Massive Schlafprobleme

Hi!

Nach einer Anregung im Chat hin (und angesichts der Tatsache, daß ich nun genug Alk intus hab um mich zu trauen *gg*), stell ich die Frage, was ich tun soll.

Also, ich hab massive Schlafprobleme, wie mancher Leser schon durch diverse Postings von mir mitbekommen hat…
Eigentlich schon seit der Säuglingszeit - zumindest berichten das meine Eltern. Als Säugling schon habe ich nicht schlafen können. Meine Eltern sagen, sie haben echt alles probiert. Sie haben mich acuh stundenlang (teilweise abwechselnd - also ist stundenlang real und nicht übertrieben) geschaukelt und die Augen zugehalten und auch mich festgehalten.
O-Ton meines Vaters, als er mal genervt war:„Sie würde sogar mit den Fingernägeln wackeln, wenn sie nur nicht schlafen müßte“ usw…

Im Kindergarten setzte es sich fort. Es gab Gespräche mit den Eltern, weil ich partou kein Mittagsschläfchen halten wollte/konnte. In der Schulzeit wars dann eskaliert. Hab unter der Woche bis zwei, drei Uhr wach gelegen. Dann verschrieb mir der Hausarzt zum ersten Mal Mittelchen, zunächst Baldrian, dann nach einiger Zeit „richtige“ Schlafmittel.

Heute ist es so: ohne Schlafmittel geht fast nix mehr. Obwohl ein regelmäßiger Tag-Nacht-Rhythmus und entsprechende Schlafhygiene (keine Sorge, darin kenn ich mich bestens aus…) mir gut tut - ists damit noch lange nicht getan. Das alleine hilft leider nicht - zumindest nicht auf Dauer. Es wird zwar etwas besser, aber leider ist das Problem damit nicht behoben…

Mittlerweile versagen aber auch die gängigen Schlafmittel (z.b. Benzos), sodaß ich auf härtere Sachen ausweiche, auch Alkohol benutze ich als Einschlafhilfe. Was mir natürlich Sorgen macht, ist die Suchtgefahr. Ich bin bisher nicht süchtig, da ich eiserne Regeln im Umgang mit den „Hilfsmitteln“ entwickelt habe. Aber die Gefahr ist ja trotzdem da…

So, die Frage:
Was soll ich tun?

Die gängigen Mittel hab ich ja ausreichend ausprobiert. Hilft nicht. Ich vermute mal, meine Schlafprobleme resultieren aus dem Verhalten meiner Eltern in meinem frühesten Alter. Würde eventuell eine Psycho-Therapie helfen? Leider weiß ich persönlich nur nciht viel über diese Zeit. Meine Eltern erzählen dazu auch nur wenig. „Lohnt“ sich dann trotzdem eine Therapie? Kann man trotzdem einen Erfolg erzielen damit?

Oder was sonst sollte ich tun?

Ich hab auch schon mal in einem Schlaflabor angefragt. Aber laut Aussage können die eigentlich nur bei somatischen Ursachen was tun, z.b. bei Schlafapnoe.
Ich merke auch, daß ich eine gewisse „Bettangst“ entwickelt hab in letzter Zeit - ich schaffe es kaum, ins Bett zu kommen, auch wenn ich mal müde bin. Da tue ich tausend andere Sachen, Wohnung putzen, auch chatten, hauptsache, ich muß nicht im Bett liegen. Vermeidungsverhalten…

Hat noch jemand einen wegweisenden Ratschlag?

Wäre für alles dankbar…

Gruß,
Sharon

Hi Sharon,

ich würde trotzdem mal direkt bei einem Schlaflabor vorstellig werden:
http://www.somnolab.de/zsmessen.html

die Schreiben von „Diagnostik und Behandlung aller Schlafstörungen“

Wegschicken können die dich nach dem Eingangsgespräch immer noch

In Regensburg gibts ein Schlaflabor dass an die psych. Bezirksklinik angegliedert ist: http://www.medbo.de/532.0.html
Da hst du auch gleich den „Schlafpapst“ Prof. Dr. Zulley als Leiter.

grüsse
dragonkidd

Hi ho,

das kommt mir bekannt vor.
Was mir geholfen hat:

  • Das nicht-schlafen nicht als defizit betrachten, und die (bei mir war es eher selten) einhergehende Trägheit akzeptieren. Das ist der schwierige Teil, denn die Leute um einen herum verstehen wirklich nicht, warum man wie ein Geist durch die Gegend rennt.
  • Sport treiben. Ich mache seit 12 Jahren Kraftsport, seit dem hat sich meine Schlaflosigkeit etwas gebessert.
  • Massage, vor allem Hals/Nacken und Kopf. Nach so einer Massage kann sogar ich mal vier oder fünf Stunden am Stück schlafen. Das war ein Tip meines Trainers.

