Massentötungen in deutschen Krankenhäusern?

Hallo,
Es gab hier vor längerer Zeit bereits Diskussionen über Patiententötungen im deutschen Gesundheitswesen verursacht durch falsche Diagnosen, Ärztepfusch, resistente Keime, Arzneimittelnebenwirkungen etc.
Zumindest für Letzteres gibt es jetzt konkrete
Zahlen:
Nach aktuellen Forschungsergebnissen des klinischen Pharmakologen
Prof. Jürgen Fröhlich / Hannover
sterben jährlich in deutschen Krankenhäusern und Kliniken 58000 Patienten an falsch verordneten,
falsch kombinierten und falsch dosierten Medikamenten, sowie an deren Nebenwirkungen
Ursache nach Prof. Fröhlich:
das mangelhafte pharmakologische Wissen der Mediziner und die Nichtbeachtung von Kontraindikationen

Die Patienten, die durch niedergelassene Mediziner zu Tode kommen sind hier nicht berücksichtigt, es dürften aber mindestens noch einmal soviele sein.

Diese Meldung ist seit Tagen in den Medien, aber es scheint sich kaum jemand darüber zu erregen, dass hier Menschen massenhaft gekillt werden.
Bin ich der einzige, der sich darüber aufregt, dies ungeheuerlich und skandalös findet?
KH

Hallo,

wie viele Patienten würden im gleichen Zeitraum sterben, wenn sie nicht behandelt würden ?

DAS ist die Vergleichszahl - ohne die macht die Angabe keinen Sinn.

Nichtsdestotrotz bin ich aber auch der Meinung, daß viele Halbgötter in Weiß viel Mist bauen. Das liegt zT an den Ärzten selbst, zT an dem (in Meinen Augen ziemlich besch**) Medizin-Studium und zT am System (zu hohe Anforderungen).

Besser gar nicht erst krank werden. Um sich einem Mediziner anzuvertrauen, muß man idR kerngesund sein! :wink:

Grüße,
Jochen

Hallo !

Ich wurde behandelt.
Lebe noch!!
Und zwar viel besser als vor der Behandlung.

Gruß Max

Hallo KH,
nur mal ein kurzes Feedback:
Ich lese schon lange, was Du so schreibst, und rege mich auch oft über die Ignoranz und Dummheit vieler hier im Forum (und in der Welt, die vom naturwissenschaftlichen mainstraem leider dominiert wird mit diversen sehr destruktiven Folgen) auf, aber nur mäßig, denn sie sind ja ignorant, das hat mit mir oder Dir nicht unbedingt viel zu tun.
Bei Dir fällt mir aber , dieses posting ist ein besonders schönes Beispiel, eine geradezu fanatische Verbissenheit auf, die, so sagt mir mein feeling, mehr mit Dir, als mit der schlimmen Welt zu tun hat.
In dieser liegt so vieles im Argen, dass wir eigentlich besonnene Menschen klaren Bewusstseins brauchen,und Fanatismen, wie dieser hier von Dir machen die Sache nicht leichter für den Rest…
Nur meine Eindrücke, die ich drimgned mal loswerden musste.

Viele Grüße, Flora

Alles gut und schön, Fakt ist aber, dass die Mediziner und die Pharmaindustrie eine mächtige Lobby haben!!!
Die Lobbyisten arbeiten zusammen und fahren gut dabei, in unserem Lande.
Wir kleinen „Würstchen“ bekämpfen uns gegenseitig mit allem möglichen und sei es auch nur mit … Sprüchen.
So funktioniert das schon Jahre lang zum Wohle aller Lobbyisten!

PS: Gibt ein neues Buch: "Töten erlaubt - Heilen verboten

Hallo,
Es gab hier vor längerer Zeit bereits Diskussionen über
Patiententötungen im deutschen Gesundheitswesen verursacht
durch falsche Diagnosen, Ärztepfusch, resistente Keime,
Arzneimittelnebenwirkungen etc.

Das ist sogar notwendig, um unser Sozialsystem von Kosten zu entlasten!

Diese Antwort ist genauso blödsinnig, wie dei Unterstellung, daß hier „gekillt“ wird.

