Masseverbindung zwischen Gleich- & Wechselspannung

Hallo,

eine Mikrocontrollerplatine wird mit einem SK II Netzteil betrieben. Die Platine ist in einem Metallgehäuse eingebaut; da muss ja die Masse mit dem Gehäuse verbunden werden.
Die Platine hat einen USB-Anschluß, ebenfalls mit Kontakt zum Gehäuse.
Wenn nun ein USB-Kabel angeschlossen wird, so besteht doch eine Verbindung von Schutzleiter (Wechselspannung) zum Gehäuse(Gleichspannungsmasse).

Darf/Muss das Gehäuse nun extra geerdet werden?
Darf/Muss das Gehäuse extra geerdet werden, wenn über die Masseverbindung des USB-Kabels eine Störspannung von 25kV eintritt?

Danke für eure Hilfe.

Gruß von Matze

Hallo,

Die Platine ist in einem Metallgehäuse eingebaut;
da muss ja die Masse mit dem Gehäuse verbunden werden.

Nein. Warum sollte das der Fall sein?

Darf/Muss das Gehäuse nun extra geerdet werden?

Vermutlich ja - wenn es kein Schutzklasse-II-Gerät ist (mit doppelter Isolierung). Aber es muss nicht mit Masse, sondern mit dem Schutzleiter verbunden werden. Und natürlich braucht es dann einen Schuko-Stecker.

Darf/Muss das Gehäuse extra geerdet werden, wenn über die
Masseverbindung des USB-Kabels eine Störspannung von 25kV
eintritt?

Wo soll die herkommen? Wie ‚stark‘ ist die Spitze?
Der Zwang zum „Erden“ (was genau meinst Du damit?) hat mit irgendwelchen Störspannungen erst mal gar nichts zu tun. Vielleicht schreibst Du doch mal ausführlicher, worum es eigentlich geht.
Gruß
loderunner

Hallo,

Die Platine ist in einem Metallgehäuse eingebaut;
da muss ja die Masse mit dem Gehäuse verbunden werden.

Nein. Warum sollte das der Fall sein?

Wurde mir mal so erzählt. Falsch?

Darf/Muss das Gehäuse nun extra geerdet werden?

Vermutlich ja - wenn es kein Schutzklasse-II-Gerät ist (mit
doppelter Isolierung). Aber es muss nicht mit Masse, sondern
mit dem Schutzleiter verbunden werden. Und natürlich braucht
es dann einen Schuko-Stecker.

Das heißt also, extra fürs Gehäuse einen Schukostecker anbauen, wo nur der Schutzleiter Funktion hat?

Darf/Muss das Gehäuse extra geerdet werden, wenn über die
Masseverbindung des USB-Kabels eine Störspannung von 25kV
eintritt?

Wo soll die herkommen? Wie ‚stark‘ ist die Spitze?
Der Zwang zum „Erden“ (was genau meinst Du damit?) hat mit
irgendwelchen Störspannungen erst mal gar nichts zu tun.
Vielleicht schreibst Du doch mal ausführlicher, worum es
eigentlich geht.

Nicht Störspannung, Zündspannung von einer Hochvoltlampe meinte ich.

Hallo Matze

eine Mikrocontrollerplatine wird mit einem SK II Netzteil betrieben. Die Platine ist in einem Metallgehäuse eingebaut; da muss ja die Masse mit dem Gehäuse verbunden werden.

Muß nicht, aber ich würde es auch für sinnvoll halten.

Die Platine hat einen USB-Anschluß, ebenfalls mit Kontakt zum Gehäuse.
Wenn nun ein USB-Kabel angeschlossen wird, so besteht doch eine Verbindung von Schutzleiter (Wechselspannung) zum Gehäuse(Gleichspannungsmasse)

Na und?

Deine „Gleichspannungsmasse“ ist ja ein ziemlich lokales Gebilde, bestehend aus dem Minuspotential Deines Mikrokontrollers. Die willst Du über den USB-Anschluss „erden“. Solange dabei keine „Erdschleife“ aufgebaut wird, ist dagegen nichts zu sagen.

Erdschleife bedeutet, dass ein Schaltungsteil über mehrere Leitungen sein Erdpotential bezieht. Das kann deshalb schädlich sein, weil sich die entstehende Leiterschleife sehr leicht induktive Störspannungen einfängt. So entsteht z.B.in elektroakustischen Anlagen das gefürchtete „Netzbrummen“.

Darf/Muss das Gehäuse nun extra geerdet werden?

Nein. Dadurch würde ja die oben beschriebene Erdschleife entstehen.

Darf/Muss das Gehäuse extra geerdet werden, wenn über die Masseverbindung des USB-Kabels eine Störspannung von 25kV eintritt?

Nein. Wenn das eintritt, so liegt ein Fehler in dem Gerät vor, von welchem der USB-Anschluss kommt.

Gruß merimies