Ich weiss nicht, ob Schlafmittel die Müdigkeit tagsüber letztlich noch steigern, ich habe nie welche genommen.
Den Alkohol würde ich allerdings ganz schnell wieder vergessen, der sorgt nur für einen schlechten Schlaf, und das ist wirklich nicht was Du brauchst.

Gruss,

Herb

Hi Sharon,

ich kürze Dein posting mal ein bisschen

Also, ich hab massive Schlafprobleme,

zuerst: ich nur ein anteilnehmendes Mitglied der Gemeinde.

Mittlerweile versagen aber auch die gängigen Schlafmittel
(z.b. Benzos), sodaß ich auf härtere Sachen ausweiche, auch
Alkohol benutze ich als Einschlafhilfe. Was mir natürlich
Sorgen macht, ist die Suchtgefahr. Ich bin bisher nicht
süchtig, da ich eiserne Regeln im Umgang mit den
„Hilfsmitteln“ entwickelt habe. Aber die Gefahr ist ja
trotzdem da…

da frag mal lieber im Suchtbrett. Vermute, dass Dir die bekennenden Süchtigen sagen: Hoppla!
Ob Du süchtig bist, erkennst Du erst, wenn Du KONSEQUENT auf sämtliche „Mittelchen“ verzichtest.
Und zwar bitte für immer.

So, die Frage:
Was soll ich tun?

Die gängigen Mittel hab ich ja ausreichend ausprobiert. Hilft
nicht. Ich vermute mal, meine Schlafprobleme resultieren aus
dem Verhalten meiner Eltern in meinem frühesten Alter. Würde
eventuell eine Psycho-Therapie helfen? Leider weiß ich
persönlich nur nciht viel über diese Zeit. Meine Eltern
erzählen dazu auch nur wenig. „Lohnt“ sich dann trotzdem eine
Therapie? Kann man trotzdem einen Erfolg erzielen damit?

Vermutungen helfen Dir nicht weiter.
Zweitens - auch wenn die „Schuld“ Deiner Meinung nach bei Deinen Eltern liegt, ist es Deine Sache und Deine Verantwortung, das Problem zu lösen/zu ändern/es Dir zu erleichtert.
Damit umgehen zu lernen.

Oder was sonst sollte ich tun?

je nun. Du bist Krankenschwester.
Du solltest doch zumindest irgendwann in Deiner Ausbildung gehört haben, was bei massivem Schlafentzug geschieht.

Umgekehrt - warum versuchst Du nicht mal zur Probe, gar nicht ins Bett zu gehen und bleibst so lange munter, bis es Dich echt von den Füßen holt?
Du weißt doch: nach circa 36-48 Stunden ohne Schlaf fällt Jeder vom Stängel.
Du kannst ja Deine Kollegen fragen, ob sie Dich mal an einem Wochenende „überwachen“. (Damit Du notfalls unter Kontrolle bist)

Anmerkung aus eigener ERfahrung:
auch ich lag als Kind von ungefähr 10 wach im Dunklen (um spätens 20:00Uhr ins Bett geschickt) und hörte viele Male, wann meine Eltern ins Bett gingen. Also durchschnittlich irgendwo rund um Mitternacht.
Ich konnte nicht schlafen, kann es auch heute höchstens 4 Stunden am Stück. Allerdings weiß ich das und mache mir kein Problem daraus.
Ich war z.B. gestern 23:58 im Bett, schlief ein.
Sah um 01:38 um 2:50 und um 4:30 auf die Uhr.
Wach seit 5:00, Wecker klingelte 5:30.
Das ist zwar für mich eine etwas unruhige Nacht, aber keine außergewöhnliche.
Kann auch nicht sagen, dass ich jetzt schlapp wäre.

Ich merke auch, daß ich eine gewisse „Bettangst“ entwickelt
hab in letzter Zeit - ich schaffe es kaum, ins Bett zu kommen,
auch wenn ich mal müde bin. Da tue ich tausend andere Sachen,
Wohnung putzen, auch chatten, hauptsache, ich muß nicht im
Bett liegen. Vermeidungsverhalten…

nee. Du bist zunächst mal einfach nur nicht müde genug.

Außerdem ist der Mensch nicht als Jäger aus der Steinzeit gekommen, sondern als Gejagter.
Leg Dich mal in der Savanne für 8 Stunden hin und penne. Garantiert kommt in der Zeit der böse Tiger vorbei …

Da sind die kurzen Schläfchen doch viiiel sicherer.

