Hi!
Nach einer Anregung im Chat hin (und angesichts der Tatsache, daß ich nun genug Alk intus hab um mich zu trauen *gg*), stell ich die Frage, was ich tun soll.
Also, ich hab massive Schlafprobleme, wie mancher Leser schon durch diverse Postings von mir mitbekommen hat…
Eigentlich schon seit der Säuglingszeit - zumindest berichten das meine Eltern. Als Säugling schon habe ich nicht schlafen können. Meine Eltern sagen, sie haben echt alles probiert. Sie haben mich acuh stundenlang (teilweise abwechselnd - also ist stundenlang real und nicht übertrieben) geschaukelt und die Augen zugehalten und auch mich festgehalten.
O-Ton meines Vaters, als er mal genervt war:„Sie würde sogar mit den Fingernägeln wackeln, wenn sie nur nicht schlafen müßte“ usw…
Im Kindergarten setzte es sich fort. Es gab Gespräche mit den Eltern, weil ich partou kein Mittagsschläfchen halten wollte/konnte. In der Schulzeit wars dann eskaliert. Hab unter der Woche bis zwei, drei Uhr wach gelegen. Dann verschrieb mir der Hausarzt zum ersten Mal Mittelchen, zunächst Baldrian, dann nach einiger Zeit „richtige“ Schlafmittel.
Heute ist es so: ohne Schlafmittel geht fast nix mehr. Obwohl ein regelmäßiger Tag-Nacht-Rhythmus und entsprechende Schlafhygiene (keine Sorge, darin kenn ich mich bestens aus…) mir gut tut - ists damit noch lange nicht getan. Das alleine hilft leider nicht - zumindest nicht auf Dauer. Es wird zwar etwas besser, aber leider ist das Problem damit nicht behoben…
Mittlerweile versagen aber auch die gängigen Schlafmittel (z.b. Benzos), sodaß ich auf härtere Sachen ausweiche, auch Alkohol benutze ich als Einschlafhilfe. Was mir natürlich Sorgen macht, ist die Suchtgefahr. Ich bin bisher nicht süchtig, da ich eiserne Regeln im Umgang mit den „Hilfsmitteln“ entwickelt habe. Aber die Gefahr ist ja trotzdem da…
So, die Frage:
Was soll ich tun?
Die gängigen Mittel hab ich ja ausreichend ausprobiert. Hilft nicht. Ich vermute mal, meine Schlafprobleme resultieren aus dem Verhalten meiner Eltern in meinem frühesten Alter. Würde eventuell eine Psycho-Therapie helfen? Leider weiß ich persönlich nur nciht viel über diese Zeit. Meine Eltern erzählen dazu auch nur wenig. „Lohnt“ sich dann trotzdem eine Therapie? Kann man trotzdem einen Erfolg erzielen damit?
Oder was sonst sollte ich tun?
Ich hab auch schon mal in einem Schlaflabor angefragt. Aber laut Aussage können die eigentlich nur bei somatischen Ursachen was tun, z.b. bei Schlafapnoe.
Ich merke auch, daß ich eine gewisse „Bettangst“ entwickelt hab in letzter Zeit - ich schaffe es kaum, ins Bett zu kommen, auch wenn ich mal müde bin. Da tue ich tausend andere Sachen, Wohnung putzen, auch chatten, hauptsache, ich muß nicht im Bett liegen. Vermeidungsverhalten…
Hat noch jemand einen wegweisenden Ratschlag?
Wäre für alles dankbar…
Gruß,
Sharon

