. Das kam erst später. Zum Glück hatte ich auch keine Wochenbettdepression, so dass auch von da keine Beeinträchtigung kam. Nur positive Gedanken und der Wille, dass alles gut wird, reichen ja leider oftmals nicht aus.

Ich wollte mit meiner Antwort für die
Normalgeburt plädieren, sofern man die Entscheidungsfreiheit
dazu hat.

An sich ist das ja auch ein gutes Ansinnen, ich würde auch immer zu einer normalen Geburt raten, wenn mich jemand fragen würde. Aber für jemanden, der wirklich Probleme oder Angst hat, ist eine Antwort wie Deine sehr sehr schwer zu verdauen. Sehr viele Frauen haben grosse Angst vor einem Kaiserschnitt und dem „Drama danach“ und sind froh, wenn sie hören, dass es eben nicht immer negativ ablaufen muss.
Ich bin um meine Erfahrung auch froh, sollte nochmal ein Kaiserschnitt notwendig werden, wäre ich zwar tieftraurig und ausgesprochen unglücklich, wüsste aber zumindest, dass es gute Chancen gibt, dass alles etwas weniger schlimm wird wie befürchtet.

Ach ja, aus Interesse (ist ja eh schon alles sehr off topic), weisst Du, nach welcher Methode Deine OPs gemacht worden sind? Bei mir wurde nach Misgav-Ladach (sog. sanfter KS) verfahren, das könnte durchaus auch noch einen Unterschied machen!

Liebe Grüsse und auch Dir alles Gute!
Bine :smile:

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Hallo,

Es waren MEINE Erfahrungen. Diese gebe ich weiter, nicht mehr,
nicht weniger. Man darf sich jedoch auch zusätzlich zu MEINEN
Antworten Fachliteratur zu Gemüte führen, dann wird man viele
meiner Erfahrungen wiederfinden, ganz sicher :wink:

Dann solltest Du Deine Erfahrungen auch als solche
kennzeichnen, dann hättest Du diese Diskussion vermeiden
können. Vielleicht liest Du Dir Dein erstes Posting unter
diesem Blickwinkel noch einmal durch, vielleicht verstehst Du
dann meine Einwände.

Jemand, der auf der Suche nach einer Antwort ist, hier Fragen stellt, der wird sich mit Sicherheit nicht ausschließlich auf hier gemachte Aussagen stützen, sondern sich auch Fachliteratur zu Gemüte führen.
Also wird er feststellen, dass meine Erfahrungen von den Angaben der Fachliteratur nicht sonderlich abweichen :wink:. Nicht nur ICH habe diese Erfahrungen gemacht, sondern zahlreiche andere Menschen in gleicher oder ähnlicher Weise :wink: Schau’ doch zu selbst einfach noch woanders nach, dann wirst du die Bestätigung finden. :smile:

Alles wird gut! :smile:

Tag,
nur mal so.
Ich hatte auch einen Kaiserschnitt, mit PDA

PDA ist keine SPA.

und anschließend
keinerlei Schmerzmittel, war nach vier Tagen wieder aus dem
Krankenhaus raus

Ich nach 3 Tagen, aber - wie erwähnt - mit größten Schmerzen!!!

Wie alt warst du denn, als du den Kaiserschnitt hattest?

und hätte lieber ne natürliche Geburt gehabt,
diese hätte ich aber nicht überlebt.

Ja, für solche Notfälle ist der Kaiserschnitt ja auch gedacht :wink:

Ich hab auch einige Frauen mit Kaiserschnitt im Bekanntenkreis
und v.a. unter meinen Patientinnen.
Und dabei ist eine (!) die so ähnlich schlechte Erfahrungen
gemacht hat wie du.

Und jetzt glaubst du, dass es außer der EINEN Person keine weiteren gibt, weil du sie nicht persönlich kennst? :smile:)

Freundliche Grüße

Lies Dir bitte nochmal genau durch, was ich geschrieben habe!
Ich habe - bis auf die erste Nacht und da nicht wegen
Schmerzen sondern aus Angst vor welchen - keineerlei
Schmerzmittel bekommen.

Die 1. Nacht ist auch die allerschlimmste für mich gewesen.