Es ist nicht wichtig, wieviel, wann und ob Du schläfst. Es ist wichtig, dass Du eine Methode ausknobelst, mit der Du Deinen Alltag ohne Defizite bewältigst. Wahrscheinlich musst Du Deine individuelle Schlafmenge erst herausfinden.

viele Grüße
Geli

Hallo,

ich schliesse mich dragonkidd an, frag trotzdem mal im Schlaflabor an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Polysomnographie

Und auch Herb hat Recht, Alkohol ist Gift für den Schlaf, denn er verursacht sogar Schlafstörungen.

Wie war denn Deine Geburt? Durch Sauerstoffmangel während der Geburt könnte auch das Schlafzentrum im Gehirn in Mitleidenschaft gezogen worden sein.
Ich kenne so einen Fall, allerdings ist bei diesem noch mehr geschädigt worden als nur das Schlafzentrum.

Sind bei Dir schonmal die Schlafhormone genauer untersucht worden?
Ist schonmal ein EEG gemacht worden?

Ich nehme mal an im Gugel warst Du mit „Insomnie“ schon unterwegs…
Gruß
Maja

Hi Lady,
leidest du an Schlafdefizit?
Oder hat man dir einfach eingeredet, ein Mensch hat tagsüber
wach zu sein und nachts zu schlafen?
Auch ich bin Nachtmensch. Na und? Seit ich mich damit abgefunden
hab und mich tagsüber lieber in die Sonne legte -dafür nachts
arbeitete- gehts mir viel besser (vor allem der Neid der
Tagarbeiter ist mir sicher).
Wenn ich meinem Hamster sagen würde, er solle gefälligst
nachts schlafen und tagsüber rumtollen würde er mich auch nur
doof angucken…
*sfg* im übrigen: nachts ist es im w-w-w-chat lustiger als
tagsüber. Ich bin seit über 40 Jahren nachtaktiv und denke, es
wird so bleiben (oft genug, wenn ich einen Tagjob hatte, dass
mein Körper einfach den Wecker morgens ignorierte).
Lass die div „Hilfsmittel“ weg und genieß DEINEN Lebensrythmus.
LG
D
(IT-Zicke)

Hallo Deceem,
ich bin mal gespannt, was mein Chef sagt, wenn ich ihm eröffne, dass ich ab nächste Woche von 20:00-04:30 Uhr arbeiten werden. Vor allem, da ich in dieser Zeit auch viele Kunden telefonisch erreichen werde… (die werden sich freuen…)
Grüße
Almut

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Hi!

das kommt mir bekannt vor.
Was mir geholfen hat:

  • Das nicht-schlafen nicht als defizit betrachten, und die
    (bei mir war es eher selten) einhergehende Trägheit
    akzeptieren. Das ist der schwierige Teil, denn die Leute um
    einen herum verstehen wirklich nicht, warum man wie ein Geist
    durch die Gegend rennt.

Das wird schwierig, vor allem weil sowohl Sozial- wie auch Berufsleben darunter leidet :wink:
Das Problem ist, daß man nciht nur wach sein, sondern auch „funktionieren“ muß. In der Freizeit kann ich mir vielleicht noch erlauben, als wandelnder Geist …öhm… herumzuwandeln *g*, aber spätestens wenn ich arbeiten oder lernen (Studium…) muß, hilft mir das nicht.

  • Sport treiben. Ich mache seit 12 Jahren Kraftsport, seit dem
    hat sich meine Schlaflosigkeit etwas gebessert.

Stimmt, Sport hilft mir auch ein bisschen. Wie auch viele andere Dinge auch (z.b. warmes Bad), aber auch das ist kein Patentrezept…leider…

  • Massage, vor allem Hals/Nacken und Kopf. Nach so einer
    Massage kann sogar ich mal vier oder fünf Stunden am Stück
    schlafen. Das war ein Tip meines Trainers.

Bisher half mir das nicht. Hatte aber auch keine besonders tollen Massageerlebnisse *gg*

Ich weiss nicht, ob Schlafmittel die Müdigkeit tagsüber
letztlich noch steigern, ich habe nie welche genommen.

Doch, ein wenig schon…

Den Alkohol würde ich allerdings ganz schnell wieder
vergessen, der sorgt nur für einen schlechten Schlaf, und das
ist wirklich nicht was Du brauchst.

Ich muß mich ja nicht betrinken *ggg*
In Maßen konsumiert, finde ich eigentlich nicht, daß es den Schlaf empfindlich stört - bzw. ist das kleinere Übel gegen gar nicht/zu wenig schlafen oder andere Dinge.

Gruß,
Sharon

Hi!

da frag mal lieber im Suchtbrett. Vermute, dass Dir die
bekennenden Süchtigen sagen: Hoppla!
Ob Du süchtig bist, erkennst Du erst, wenn Du KONSEQUENT auf
sämtliche „Mittelchen“ verzichtest.
Und zwar bitte für immer.

Ich nehme diese Mittel nicht durchgehend, sondern immer nur einzelne Tage in der Woche, damit ich zwischendrin mal „auschlafen“ kann. Und diese Mittel wechsel ich auch regelmäßig, sodaß ich nie dasselbe über längeren Zeitraum nehme. Und in Zeiten, wo ich tagsüber nicht funktionieren muß, nehm ich sie gar nicht, z.b im Urlaub - dann schlafe ich zwar nicht bzw. viel weniger, aber da kann ich es mir erlauben. Da kann es schon mal passieren, daß ich wochenlang nix nehme - das klappt wunderbar (naja, nur schlafen kann ich da nicht richtig *ggg*), daher denke ich, daß ich NOCH nicht abhängig bin.
NOCH ist mein Konsum eben kontrolliert. Zwar habe ich diese Kontrolle schon seit über zehn Jahren (z.b. im Falle der Benzos) - aber ich fürchte mich noch immer vor einer Abhängigkeit. Davor hab ich gehörigen Respekt…

Vermutungen helfen Dir nicht weiter.
Zweitens - auch wenn die „Schuld“ Deiner Meinung nach bei
Deinen Eltern liegt, ist es Deine Sache und Deine
Verantwortung, das Problem zu lösen/zu ändern/es Dir zu
erleichtert. Damit umgehen zu lernen.

Die Schuldfrage ist mir auch nicht wichtig. Es geht nur darum, daß ich selber zu den damaligen Vorfällen nichts sagen kann, da ich damals zu jung war. Und darum frag ich, ob man mit ´ner Therapie trotzdem was erreichen kann. Bei einer Verhaltenstherapie wären frühere Ereignisse wohl egal, bei einer Psychoanalyse wohl eher nicht. Zumindest laut meinem bescheidenen Wissen :wink:
Daß ICH mein Problem selber lösen muß, ist mir schon klar :wink:

Umgekehrt - warum versuchst Du nicht mal zur Probe, gar nicht
ins Bett zu gehen und bleibst so lange munter, bis es Dich
echt von den Füßen holt?

Auch schon oft gemacht. Da gibt es nur zwei Probleme: Zum einen löst es bei mir manchmal den gegenteiligen Effekt aus: ich bin dann zu überdreht, um noch zu schlafen und nebenbei krieg ich dann auch oft Herzklopfen, was das Einschlafen noch zusätzlich erschwert *g*.
Zum anderen schlaf ich dann meist zu „ungünstigen“ Zeiten ein, also z.b. Nachmittags und bin dann Abends wieder wach - und dann ist mein Tag-Nacht-Rhythmus für mehrere Tage im Eimer…
Übrigens führt Punkt eins (der umgekehrte Effekt) öfters zu Punkt zwei :wink:

Das ist zwar für mich eine etwas unruhige Nacht, aber keine
außergewöhnliche.
Kann auch nicht sagen, dass ich jetzt schlapp wäre.

Naja, wenn das nur ab und zu mal vorkommt, wäre das auch kein so großes Problem :wink:

Außerdem ist der Mensch nicht als Jäger aus der Steinzeit
gekommen, sondern als Gejagter.
Leg Dich mal in der Savanne für 8 Stunden hin und penne.
Garantiert kommt in der Zeit der böse Tiger vorbei …

Da sind die kurzen Schläfchen doch viiiel sicherer.

Das ist doch mal ein gutes Argument *lach*
Diese Entschuldigung werd ich mir merken und sie demnächst meinem Chef erzählen *ggg*
Klasse! :wink:

Es ist nicht wichtig, wieviel, wann und ob Du schläfst. Es ist
wichtig, dass Du eine Methode ausknobelst, mit der Du Deinen
Alltag ohne Defizite bewältigst. Wahrscheinlich musst Du Deine
individuelle Schlafmenge erst herausfinden.

Ich weiß nur, nach etwa 9 Stunden durhgehenden Schlaf fühl ich mich wohl. Länger oder kürzer auf Dauer dagegen ist nicht gut.

