Master Passwort HP Omni6100

Hallo zusammen

Ich habe von einer Kollegin ein alten Notebook (HP Omnibook 6100) erhalten, welches ich soweit fit machen möchte, dass ich es einem Projekt in Äthiopien spenden kann.
Das Notebook war mit einem boot-Passwort geschützt, welches ich erhalten habe. Ich wollte dieses aber entfernen, damit ich das Passwort nicht weitergeben muss.
Ich bin nun also ins BIOS setup gegangen und habe das BIOS Passwort geändert (zuerst altes Passwort eingegeben, danach zweimal das Feld leer gelassen).
Die Anzeige war danach fürs BIOS Passwort „clear“. Das Feld fürs Masterpasswort konnte ich allerdings nicht bearbeiten (war immer noch auf „set“). Ich wollte nun aber schauen, ob wenigsten das BIOS Passwort weg ist, habe die Änderungen gespeichert und den Laptop neu gestartet.
Das Feld für die Eingabe des Passworts vor dem booten kam danach immer noch (bisher konnte ich dann mit Eingabe des mir bekannten Passworts weiterfahren). Das Problem: nun funktioniert weder das alte Passwort, noch eine leere Eingabe und ich dann dadurch meinen Laptop nicht mehr booten.
Hat jemand eine Idee, was hier schiefgelaufen sein könnte, respektive, wie ich das wieder Rückgängig mache? Würde evtl. ein entfernen des Batterie auf dem Motherboard helfen?

danke im Voraus für einen Tip!

viele Grüsse,

Stephan

Also wenn Du nicht über das BIOS hinauskommst ohne ein Kennwort einzugeben, dann sieht’s eher schlecht aus. Die BIOS Kennwörter sind bei HP in sog. „Security Chips“ gespeichert. Das sind EEPROMs auf dem Mainboard.

Im Internet gibt es diverse Anbieter „leerer“ Security Chips - die Dinger werden für um die 60 USD gehandelt. Dann mußte den aber noch einbauen…und das ist für einen Elektroniker-Laien so gut wie unmöglich, denn das ist alles sog. SMD-Technik, also extrem kleine Bauteile auf engem Raum, wofür Du auch spezielles Werkzeug brauchst.

In Anbetracht der Tatsache, daß der Laptop recht alt sein dürfte, wohl kaum eine Option.

Hallo Christian

Sowas habe ich leider befürchtet… Trotzdem vielen Dank für die Hilfe!

viele Grüsse,

Stephan