Massive Schlafprobleme

Hallo Angelika

Du könntest recht haben, da wahrscheinlich die Biochemie im Gehirn die Ursache ist, siehe unten meinen Aussage dazu

Andere Säuglinge schliefen wenigstens mal ein paar Stunden, er
war wach. Maximal 2 Std. am Stück waren drin. Und das auch nur
eher selten.

Oh das kenne ich

Man geht heute davon aus, dass ADS eine Botenstofferkrankung
im Gehirn ist, wo MPH regulierend eingreift.

Die Botenstoffe sind vom Gehirnstoffwechsel abhängig. Der Gehirnstoffwechsel hängt wiederum mit dem ganzen stoffwecshel und somit auch mit dem immunsystem zusammen. Eine Behandlung auf dieser ursächlicheren Ebene hat nicht nur praktisch keine Nebenwirkzungen, sondern beugt auch anderen Symptomen vor, die sonst später auftreten können, wenn die Mitursachen nixcht behoben werden.
Der Gebrauch von MPH ist etwa so, wie wenn man bei einer Leitung die infolge von Verstopfungen und Eindrücken zuwenig Wassser führt, einfach eine stärkere Pumpe einbaut, damit mehr wasser auf der anderen seite rauskommt. Wäre es nicht besser die Verstopfung und die Eindrücke zu beheben?

ADS-ler reagieren völlig entgegengesetzt auf Baldrian, sie
werden davon munter, während ein Kaffee vor dem Schlafengehen
ihnen häufig die nötige Bettruhe bringt.

Klar, MPH wie Koffein sind Anregungsmittel (Pumpen im Gehirn, kein Beruhigungsmittel wie viele fälschjhlicherweise MPH vorwerfen) so kommen die Signale besser an und daurch normalisieren sie sich bei ADS’ler

Auf Wunsch kann ich Dir einige Seiten mit Studien und erfahrungsberichten dazu heraussuchen

Besser wurde es erst, als er Methylphenidat wegen des ADS
bekam.
Man geht heute davon aus, dass ADS eine Botenstofferkrankung
im Gehirn ist, wo MPH regulierend eingreift.

ADS-ler reagieren völlig entgegengesetzt auf Baldrian, sie
werden davon munter, während ein Kaffee vor dem Schlafengehen
ihnen häufig die nötige Bettruhe bringt.

Hallo,

der Kaffeeversuch ist einfach, schnell und arm an Risiken und Nebenwirkungen; daher zu empfehlen.
MPH (bekanntester Handelsname: Ritalin) gibt es nur auf Betäubungsmittelrezept, aber da sitzt Sharon ja (bald) an der Quelle. BTM-Rezept u.a. wegen des Abhängigkeitspotentials. Ein chemisch verwandter Stoff hat ein hohes Abhängigkeitspotential, daher ist Ritalin „vorsichtshalber“ in „Sippenhaft“. Wenn man mindestens 1x/Jahr für wenige Wochen (z.B. Urlaub) absetzt ist das Risiko afaik gering. Bei einem Kurzzeitversuch ist es zu vernachlässigen. Ein Teil der Patienten wird nach Wirkungsende allerdings etwas schläfrig…
… kein Wunder, da es zu den Aufputschmitteln zählt und nach dem „Strom“ das Hirn dringend eine Pause braucht. Ritalin ist für die Tageseinnahme gedacht, nicht vor dem Schlaf. Die Wirkung läßt i. Allgemeinen bei morgendlicher Einnahme „zu früh“ nach. Damit meine ich: Wirkungsende bereits gegen Mittag/Nachmittag und damit möglicherweise Müdigkeitseintritt. Wenn Du es probieren möchtest, solltest Du es also Mittags/Nachmittags einnehmen, damit die gewünschte Müdigkeit (hoffentlich) gegen Abend aufkommt. Das Müdigkeitsgefühl läßt oft relativ schnell nach (obwohl noch Erholungsbedarf besteht), daher beim 1. Gähnen gleich ins Bett. Der Effekt tritt i.a.R. bereits am 1.Tag der Einnahme ein. Wiederholte Einnahme daher allenfalls am nächsten Tag zur Dosisfindung. Hat es nicht den gewünschten Effekt, dann vergiß es. Versuch während der Freizeit, weil das Zeug die Wahrnehmung, das Reaktionsvermögen, etc. beeinträchtigen könnte (siehe Waschzettel, aber die dürftest Du ohnehin lesen…). N1 reicht für´s Experiment.

Gruß
Carsten

Hi,

Zum „sofortigen Vollzug“ hätte ich da noch spontan folgenden
„Experimentvorschlag“:
Versuche es doch mit einem Orgasmus regelmäßig vor dem Schlaf.

Hmmm… war es nicht so, daß das nur bei Männern funktioniert?
:wink:
Soweit ich weiß, trifft das auf Frauen weniger zu und wenn,
dann schlafen sie erst später ein.

Hmmm, wenn Du da Recht hast, was ich annehme, dann kannst Du ja mal ein gutes Werk tun und den Wikipediaartikel deutlicher formulieren:
„Studien zeigen, dass […], zudem führe er durch die Ausschüttung des Hormons Oxytocin zu einem tieferen Nachtschlaf und allgemein zu einer vermehrten Entspannung, was die Regeneration des Körpers erhöhe und dem Alterungsprozess entgegenwirke.“
Btw: Wie verhält es sich denn eigentlich nach einer Geschlechtsumwandlung? :wink:

Dabei solltest Du Deinem Bettnachbarn/Partner allerdings eine passive
Rolle zuweisen, weil Du ja geschrieben hast, das sportliche
Betätigung gelegentlich Deinem Schlaf förderlich ist…

*ggg*

Sollte es Dir an einem Bettnachbarn fehlen kannst Du mich ja
mal kontaktieren. :wink: *bgrin*

*loooool*

Puhh, ich wurde anscheinend richtig verstanden
*freu*
und habe anscheinend keine Klage wegen Beleidung, sexueller/geschlechtsbezogener Diskriminierung o.ä. zu erwarten. (Falls doch: meine derzeitige Versicherung hat noch alte Konditionen und schließt sowas nicht aus.)
Bei der Formulierung habe ich hin- und her- überlegt, ob ich es riskieren oder besser schweigen sollte…

Tel-Nr.? *g*

Upps… kommt per Mail :smile:

LG
Carsten

Hi!

Danke für den Hinweis :wink:
Aber ich glaube nicht, daß ADS dahintersteckt. Ok, ich hab zwar Konzentrationsstörungen, aber die rühren wohl eher vom Schlafmangel *g*
Und es ist nicht so, daß ich dauernd unter Strom stehe - vielmehr leide ich unter Müdigkeit und damit verbundener Trägheit *soifz*

ADS-ler reagieren völlig entgegengesetzt auf Baldrian, sie
werden davon munter, während ein Kaffee vor dem Schlafengehen
ihnen häufig die nötige Bettruhe bringt.

Oooch, Baldrian hat bei mir anfangs recht gut funktioniert, aber nach 1-2 Jahren dann nciht mehr. Kaffee kurz vom Schlafengehen hab ich allerdings noch nicht ausprobiert, aber meine Erfahrung mit schwarzem Tee abends reichte mir schon, dann ist nämlich nix mit rechtzeitig zu Bett gehen :wink:

Daher mein Gedanke nur als einer von vielen.

Ja, danke trotzdem - hätte ja sein können :wink:

Gruß,
Sharon

Infos zu ADS
Hallo Carsten!

MPH (bekanntester Handelsname: Ritalin) gibt es nur auf
Betäubungsmittelrezept, aber da sitzt Sharon ja (bald) an der
Quelle. BTM-Rezept u.a. wegen des Abhängigkeitspotentials. Ein
chemisch verwandter Stoff hat ein hohes
Abhängigkeitspotential, daher ist Ritalin „vorsichtshalber“ in
„Sippenhaft“.

Wenn man mindestens 1x/Jahr für wenige Wochen

(z.B. Urlaub) absetzt ist das Risiko afaik gering.

Woher hast Du denn diese Weisheit?
Pardon, aber das ist wirklich nicht korrekt , was Du da schreibst.
Eine Abhängigkeit bei ADSlern ist definitiv NICHT gegeben!
Ich selbst bin ebenfalls ADSler und nehme entsprechend MPH. Abhängig? Nein, sicher nicht. Sonst würde ich nicht immer wieder die Einnahme vergessen.

Bei einem
Kurzzeitversuch ist es zu vernachlässigen. Ein Teil der
Patienten wird nach Wirkungsende allerdings etwas schläfrig…
… kein Wunder, da es zu den Aufputschmitteln zählt und nach
dem „Strom“ das Hirn dringend eine Pause braucht. Ritalin ist
für die Tageseinnahme gedacht, nicht vor dem Schlaf.

Auch das ist ein Irrtum!
Viele ADSler benötigen grade abends noch eine Mini-Dosis, um überhaupt ins Bett zu finden.

Die
Wirkung läßt i. Allgemeinen bei morgendlicher Einnahme „zu
früh“ nach.

Die Wirkung lässt nach etwa 3-4 Stunden nach.

Damit meine ich: Wirkungsende bereits gegen
Mittag/Nachmittag und damit möglicherweise Müdigkeitseintritt.
Wenn Du es probieren möchtest, solltest Du es also
Mittags/Nachmittags einnehmen, damit die gewünschte Müdigkeit
(hoffentlich) gegen Abend aufkommt. Das Müdigkeitsgefühl läßt
oft relativ schnell nach (obwohl noch Erholungsbedarf
besteht), daher beim 1. Gähnen gleich ins Bett. Der Effekt
tritt i.a.R. bereits am 1.Tag der Einnahme ein.

Der Effekt bei MPH tritt nach ca. 20 Minuten SOFORT ein.

Wiederholte
Einnahme daher allenfalls am nächsten Tag zur Dosisfindung.
Hat es nicht den gewünschten Effekt, dann vergiß es. Versuch
während der Freizeit, weil das Zeug die Wahrnehmung, das
Reaktionsvermögen, etc. beeinträchtigen könnte (siehe
Waschzettel, aber die dürftest Du ohnehin lesen…). N1 reicht
für´s Experiment.

Dazu benötigt man erstmal einen Arzt, der diesen „Versuch“ streng begleitet, und der zuvor eine ADS-Diagnose gestellt hat.
ODER alternativ, dass eine Narkolepsie diagnostiziert wurde.

Auf den folgenden Seiten findest Du eingehende Infos zu ADS, die von einem Facharzt sowie eine Dipl.-Psych. initiiert wurden.

http://www.adhs.ch/index.html

Angelika

Hallo,

MPH (bekanntester Handelsname: Ritalin) gibt es nur auf
Betäubungsmittelrezept, aber da sitzt Sharon ja (bald) an der
Quelle. BTM-Rezept u.a. wegen des Abhängigkeitspotentials. Ein
chemisch verwandter Stoff hat ein hohes
Abhängigkeitspotential, daher ist Ritalin „vorsichtshalber“ in
„Sippenhaft“.

Wenn man mindestens 1x/Jahr für wenige Wochen

(z.B. Urlaub) absetzt ist das Risiko afaik gering.

Woher hast Du denn diese Weisheit?
Pardon, aber das ist wirklich nicht korrekt , was Du da
schreibst.
Eine Abhängigkeit bei ADSlern ist definitiv NICHT gegeben!

Die Weisheit nehme ich größtenteils aus dem Beipackzettel des Herstellers Novartis. Dort wird ausdrücklich unter den Warnhinweisen ein Abhängigkeitsrisiko genannt, das bei bestimmungsgemäßem Gebrauch aber nur gering sein soll. Außerdem sind hierzu diverse Hinweise mittels Tante Google zu finden. Nur wenige Beispiele:
[http://www.ritalin-kritik.de/Artikel/Artikel_2/Das_U…](http://www.ritalin-kritik.de/Artikel/Artikel_2/Das_U_S Justitzministerium A/body_das_u_s justitzministerium a.html)
http://www.ads-kritik.de/ADS-Kritik6.htm
Das Abhängigkeitspotential ist in der Wissenschaft umstritten! Und ich habe keine Lust in diesem Streit mitzumischen. Ich wollte nur die Lage darstellen.

Ich selbst bin ebenfalls ADSler und nehme entsprechend MPH.
Abhängig? Nein, sicher nicht. Sonst würde ich nicht immer
wieder die Einnahme vergessen.

Mit Abhängigkeitspotential meinte ich: Risiko abhängig werden zu können und nicht obligatorische Abhängigkeit bei jedem Patienten. Im Einzelfall, bei Dir, kann es anders aussehen.

Gruß
Carsten

Hallo Carsten!

Das Risiko abhängig zu werden ist bei ADSlern NICHT gegeben, und die Verordnung auf BTM erfolgt (immer noch), weil MPH vor zig Jahren u.a. auch als Appetitzügler benutzt/missbraucht wurde.
In Junkie-Kreisen ist MPH übrigens unattraktiv, weil man enorme Mengen zu sich nehmen müsste, um den gewünschten „Kick“ zu haben. (ADD online)

ADD online:
Macht Ritalin süchtig?

Nein. Bis heute liegen keine Hinweise vor, welche darauf schliessen lassen, dass Ritalin süchtig macht. Zwar nehmen vereinzelt auch Drogensüchtige Ritalin (in grossen Mengen) zu sich, aber eine Ritalin-Abhängigkeit ist daraus nicht herzuleiten. Wenn dem so wäre, hätte sich diese Substanz auf dem Drogenmarkt längst etabliert. Dies ist aber, ganz im Gegensatz zu vielen Benzodiazepinen wie Rohypnol, Dormicum u.a.) nie geschehen.

Biedermann, einer der führenden ADHS-Forscher aus Boston, hat in einer prospektiven Studie zeigen können, dass mit Stimulanzien behandelte ADHS-Jugendliche ein um 85% weniger hohes Risiko für Drogenmissbrauch zeigen als solche, die nicht behandelt werden (Biedermann J. et al.: Pharmakothearpy of ADHD Reduces Risk for Substance Use Disorder, Pediatrics Vol 104,2, e20ff, 1999).

Ein gelegentlich beobachtetes Nachlassen der Wirkung darf nicht als Toleranzentwicklung missverstanden werden. Die verbesserte Reizselektion und die optimierte Wahrnehmung ermutigt die Betroffenen, ihren Handlungsspielraum zu erweitern und in (psychisches oder reales) „Neuland“ einzutreten. Die höheren Anforderungen können dann allenfalls eine Dosissteigerung erforderlich machen.

Gerade in den USA, dem Land, in welchem das Medikament Ritalin bei Kindern sehr häufig eingesetzt wird, würde man sich hüten, den Kindern chemische Mittel zu verabreichen, die süchtig machen können.

Angelika

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