Gruß,
Sharon

Hi!

ich schliesse mich dragonkidd an, frag trotzdem mal im
Schlaflabor an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Polysomnographie

Ich hab mal kurze Zeit in einem gearbeitet :wink:
Die gängigen Schlaflabore prüfen halt nur körperliche Ursachen: Schlafapnoe oder Restlesslegssyndrom zum Bleistift. Wenn, dann müßte ich wohl eine echte Koryphäe auf dem Gebiet finden…

Wie war denn Deine Geburt? Durch Sauerstoffmangel während der
Geburt könnte auch das Schlafzentrum im Gehirn in
Mitleidenschaft gezogen worden sein.
Ich kenne so einen Fall, allerdings ist bei diesem noch mehr
geschädigt worden als nur das Schlafzentrum.

Okay, ich bin zwar geschädigt, aber so geschädigt nu auch wieder nicht *gg*
Keine Ahnung, was bei der Geburt war, kann mich nicht daran erinnern, aber meine Eltern erzählen da nix gravierendes. Wenn was passiert wär, hätten sie schon mal was gesagt, denke ich… Naja, ich werd mal nochmal nachfragen.

Sind bei Dir schonmal die Schlafhormone genauer untersucht
worden?
Ist schonmal ein EEG gemacht worden?

Beides nein. Dabei fällt mir aber ein, daß meine Mom auch schlecht schläft, weil sie einen extrem leichten Schlaf hat - jedes winzigste Geräusch läßt sie aufwachen. Ich hab das Problem zwar auch, aber weit weniger ausgeprägt - außerdem helfen Ohrstöpsel und getrennte Schlafzimmer bei einem schnarchenden Bettnachbarn wahre Wunder *gg*

Ich nehme mal an im Gugel warst Du mit „Insomnie“ schon
unterwegs…

Wie gesagt, in Sachen Schlaf und SChlafhygiene/-störungen kenn ich mich bestens aus *g*

Gruß,
Sharon

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Hi!

leidest du an Schlafdefizit?

Ja. Ich habe Schlafdefizit und ich leide auch darunter *g*
Es ist aber meist nicht so, daß ich dauernd zuwenig Schlaf abbekomme. Ohne Mittelchen zu nehmen, geht das meist ca 2 Wochen so, bis dann mal eine Nacht kommt, wo ich länger durchschlafe. Da holt sich der Körper, was er braucht. Aber dann geht das Spiel wieder von vorne los…

Oder hat man dir einfach eingeredet, ein Mensch hat tagsüber
wach zu sein und nachts zu schlafen?
Auch ich bin Nachtmensch. Na und? Seit ich mich damit
abgefunden
hab und mich tagsüber lieber in die Sonne legte -dafür nachts
arbeitete- gehts mir viel besser (vor allem der Neid der
Tagarbeiter ist mir sicher).

Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke, ein echter Nachtmensch bin ich nicht: wenn ich mehrere Nachtwachen hintereinander hab, gehts mir auch mies *g*.
Andererseits wäre für mich optimal, nachts gegen 2-3 Uhr schlafen zu gehen und morgens aufzuwachen ohne Wecker, wenn ich eben wach werde. Dieser Rhythmus ist allerdings mit meinem Berufsleben nicht vereinbar *g*
In meiner Schulzeit bin ich auch immer erst um die Zeit etwa eingeschlafen und heute, wenn ich frei oder Urlaub hab, geh ich auch immer erst dann schlafen.

Wenn ich meinem Hamster sagen würde, er solle gefälligst
nachts schlafen und tagsüber rumtollen würde er mich auch nur
doof angucken…

*lol*

*sfg* im übrigen: nachts ist es im w-w-w-chat lustiger als
tagsüber.

Witzig - vor 21 Uhr ist ja auch keiner im Chat :wink:

Lass die div „Hilfsmittel“ weg und genieß DEINEN
Lebensrythmus.

Würd ich ja gerne, aber dann wär ich schnell arbeitslos - obwohl…hmmmm… dann könnt ich ja schlafen gehen, wann es mir paßt *ggg*

(IT-Zicke)

danke für den Hinweis *gg*

Gruß,
Sharon

Hi Almut,
als ich meine Antwort schrieb wusste ich schon, was Sharon
beruflich macht. Dass in deinem Job Nachtdienst selten vorkommt
ist klar.
Einen Menschen, der vielleicht Jahrzehnte (Nacht-)Schicht
arbeite kannst du selten an einen „normalen“ Rhythmus gewöhnen.
Außerdem lassen sich Patienten im Krankenhaus selten über
Nacht „abstellen“ ohne dass dies gravierende Folgen für die
Patienten hätte.
Grüße retour
D

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Deceem,
ich habe selber lange genug im Schichtdienst gearbeitet, ich denke, ich kann das ganz gut selber einschätzen. Und ich habe Schlafstörungen seit ich 12 Jahre bin.
Es gibt in meinen Augen 2 Möglichkeiten:

  1. den Schichtdienst aufgeben, sich eine „Schlafroutine“ angewöhnen. Auf Alkohol, Kaffee, Tee, langes Computern, langes Fernsehen verzichten. Finger weg von Schlafmitteln.
  2. weiter schlecht schlafen.
    Grüße
    Almut
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hallo sharon,

während ich das alles hier gelesen habe, frage ich mich, was denn so in dir vorgeht wenn du nicht schlafen kannst - schliesslich ist der kopf dann ja nicht leer…

auch wenn du dich selbst nicht an einen schlüsselmoment in deiner kindheit erinnern kannst (evtl gibt ja auch gar nicht den einen),
so meine ich, bei einer therapie kann man ja doch einiges ergründen.
z.b wie du alltagseindrücke verarbeitest, wie du mit vielerlei dingen
des lebens umgehst bzw. als kind damit umgegangen bist, wo evtl. paralellen zu deiner mutter vorliegen (vor allem da wo man es ja selbst nicht sehen kann/will).
tatsache ist ja, das man sich und den körper über die jahre an ein bestimmtes schlafverhalten gewöhnt - und damit nat. auch an „fehlverhalten“. dein körper würde also auch heute ohne auslöser auf die gleiche art vorgehen, auch wenns „keinen konkreten auslöser“ (mehr) gibt.

ich selbst habe durchschlafprobleme und weiss, ich neige zu grübeleien. wenns keine wichtigen dinge sind, dann sinds unwichtige - kann den kopf schwer ausschalten - als ob er teilweise auch dann vollgas fährt, wenn ich schlafe. wie auch immer, ich werde ständig wach und gebe das schlafen dann auch oft einfach auf. zum glück lässt meine lebenssit. diese vorgehensweise zumeist zu, aber dennoch tut es mir nat. nicht gut immer wieder lange phasen zu haben, in denen ich permanent unter massiven schlafmangel leide.
im grunde sehe ich bei mir nur eine lösung - einen weg zu finden, wie ich meinen kopf freibekomme eben als weg - da ich das eine weile gut konnte, weiss ich, mein schlaf wurde da in der tat besser.
aber ich habe noch nicht meinen eigenen weg gefunden und so funktioniert es eben nur unter optimalen bedingungen bisher.
sich selbst „stress“ zu machen liegt mir hierwohl im blut einerseits doch werde ich mich auf die suche nach meiner lösung machen - weiss noch nicht, joga oder keine ahnung.

doch glaube ich, bevor man den eigenen weg suchen kann, sollte man schon genauer ergründen was denn die gründe sind und evtl. auch hier zu versuchen änderungen anzugehen.
irgendwann vor einigen jahren habe ich verstärkt „gelernt“ dinge schwer zu nehmen und das umlernen dinge nicht so schwer zu nehmen sitzt bei mir noch nicht richtig und so „tausche“ ich dann auch aus. ist nichts „schweres“ vorhanden, sinds banalitäten die mich aktiv halten im kopf.

als laie würde ich das mal ist eine art grübelzwang nennen.
meine veränderung in der methode war wohl noch nicht ganz richtig für mich oder ich habe vergessen wie es geht, weiss das selbst nicht so genau. ich pers. sehe hier jedoch das ausschlaggebende problem bei mir.
jene art und weise verhindert ein loslassen von gedanken, ein abschalten, entspannen eben. tagsüber ists einfacher.

lange rede, kurzer sinn - was bei dir vorliegt weiss ich nicht - aber evtl versuchst du mal von einer anderen seite dem problem auf die schliche zu kommen ohnedir druck zu machen, denn meiner ansicht nach ist das ohnehin alles eine langzeitangelegenheit.

übrigens hatte ich eine weile auch einschlafprobleme - aus selbigen grund, nur damals war ich wirklich sehr belastet. diese verschiebung zu durchschlafproblemen liegt meiner ansicht nach daran, dass ich zum einschlafen eine methode entwickelt habe die eben funktioniert.

einen einschlafwachtraum nach meinem geschmack habe ich mir gebastelt und immer daran gedacht. inzwischen brauche ich ihn fast nie, es klappt auch so. aber auch das hat sicher ein halbes jahr gebraucht bis es so gut klappte.

