Massage zur Vorbeugung von Dammriss?

Hallo.
hab mal gehört, dass man einem Dammriss bei der
Geburt vorbeugen kann, indem man sich jeden Abend
mit Öl selbst massiert.
Wo genau kann ich nachlesen, wie und an welcher
Stelle man diese Massagen vornimmt?
Gibt es sowas im Internet erklärt??
Vielen Dank für eure Antwort

Gruß
Marijam

Hi Marijam,

also dein Vorhaben in allen Ehren. Ich hab das auch gemacht. Mit Weleda-Dammöl aus der Apotheke. Hat überhaupt nix gebracht. Ich hatte einen Dammschnitt und was nicht geschnitten wurde, ist dann noch gerissen.

Wenn du es trotzdem versuchen willst: Mit kreisenden massierenden Bewegungen im Uhrzeigersinn den Damm hoch und runter. So hat mir das damals meine Hebamme empfohlen. Ich hab das damals jeden Tag gemacht, nur wie gesagt, gebracht hat es nix.

Gruß
Heli

Nein, man kann mit Sicherheit einem Dammriss NICHT vorbeugen, wenn die Ausmaße der Geburtsöffnung nun einmal viel geringer sind als die des Kopfes des Kindes. Das geht garantiert NICHT.

Trotzdem sei vor einem eventuell dann bevorzugten Kaiserschnitt gewarnt. Die unwahrscheinlich extrem starken Schmerzen, die lange Zeit anhalten, sind niemand zu empfehlen. Die Wundheilung dauert viel länger. Allein die Narkose ist eine Qual, egal, ob Vollnarkose oder Teilnarkose, bei der man bei Bewusstsein bleibt. So ein Eingriff ist sehr risikoreich und nur eine absolute Notlösung.

Mit einem voraussichtlichen Dammschnitt bzw. -riss muss man als werdende Mutter leider leben. Das bleibt fast niemand erspart. Die Geburtsöffnung ist einfach im Normalfall zu klein für einen Kinderkopf. Was sich der liebe Herrgott dabei gedacht hat, frage ich mich immer wieder :smile:

Alles Gute!

Bitte?
Hi,

Trotzdem sei vor einem eventuell dann bevorzugten
Kaiserschnitt gewarnt. Die unwahrscheinlich extrem starken
Schmerzen, die lange Zeit anhalten, sind niemand zu empfehlen.
Die Wundheilung dauert viel länger. Allein die Narkose ist
eine Qual, egal, ob Vollnarkose oder Teilnarkose, bei der man
bei Bewusstsein bleibt. So ein Eingriff ist sehr risikoreich
und nur eine absolute Notlösung.

Hui, das ist ja mal eine interessante Meinung. Sind das Deine eigenen Erfahrungen, oder basieren die auf repräsentativen Untersuchungen? Lustigerweise habe ich davon noch nie etwas gehört und sogar Geburtskliniken die alles versuchen bevor sie einen Kaiserschnitt vornehmen äußern sich in keinster Weise dahingehend.

Könntest Du die extreme Gefährlichkeit irgendwie untermauern? Wieso gebären sogar viele Frauenärzte ohne medizinische Indikation per Kaiserschnitt?

Ich bin gar kein Freund von unnötigen Operationen, ich will nur verhindern, dass solche Mindermeinungen für voll genommen werden.

Gruß
C.

Hallo

Hier ist eine Kurtzanleitung:
http://www.9monate.de/Dammmassage.html

Kann wohl helfen - muss aber nicht. Wenn Du z.B. eine Zangegeburt hast, wird eh geschnitten, was aber auch halb so wild ist.

Es gibt manchmal Statistiken (in einem Eltern-Spezialheft, das oft beim Gyn ausliegt), in denen je nach Krankenhaus die Dammschnittrate steht. Und die unterscheiden sich oft gewaltig!

