meine Mutter leidet an einem Magenkarzinom mit Skelettmetastasierung.
Sie ist 185 cm groß, und hat s e h r stark abgenommen.
Bekommt nächsten Dienstag wieder Chemo. und noch 4 Bestrahlungseinheiten.
Sie ist dann mit den Bestrahlungen vorerst fertig. Die Chemotherapie sollte zum 24.07.2013 beendet werden.
Sie kann nichts essen, trinkt etwas (vielleicht ein 1/2 l. Tee)
Nachdem sie eine winzige Kleinigkeit gegessen hat, bricht sie es wieder raus.
Nach der Bestrahlung bricht sie Schaum.
Meine Fragen dazu:
-Warum bricht sie Schaum?
-Wielange ist dieses Schaumerbrechen im „Normbereich“?
-Stellt sich evtl. Appetit wieder nach der Bestrahlungstherapie ein?
-Was kann ich tun?
(Es tut so weh meine Mutter so sehen zu müssen, hab ja erst mein Vater vor einem Jahr an Krebs verloren)
Ich hoffe das ich meine Mutter nicht auch noch verliere ;0(
habt ihr es schon mal mit Fresubin Flüssignahrung o.ä. versucht? Das sind hochkalorische, leckere kleine Tetrapacks, mit denen man bei geringer Verzehrmenge ganz ordentlich was rein bekommt.
Ansonsten ist Übelkeit und Erbrechen eine typische Bestrahlungsfolge. Es gibt natürlich Medikamente gegen Übelkeit. Das sollte man mit dem behandelnden Arzt besprechen.
Zunächst hast Du meine absolute Anteilnahme. Ich selbst stecke momentan in einer ähnlichen Situation und weiß um die Gefühle die durch den Anblick der Mutter in diesem Zustand ausgelöst werden. Schon an dieser Stelle möchte ich Dir und deiner Mutter viel Kraft wünschen.
Übelkeit ist nach einer Bestrahlungseinheit nichts ungewöhnliches. Ist das „Ziel“ dabei auch noch der Magen, sind die Symptome gleich viel schwerwiegender.
Der Schaum ist entweder durch die schnell Kontrahierende Muskulatur des Magens zurückzuführen, oder durch die chem. Eigenschaften einiger Medikamente die eingenommen werden müssen. Auch Diese können zur Schaumbildung in Folge von Erbrechen führen.
Abhilfe könnten hier Medikamente wie MCP oder Vomex schaffen. Hier könnte ein klärendes Gespräch mit dem behandelnden Radiologen helfen, der evtl. vor der Bestrahlung diese oder ähnliche Medikamente verordnet und direkt spritzt.
Der körperliche Abbau lässt sich leider oft nicht vermeiden. Gerade durch die Appetitlosigkeit und das Erbrechen gehen dem Körper wichtige Mineralstoffe, Kohlenhydrate und auch Flüssigkeit verloren. Gegen das Erbrechen würden wieder die oben beschriebenen Medikamente helfen, aber die Frage „Wie viele Medikamente noch einnehmen???“ ist hier sicherlich auch nicht fehl am Platz.
Das gute Zureden, die Nähe und seelische Wärme könnten bei der Aufnahme von kleinen Nahrungsmengen sicher helfen.
Wartet die Bestrahlung ab. Oft stellt sich eine Besserung nach der Bestrahlungsperiode ein.