Das ist eben kein Muss. Ich habe übrigens auch gestillt, trotz
dem Schmerzmittel am Anfang.

Ob MIT oder OHNE Schmerzmittel und ob Stillen oder nicht, das ist nunmal Ansichtssache.

Natürlich sind das alles Faktoren, die eine Rolle spielen. Was
mit Sicherheit einer der wichtigsten Faktoren ist meiner
Meinung nach, ist die Psyche. Mein Mann war die ganze Zeit mit
bei dem Baby und mir, den ganzen Kh-Aufenthalt über
(Familienzimmer)

Ja, das gleiche Glück wurde mir auch zuteil :wink:

So läufts in einem Dreibettzimmer bestimmt nicht ab ::wink:

Keine Ahnung, zum Glück :wink: Wobei ich glaube, dass das Schmerzempfinden nicht so gravierend davon abhängt, ob man ein 3-Bett- oder ein Familienzimmer hat. Es handelt sich nun mal um eine schwere Bauch-Operation beim Kaiserschnitt. Und das ist Tatsache. Das ist kein kleiner Eingriff.

Und ich habe mir einfach nicht erlaubt, zu „leiden“, dass ich
keine „richtige“ Geburt hatte.

Dazu ist auch keine Zeit, wenn man ein Neugeborenes zu versorgen hat. Aber die Schmerzen spürt man logischerweise trotzdem :wink: Ich habe das KH trotz Kaiserschnitt auch bereits nach 3 Tagen verlassen, weil ich es mir auch nicht erlaubte, „offiziell“ zu leiden :wink:

Zum Glück hatte ich auch keine Wochenbettdepression, so dass auch von da keine
Beeinträchtigung kam. Nur positive Gedanken und der Wille,
dass alles gut wird, reichen ja leider oftmals nicht aus.

Ja, so ging es mir auch, TROTZ der körperlichen Beschwerden.

Ich wollte mit meiner Antwort für die
Normalgeburt plädieren, sofern man die Entscheidungsfreiheit
dazu hat.

An sich ist das ja auch ein gutes Ansinnen, ich würde auch
immer zu einer normalen Geburt raten, wenn mich jemand fragen
würde. Aber für jemanden, der wirklich Probleme oder Angst
hat, ist eine Antwort wie Deine sehr sehr schwer zu verdauen.

Ja, die Wahrheit/Realität ist oft schwer zu ertragen. Und es ist Ansichtssache, ob man die Wahrheit verschweigt und dann aus allen Wolken fällt oder ob man besser VORHER gut informiert ist, was alles passieren KANN :wink:

Sehr viele Frauen haben grosse Angst vor einem Kaiserschnitt
und dem „Drama danach“ und sind froh, wenn sie hören, dass es
eben nicht immer negativ ablaufen muss.

Siehst du, das sehe ICH wiederum anders. Ich liebe es, immer VORHER Bescheid zu wissen, was genau auf mich zukommt. Böse Überraschungen sind für MICH persönlich viel schlimmer.

Ich bin um meine Erfahrung auch froh, sollte nochmal ein
Kaiserschnitt notwendig werden, wäre ich zwar tieftraurig und
ausgesprochen unglücklich, wüsste aber zumindest, dass es gute
Chancen gibt, dass alles etwas weniger schlimm wird wie
befürchtet.

Oder auch nicht, es kann auch alles richtig schlimm kommen, das ist nun mal Tatsache. Es KANN alles gut gehen, es KANN auch nicht. Sicher ist positives Denken richtig, aber die Realität sollte man dennoch nicht aus den Augen verlieren.

Ach ja, aus Interesse (ist ja eh schon alles sehr off topic),
weisst Du, nach welcher Methode Deine OPs gemacht worden sind?
Bei mir wurde nach Misgav-Ladach (sog. sanfter KS) verfahren,
das könnte durchaus auch noch einen Unterschied machen!

Ja, das ist möglich, dass das einen Unterschied macht. Bei mir wurde diese sanfte Methode auch angewandt. Wie schön das klingt - „sanft“ :wink:

Liebe Grüsse und auch Dir alles Gute!

Ja, liebe Grüße zurück - alles wird gut :smile: