Maßstab beim digitalem Röntgen

Hallo zusammen,

ich habe hier eine digitale Röntgenaufnahme, auf der ein Maßstab drauf ist. Bei diesem entsprechen 100mm, 97mm gemessen.

Nun weiß ich von gewöhnlichen Röntgenaufnahmen her, dass diese im ungefähren Maßstab von 1,15:1 sind.

Ist es normal, dass bei digitalen Röntgenaufnahmen der Maßstab fast 1:1 ist?

Viele Grüße, Jenny.

Hi Jenny,

da es sich bei digitalem Röntgen um Bilddateien handelt, kann der Benutzer den Massstab beliebig verändern, nur durch die Auflösung begrenzt. Findet dann ein Ausdruck der Bilder statt entspricht der Massstab der gerade eingestellten Vergrößerung. Das ein projiziertes Röntgenbild durch den Abstand zum Film/Bildsensor grösser als das durchstrahlte Objekt ist ergibt sich aus dem (geometrischen) Strahlensatz. Ein Massstab ist hier immer nur ungefähr, weil filmnahe Objekte 1:1, filmferne aber wesentlich vergrößert dargestellt werden. Das spielt selbst beim simplen Thoraxröntgen schon eine Rolle, so ist zum Beispiel die Herzgröße bei Liegenaufnahmen auf dem Rücken nur schwer zu bewerten.

Gruss, Dennis

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Hallo Dennis,

vielen Dank erstmal!

Das heißt jetzt für mich, dass das Objekt nicht 1:1 (Maßstab auf dem Abzug) sein muss. Ich hätte gedacht, dass die Objektgröße automatisch skaliert wird, da ja der Abstand vom Objekt zum Bildsensor bekannt ist. Und wozu soll der Maßstab sonst drauf sein?

Viele Grüße, Jenny.