Mach die Dammmassage vielleicht am besten nach der Wanne/Dusche, dann ist das Gewebe etwas weicher. Das Weledea-Öl ist ganz o.k., aber es duftet schon gewaltig. :wink: In der Weleda-Öl-Packung ist außerdem eine genauere Anleitung drin - ist ganz gut erklärt.

In welcher Schwangerschaftswoche bist Du denn? Zu früh sollte man nicht beginnen, weil sonst Wehen ausgelöst werden können.

Alles Gute!

Anne

Hi Christoph

Hui, das ist ja mal eine interessante Meinung. Sind das Deine
eigenen Erfahrungen, oder basieren die auf repräsentativen
Untersuchungen? Lustigerweise habe ich davon noch nie etwas
gehört und sogar Geburtskliniken die alles versuchen bevor sie
einen Kaiserschnitt vornehmen äußern sich in keinster Weise
dahingehend.

DAS ist Quark! Jede Operation ist mit einem gewissen Risiko verbunden. Und bevor ein Kaiserschnitt durch geführt wird, wird jede Patientin auf die möglichen Gefahren hin gewiesen.

Die Wundheilung bei einem Kaiserschnitt dauert tatsächlich länger als bei einer normalen Geburt. Dazu brauch ich keine representative Untersuchung, das ist eine Tatsache.

Ich war mit einer Frau im Zimmer, die gleichzeitig mit mir ihr Kind bekam. Allerdings mit dem kleinen Unterschied, dass sie einen Kaiserschnitt hatte. Ich bin zwei Stunden nach der Geburt wieder rum gelaufen und war sogar richtig fit, obwohl ich einen 4 kg Brummer zur Welt gebracht hab und einen ziemlichen Dammschnitt mit Riss hatte. Sie war den ersten Tag total benebelt und hatte Schmerzen, von aufstehen und rum laufen war da nicht mal annähernd die Rede.

Hier noch zum nachlesen.
http://www.praxinfo.de/index.php?topid=7&groupid=13&…

Gruß
Heli

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Hi,

DAS ist Quark! Jede Operation ist mit einem gewissen Risiko
verbunden. Und bevor ein Kaiserschnitt durch geführt wird,
wird jede Patientin auf die möglichen Gefahren hin gewiesen.

Absolut, ich habe nie etwas gegenteiliges behauptet. Aber jede Geburt ist auch ein Risiko.

Die Wundheilung bei einem Kaiserschnitt dauert tatsächlich
länger als bei einer normalen Geburt. Dazu brauch ich keine
representative Untersuchung, das ist eine Tatsache.

Stimmt, ich habe nie etwas anderes behauptet. Es dauert z.B. ca. 1 Jahr bis man wieder schwanger werden sollte.

Ich war mit einer Frau im Zimmer, die gleichzeitig mit mir ihr
Kind bekam. Allerdings mit dem kleinen Unterschied, dass sie
einen Kaiserschnitt hatte. Ich bin zwei Stunden nach der
Geburt wieder rum gelaufen und war sogar richtig fit, obwohl
ich einen 4 kg Brummer zur Welt gebracht hab und einen
ziemlichen Dammschnitt mit Riss hatte. Sie war den ersten Tag
total benebelt und hatte Schmerzen, von aufstehen und rum
laufen war da nicht mal annähernd die Rede.

Ja, so ist das wenn man noch dazu eine Vollnarkose benötigt.

Ich habe gar nichts anderes geschrieben. Wenn Du Dir einmal den Wortlaut von Alleswisserin anschaust, verstehst Du vielleicht mein Posting. Aber die Diskussion um Kaiserschnitt oder natürliche Geburt ist wohl eher dogmatisch als rational, wobei ich gar keine Stellung beziehen möchte im Gegensatz zu Alleswisserin. Aber in dem Wortlaut in dem sie es formuliert ist ihr Posting einfach nur falsch.

Gruß
C.