auch ist mir aufgefallen, ich muss in einem bestimmten zeitfenster ins bett gehen - später vor allem sorgt für viel schlechteren schlaf.
aufreibendes sollte man sich auch schenken - also keine nachrichten mehr sehen oder bestimmte dokus/filme sich verkneifen. alles was einen beschäftigen könnte (schliesslich muss man das nichtmal merken, es muss nicht bewusst eine beschäftigung sein- wirkt genauso negativ auf den schlaf)

gestern bin ich zu spät ins bett und prompt bin ich jede stunde wachgeworden und selbst dann war es ein mieser schlaf. selbst schuld bin ich aber…

jedenfalls muss man wohl auf versch. ebenen ansetzen plus geduld und bloss nicht genervt sein in der nacht - das machts ja schlimmer.

nun denn, evtl war ja hier was für dich dabei, was du für dich ein wenig ableiten kannst :smile:

LG
nina

Hallo Sharon

Ich kann mir vorstellen, dass du einen Hormon-Defekt hast, so ganz
unfachmaennisch ausgedrueckt. Wahrscheinlich schon von Geburt an.

Nehmen wir mal an, du haettest damit ganz gut leben koennen, wenn man
dich gelassen haette. Aber es ist nun einmal so, dass die meisten
Leute so 7 Stunden hintereinanderweg schlafen und dann 17 Stunden
ununterbrochen wach sind und dass diese Schlafzeit nachts ist. Und
wie so oft, wenn jemand aus dem Rahmen faellt, versucht man, ihn
hineinzuzwaengen, hier passt fast woertlich „auf’s Prokrustes Bett
spannen“. Der Wunsch zu den Normalen zu gehoeren, motiviert den
Betroffenen selbst sein groesster Peiniger zu sein.
So kamst du erstens zu der Auffassung, du seiest krank und littest
und zweitens zu den Schlafmitteln, von denen du dir Heilung
versprachst. Heilung soll hier bedeuten: Wenigstens dem Anschein nach
zu den Normalen gehoeren zu koennen.
Jetzt ist dein natuerlicher Rhythmus ganz verloren gegangen. Um ihn
wiederzuerlangen muesstest du nach und nach die Dosis der
Schlafmittel reduzieren und immer dann schlafen, wenn du tatsaechlich
muede bist, was selten und zu Unzeiten sein kann. Leider steht das im
Konflikt mit deinem Lebensplan, der verlangt, dass du zu bestimmten
Zeiten wach bist und zu bestimmten Zeiten schlaefst.
Keine Ahnung, ob meine Analyse richtig ist. Wenn ja, dann bleibt dir
nur, deine Besonderheit zu akzeptieren und dein Leben anders
einzurichten. Vieles ist dann einfach nicht mehr moeglich. Ein
Rollstuhlfahrer kann auch nicht Profifussballer werden.

Gruss, Tychi

Hallo,

is ja ne spannende Sache, Dein Schlafdefizitproblem.
Da kann ich als (weniger stark) Betroffener nur mitfühlen; is lästig.
Da Du ja geblickt hast, das Problem selber lösen zu müssen, von mir nur ein paar Anmerkungen.
Frag mal hier
http://www.schlafgestoert.de/
im Forum an. Unter „wir über uns“ protzen die Betreiber mit ihren Titeln und ihrem Wissen. :smile:
Die hier kennst Du, nehme ich an:
http://www.dgsm.de/
Dann wäre da noch:
http://www.nakos.de/site/
Dort suche mal nach einem Selbsthilfeverband für Dein Problem. In manchen Selbsthilfeverbänden finden sich

  1. die Fälle zu denen die Medizin keine brauchbaren Lösungen hat und die pragmatischen „Krücken“ der Betroffenen
  2. Vermittlung von Kontakten zu Kapazitäten des Faches, wenn die normale „Verbandsberatung“ nicht weiter kommt.

Zum beruflichen:
Wie wäre mittelfristig eine Tätigkeit als Notärztin in einer ländlichen Gegend (geringeres Einsatzaufkommen). Ein wesentlicher Teil der Tätigkeit dürfte „warten auf den nächsten Alarm“ sein. Da darf man was anderes machen, wohl auch schlafen, wenn man gerade zu „ungesellschaftlicher Zeit“ müde ist. Fahren muß man da als Arzt auch (noch) nicht, sondern man wird gefahren.

Neben der Abklärung organischer Ursachen (Hormone wurden schon genannt), sind natürlich auch psychische Ursachen denkbar. Wenn das aber schon als Baby so war, würde ich zunächst an organisches denken wollen.