Jeder Handwerker macht Fehler oder hat bei neuen Sachen Informationslücke. Wenn alle immer Ihren Impfpass und Allergieausweis und eine Bestätigung über Medikamentenunverträglichkeiten (Soweit diese auf die hundertetausende Medikamente getestet wären) dabei hätten, wäre die Zahl übermaßen geringer.

Das ist ein statistisches Pamphlet. Nicht die 58000 ist das Argument, sondern das Verfahren, wie man die Zahl verringern kann.

Setze dochmal die jährlich erfolgreich behandelten Patienten als Zahl dagegen und setze daß in Prozent, dann wirst du sehen, daß die 58000 ein Promillesatz sind, der eine geringere Fehlerrate aussagt, als du Schreibfehler in deinerm Text hast. Was sagt daß jetzt über dich und deinen Text? Richtig - garnix.

Also sagt die zahl 58000 nix über die Qualität der medizinischen Versorgung und die Qualität der Ärzte.

gruss

Hallo,

zunächst ist es richtig, das gerade die Arzneimittelversorgung, und um die ging es da, in deutschen Krankenhäusern nicht optimal läuft. Da wären fehlende Beachtung von Wechselwirkungen, reichlich Kommunikationsfehler (es läuft ein wenig wie „Stille Post“) und natürlich auch Anwendungs- oder Aufbewahrungsfehler. Dabei kommen natürlich auch Menschen zu Schaden. Allerdings muß man die genannte Zahl aus mehreren Gründen relativieren: Dort sind keine eindeutigen Todesfälle in deutschen Krankenhäusern belegt, sondern Schätzungen hochgerechnet worden. Und es ist zu beachten, das es sich um meist schwerkranke Patienten handelt, diese also unter Umständen nur Stunden oder Tage vorher durch den Behandlungsfehler gestorben wären.

Was hilft da?
Zum Beispiel bessere Ausbildung der Ärzte und Pflegekräfte oder elektronische Systeme zur Medikationserfassung. Am besten mit eingebauter Wechselwirkungsanalyse. Im Ausland gibt es das bereits, nur Deutschland hinkt dort hinterher. Auch eine bessere Betreuung durch Apotheker kann nachweislich helfen. In anderen Ländern ist dieser pharmazeutische Bereich viel stärker ausgebaut (z. B. mit Stationsapothekern).
Der vielleicht wichtigste Punkt wäre ein anderer Umgang mit Fehlern. Bedingt durch das jetzige Haftungsrecht darf der Arzt/das Krankenhaus ja keinen Fehler machen bzw zugeben, sonst geht z. T. schon der Versicherungsschutz flöten. Darüber könnte man durchaus mal nachdenken, damit wäre eine ehrlichere Diskussion möglich.

Aber bei aller Kritik sollte man aber auch erwähnen, das natürlich auch in Krankenhäusern erheblich mehr Leben gerettet werden als durch Fehler umkommen.

Gruß

Michael

wären.,

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hall okh,

leider weiß man nicht, wieviel % der fehler deshalb passieren, weil ärzte 26h im dienst sind, gerade in krankenhäusern!

strubbel
=:open_mouth:)

hallo,

das könnte ich glauben. Ursache dafür dürfte in der Ausbildung liegen, weil die Pharmazie sehr stiefmütterlich behandel wird. Ursache für letzteres könnte in einer andern gewichtung liegen, die möglicherweise falsch sein könnte.

Leider ist das Güteverhältnis unter Ärzten wahrscheinlich wie in anderen Berufsgruppen auch: wenige gut, viele mittelmäßig und einige schlecht.

Ein wichtiger Unterschied besteht: Wenn ein Handwerker schlechte Arbeit gemacht hat, siht das der Kunde und macht Ärger. Bei Ärzen läuft das anders und begünstigt die unschöne Lage der Patienten und deren Angehöriger.

