Lies Dir bitte nochmal genau durch, was ich geschrieben habe!
Ich habe - bis auf die erste Nacht und da nicht wegen
Schmerzen sondern aus Angst vor welchen - keineerlei
Schmerzmittel bekommen.
Die 1. Nacht ist auch die allerschlimmste für mich gewesen.
Das ist eben kein Muss. Ich habe übrigens auch gestillt, trotz
dem Schmerzmittel am Anfang.
Ob MIT oder OHNE Schmerzmittel und ob Stillen oder nicht, das ist nunmal Ansichtssache.
Natürlich sind das alles Faktoren, die eine Rolle spielen. Was
mit Sicherheit einer der wichtigsten Faktoren ist meiner
Meinung nach, ist die Psyche. Mein Mann war die ganze Zeit mit
bei dem Baby und mir, den ganzen Kh-Aufenthalt über
(Familienzimmer)
Ja, das gleiche Glück wurde mir auch zuteil 
So läufts in einem Dreibettzimmer bestimmt nicht ab :
Keine Ahnung, zum Glück
Wobei ich glaube, dass das Schmerzempfinden nicht so gravierend davon abhängt, ob man ein 3-Bett- oder ein Familienzimmer hat. Es handelt sich nun mal um eine schwere Bauch-Operation beim Kaiserschnitt. Und das ist Tatsache. Das ist kein kleiner Eingriff.
Und ich habe mir einfach nicht erlaubt, zu „leiden“, dass ich
keine „richtige“ Geburt hatte.
Dazu ist auch keine Zeit, wenn man ein Neugeborenes zu versorgen hat. Aber die Schmerzen spürt man logischerweise trotzdem
Ich habe das KH trotz Kaiserschnitt auch bereits nach 3 Tagen verlassen, weil ich es mir auch nicht erlaubte, „offiziell“ zu leiden 
Zum Glück hatte ich auch keine Wochenbettdepression, so dass auch von da keine
Beeinträchtigung kam. Nur positive Gedanken und der Wille,
dass alles gut wird, reichen ja leider oftmals nicht aus.
Ja, so ging es mir auch, TROTZ der körperlichen Beschwerden.
Ich wollte mit meiner Antwort für die
Normalgeburt plädieren, sofern man die Entscheidungsfreiheit
dazu hat.
An sich ist das ja auch ein gutes Ansinnen, ich würde auch
immer zu einer normalen Geburt raten, wenn mich jemand fragen
würde. Aber für jemanden, der wirklich Probleme oder Angst
hat, ist eine Antwort wie Deine sehr sehr schwer zu verdauen.
Ja, die Wahrheit/Realität ist oft schwer zu ertragen. Und es ist Ansichtssache, ob man die Wahrheit verschweigt und dann aus allen Wolken fällt oder ob man besser VORHER gut informiert ist, was alles passieren KANN 
Sehr viele Frauen haben grosse Angst vor einem Kaiserschnitt
und dem „Drama danach“ und sind froh, wenn sie hören, dass es
eben nicht immer negativ ablaufen muss.
Siehst du, das sehe ICH wiederum anders. Ich liebe es, immer VORHER Bescheid zu wissen, was genau auf mich zukommt. Böse Überraschungen sind für MICH persönlich viel schlimmer.
Ich bin um meine Erfahrung auch froh, sollte nochmal ein
Kaiserschnitt notwendig werden, wäre ich zwar tieftraurig und
ausgesprochen unglücklich, wüsste aber zumindest, dass es gute
Chancen gibt, dass alles etwas weniger schlimm wird wie
befürchtet.
Oder auch nicht, es kann auch alles richtig schlimm kommen, das ist nun mal Tatsache. Es KANN alles gut gehen, es KANN auch nicht. Sicher ist positives Denken richtig, aber die Realität sollte man dennoch nicht aus den Augen verlieren.
Ach ja, aus Interesse (ist ja eh schon alles sehr off topic),
weisst Du, nach welcher Methode Deine OPs gemacht worden sind?
Bei mir wurde nach Misgav-Ladach (sog. sanfter KS) verfahren,
das könnte durchaus auch noch einen Unterschied machen!
Ja, das ist möglich, dass das einen Unterschied macht. Bei mir wurde diese sanfte Methode auch angewandt. Wie schön das klingt - „sanft“ 
Liebe Grüsse und auch Dir alles Gute!
Ja, liebe Grüße zurück - alles wird gut 