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Nein, man kann mit Sicherheit einem Dammriss NICHT vorbeugen,
wenn die Ausmaße der Geburtsöffnung nun einmal viel geringer
sind als die des Kopfes des Kindes. Das geht garantiert NICHT.

Hallo,

also ich habe zwei Kinder ohne Dammschnitt, Dammriss und ohne Dammmassage geboren. Das einzige was ich allerdings schon vor der Schwangerschaft gemacht habe ist ein Beckenbodentraining der Muskulatur.
Ich würde für so eine Massage Jojobaöl oder Sheabutter pur verwenden, da ätherische Öle in diesem Bereich zu Reizungen führen können.

Gruß Kerstin

Hallo Marijam!

Bei mir hat auch allein das Training der Beckenbodenmuskulatur geholfen, den Damm so dehnbar zu machen, daß ein Schnitt unnötig war.

Hanna

Wieso gebären sogar viele Frauenärzte ohne medizinische
Indikation per Kaiserschnitt?

Ärzt e???

Was die Medizin doch für Fortschritte macht…

:wink:
L.

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> In welcher Schwangerschaftswoche bist Du denn? Zu früh sollte
> man nicht beginnen, weil sonst Wehen ausgelöst werden können.

Hallo Anne,

bin grad mal ende der 11ten Woche. Wann fängt man denn an?

Danke
Marijam

Hallo,

>Trotzdem sei vor einem eventuell dann bevorzugten
>Kaiserschnitt gewarnt.

Ich mußte mein erstes Kind mittels Kaiserschnitt bekommen und fand
das, wie du sagst, nicht so prickelnd. Ich würde viel lieber das
Kind auf natürlichem Weg bekommen.
Ich hatte halt nur die Hoffnung, man könnte mit der Methode der Massage
dem ganzen ein wenig vorbeugen. Schade. Aber es gibt Schlimmeres.

Danke
Gruß
Marijam

Hallo Heli,

>also dein Vorhaben in allen Ehren. Ich hab das auch gemacht.
>Mit Weleda-Dammöl aus der Apotheke. Hat überhaupt nix
>gebracht. Ich hatte einen Dammschnitt und was nicht
>geschnitten wurde, ist dann noch gerissen.

Danke für die Antwort, da werde ich es mir wohl nochmal gründlich
überlegen. Anscheinend ist es doch nur Schicksaal und hat rein
gar nichts mit Vorbeugen zu tun.

Gruß
Marijam

Zu früh sollte man nicht beginnen, weil sonst Wehen ausgelöst werden
können.

DER Witz ist gut :smile:))))))))))))))))

Hi

Dann hast Du noch seeeeehr viel Zeit… :wink: Laut meiner Hebamme nicht vor der 37. Woche…

Alles Gute

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Hi,

Trotzdem sei vor einem eventuell dann bevorzugten
Kaiserschnitt gewarnt. Die unwahrscheinlich extrem starken
Schmerzen, die lange Zeit anhalten, sind niemand zu empfehlen.
Die Wundheilung dauert viel länger. Allein die Narkose ist
eine Qual, egal, ob Vollnarkose oder Teilnarkose, bei der man
bei Bewusstsein bleibt. So ein Eingriff ist sehr risikoreich
und nur eine absolute Notlösung.

Hui, das ist ja mal eine interessante Meinung. Sind das Deine
eigenen Erfahrungen

Ja, das sind meine eigenen Erfahrungen, die ich nach zwei solcher operativen Eingriffe mir erlaube, hier bekannt zu geben.

Geburtskliniken äußern sich in keinster Weise
dahingehend.

GELD, mein Lieber, GELD bringt so eine operative Entbindung, wesentlich mehr als eine „Normalentbindung“ :wink:

Könntest Du die extreme Gefährlichkeit irgendwie untermauern?