mfg

JK

Hallo KH,
Massentötungen im Krankenhaus!!! Was ist denn das für eine Wortwahl? … massenhaft gekillt!!!
Redest du von Schlachthäusern?
Und dann dein Sammelsurium von Mißständen. Ja was denkst du denn was Ärzte sind? Sie schieben ermüdende Dienste,müssen ihrem Chef in den Hintern kriechen, wollen Karriere machen…sind manchmal sogar richtig gut, oder krottenschlecht…und treffen eben auch Fehlentscheidungen…, also wie RICHTIGE MENSCHEN. Was erwartest du denn? Etwa Prof. Dr. Sauerbruch, der sein GANZES Leben der Medizin widmet? Träum weiter, das gibt`s nur in Arztserien.
Aber nun mal zur Realität:
Nehmen wir einen Mißstand aus deiner Liste heraus, z.b. die RESISTENTEN Keime.
Hast du dir schon mal Gedanken gemacht wie schwer es ist einen Patienten vor resistenten Keimen zu schützen? Schon mal ne Intensivstation von innen gesehen? Schon mal Gedanken darüber gemacht, daß „Personalabbau im Gesundheitswesen“ im reellen Leben vielleicht doch unangenehme Folgen haben könnte??
(abgesehen davon sagt RESISTENTER KEIM nichts über die Pathogenität aus, kann also nicht so undifferenziert bewertet werden)
Komm also mal von deinem hohen moralischen Roß runter und leg die Statistiken beiseite. Die glaubt sowieso nur der, der sie selbst gefälscht hat :wink:
Gruß Mister Jones

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Hallo Mister Jones,
Massentötungen im Krankenhaus!!! Was ist denn das für eine
Wortwahl? … massenhaft gekillt!!!
Redest du von Schlachthäusern?

Der Begriff „Massentötungen“ ist sicherlich provokativ aber es geht ja nicht um Mord, sondern um Fälle von fahrlässiger Tötung und das in sehr großer Anzahl.

Und dann dein Sammelsurium von Mißständen. Ja was denkst du
denn was Ärzte sind? Sie schieben ermüdende Dienste,müssen
ihrem Chef in den Hintern kriechen, wollen Karriere
machen…sind manchmal sogar richtig gut, oder
krottenschlecht…und treffen eben auch Fehlentscheidungen…,
also wie RICHTIGE MENSCHEN. Was erwartest du denn? Etwa Prof.
Dr. Sauerbruch, der sein GANZES Leben der Medizin widmet?
Träum weiter, das gibt`s nur in Arztserien.
Aber nun mal zur Realität:
Nehmen wir einen Mißstand aus deiner Liste heraus, z.b. die
RESISTENTEN Keime.
Hast du dir schon mal Gedanken gemacht wie schwer es ist einen
Patienten vor resistenten Keimen zu schützen? Schon mal ne
Intensivstation von innen gesehen? Schon mal Gedanken darüber
gemacht, daß „Personalabbau im Gesundheitswesen“ im reellen
Leben vielleicht doch unangenehme Folgen haben könnte??

Die reale Situation im Krankenhaus kenne ich recht gut, da ich dort einige Jahre in der Pflege tätig war und ich will auch keinem Arzt eine absichtliche Schädigung von Patienten unterstellen, aber es ist nun einmal eine Tatsache, dass viele zusätzliche Schädigungen und Todesfälle vermeidbar sind.
Der von dir erwähnte Personalmangel ist sicherlich ein weiterer Faktor, der ein Krankenhaus für Patienten zu einem sehr gefährlichen Ort macht.

(abgesehen davon sagt RESISTENTER KEIM nichts über die
Pathogenität aus, kann also nicht so undifferenziert bewertet
werden)

Da hast du recht, aber ich meinte natürlich die resistenten pathogenen Keime, die ein immer größeres Problem werden.
Gruß KH

Hallo Freunde.

Das in Krankenhäusern die Ärzte töten hat der amerikanische
Medizinprofessor Robert S. Mendelsohn in seinen Arbeiten
Wissenschaftlich bewiesen.
Beispiel: Wenn Ärzte streiken, sterben weniger Meschen in den
Krankenhäusern. In Israel (70iger Jahre) haben die Ärzte die
Arbeit niedergelegt, und dann sind innerhalb von vier Wochen
50% weniger Menschen gestorben.
Als sie wieder anfingen zu arbeiten, ist die Sterberate sprunghaft
angestiegen.
Ihr glaubt mir nicht? Dann bitte lesen:

Robert S. Mendelsohn „Trau keinem Doktor“

Er hat ein weiteres Buch geschrieben, mit welchen
Manipulationen und Trix die Ärzte FRAUEN gesundheitlich
fertigmachen.

Gruss

Oliver-Michael

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