Zum „sofortigen Vollzug“ hätte ich da noch spontan folgenden „Experimentvorschlag“:
Versuche es doch mit einem Orgasmus regelmäßig vor dem Schlaf. :smile:
Dabei werden laut
http://de.wikipedia.org/wiki/Orgasmus#Geschlechtlich…
verschiedene Hormone vermehrt ausgeschüttet, u.a. auch solche die schlafverbessernde Wirkungen haben sollen. Dabei solltest Du Deinem Bettnachbarn/Partner allerdings eine passive Rolle zuweisen, weil Du ja geschrieben hast, das sportliche Betätigung gelegentlich Deinem Schlaf förderlich ist…

Sollte es Dir an einem Bettnachbarn fehlen kannst Du mich ja mal kontaktieren. :wink: *bgrin*

LG
Carsten

Hallo Sharon

An Deiner stelle würde ich meine Biocheme testen lassen. Gewisse Gehirnbotenstoffe können ie Ursache sein. Diese wiederum können wegen dem Stooffwchssel gestört sein bzw werden.
Rate Dir dazu Dein Problem mal im Forum www.symptome.ch zu schildern. Denke Du wirst da Antworten erhalten

Hi!

Keine Ahnung, ob meine Analyse richtig ist.

Zum Teil. Ich wurde bereits darauf hingewiesen, daß ich nichts dazu schrieb, woran ich genau leide *gg*
Und nein, es ist/war nciht so, daß ich mich nur anpassen wollte. Aufgrund des Schlafmangels war/bin ich dauernd müde.

Wenn ja, dann bleibt dir nur, deine Besonderheit zu akzeptieren und
dein Leben anders einzurichten. Vieles ist dann einfach nicht mehr moeglich.

Ein ziemlich radikaler Schritt, denn das würde bedeuten, daß ich mein bisheriges Leben aufgeben müßte und damit klarkommen, daß die letzten ca 10 Jahre vergeudete Zeit waren und ich nun was neues beginnen müßte…

Gruß,
Sharon

Hi!

Danke für die Links, ich werde da mal reinschauen :wink:
Eine Selbsthilfegruppe ist aber auch eine ziemlich gute Idee…

Wie wäre mittelfristig eine Tätigkeit als Notärztin in einer
ländlichen Gegend (geringeres Einsatzaufkommen).

Naja, die Arbeit kann ich schon bewältigen, notfalls auch mit Müdigkeit - in einem Notfall hat man genügend Adrenalin im Blut - da IST man wach *ggg*
Und bei Routinearbeiten hat man immernoch helfende Kollegen :wink:

Zum „sofortigen Vollzug“ hätte ich da noch spontan folgenden
„Experimentvorschlag“:
Versuche es doch mit einem Orgasmus regelmäßig vor dem Schlaf.

Hmmm… war es nicht so, daß das nur bei Männern funktioniert? :wink:
Soweit ich weiß, trifft das auf Frauen weniger zu und wenn, dann schlafen sie erst später ein.

Dabei solltest Du Deinem Bettnachbarn/Partner allerdings eine passive
Rolle zuweisen, weil Du ja geschrieben hast, das sportliche
Betätigung gelegentlich Deinem Schlaf förderlich ist…

*ggg*

Sollte es Dir an einem Bettnachbarn fehlen kannst Du mich ja
mal kontaktieren. :wink: *bgrin*

*loooool*

Tel-Nr.? *g*

Gruß,
Sharon

noch eine Idee
Hallo Sharon!

Auch wenn jetzt evtl. ein Aufschrei durch das Forum geht, ich sehe viele Parallelen zu unserem Sohn (ADS) und anderen ADS-lern, die ich kenne.

Massive Schlafstörungen, immer unter Strom, kein wirkliches zur Ruhe Kommen.

Unser Sohn war grade einige Stunden auf der Welt, und während die anderen Kiddies selig pennten rotierte er in seinem Bettchen. Nix müde und k.o., sondern Power pur.

Andere Säuglinge schliefen wenigstens mal ein paar Stunden, er war wach. Maximal 2 Std. am Stück waren drin. Und das auch nur eher selten.

Besser wurde es erst, als er Methylphenidat wegen des ADS bekam.
Man geht heute davon aus, dass ADS eine Botenstofferkrankung im Gehirn ist, wo MPH regulierend eingreift.

ADS-ler reagieren völlig entgegengesetzt auf Baldrian, sie werden davon munter, während ein Kaffee vor dem Schlafengehen ihnen häufig die nötige Bettruhe bringt.

Ich will hier nicht das Rad neu erfinden, sicher hast Du schon viel probiert.
Daher mein Gedanke nur als einer von vielen.

Auf den folgenden Seiten kannst Du Infos und persönliche Lebensgeschichten finden, die sich von Deiner nicht sooo unterscheiden.

http://www.adhs.ch/index.html

Angelika