Ja. Z.B. bei solch einer Bauchoperation abnormaler Blutverlust!
Oder Beispiel Spinalanästhesie: plötzlicher extremer Blutdruckabfall, auch sehr gefährlich. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es kein schönes Gefühl ist, bei Bewusstsein mitzuerleben, wie es einem immer schlechter und schlechter geht, das medizinische Personal nicht mehr Ein noch Aus weiß und man nicht weiß, ob man sein Neugeborenes nach diesem Eingriff noch in die Arme schließen kann oder ob man schon bald ein neues „Zuhause“ unter der Erde hat.

NACH dem Kaiserschnitt gibt es oft Verwachsungen im Unterleib, was zu Beschwerden führt, z.B. ständige Schmerzen im Unterleib.

Wieso gebären sogar viele Frauenärzte ohne medizinische
Indikation per Kaiserschnitt?

Weil sie Schwierigkeiten haben, von mittags bis 12 Uhr zu denken. Sie sehen NUR den kosmetischen Vorteil.

Ich bin gar kein Freund von unnötigen Operationen, ich will
nur verhindern, dass solche Mindermeinungen für voll genommen
werden.

Ich denke, mir wird JEDE Frau Recht geben, die selbst die „nette Erfahrung“ „Kaiserschnitt“ erleben „durfte“ :wink:.

Hier habe ich nur die Hauptgründe genannt, die gegen den Kaiserschnitt sprechen (wenn man die Wahl hat zu entscheiden, versteht sich). Es gibt noch zahlreiche Unannehmlichkeiten, die man vor, bei und nach einem Kaiserschnitt in Kauf nehmen muss.

Und dennoch: alles wird gut :smile:

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Hi

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt… Im Beipackzettel steht (so in etwa): „Bei Neigung zu vorzeitigen Wehen sollte auf Dammmassage verzichtet werden.“

Anne

So weit MIR bekannt ist, kommen frühzeitige Wehen dann zustande, wenn man das Zusammenziehen der Gebärmutter provoziert, wie etwa bei einem Orgasmus. Also sollten Reize unterbleiben, die einen Orgasmus auslösen. Aber vielleicht löst eine Dammmassage ja Orgasmen aus. Jeder ist eben anders :wink:

Hast dich schon richtig ausgedrückt.

Liebe Grüße

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

>Trotzdem sei vor einem eventuell dann bevorzugten
>Kaiserschnitt gewarnt.

Ich mußte mein erstes Kind mittels Kaiserschnitt bekommen und
fand
das, wie du sagst, nicht so prickelnd. Ich würde viel lieber
das
Kind auf natürlichem Weg bekommen.
Ich hatte halt nur die Hoffnung, man könnte mit der Methode
der Massage
dem ganzen ein wenig vorbeugen. Schade. Aber es gibt
Schlimmeres.

Na, dann bist du ja im Bilde, muss man dir darüber nichts erzählen. Du kennst die erheblichen Nachteile eines Kaiserschnitts aus eigener Erfahrung. Und dann weißt du auch, dass es viel schlimmer sicher nicht kommen kann :wink:

Alles Gute für dich und deine Familie.

Hi Alleswisserin,

Du schilderst Deine eigenen völlig subjektiven Erfahrungen. Es tut mir leid, wenn es bei Dir so schlimm war, aber das ist bei Gott nicht repräsentativ.

Ich habe ausreichend Bekannte, Freundinnen, Mutter, Ärztinnen die das alle hinter sich haben. Nicht bei allen war es besonders schön aber keine hat Verwachsungen, extremen!! Blutverlust und oder Probleme mit der PDA.

Mir haben drei Frauenärztinnen unabhängig voneinander erzählt, dass sie ihr Kind per Kaiserschnitt gebären, weil ihnen eine normale Gburt zu riskant sei. Hmmm, was nun? Ich schrieb ja bereits, das dieses Thema nicht objektiv diskutiert werden kann. Jeder Jeck is anders, Du findest Kaiserschnitt gefährlich, jemand anderes die normale Geburt. Man kann bloss nicht seine isolierten Erfahrungen als allgemeingültig hinstellen. Können wir uns darauf einigen?

Gruß
C.

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