Ich habe eine Master-Slave-Steckdosenleiste (Noname-Baumarktware) an einen Verbrauchszähler angeschlossen.
Es ist einer dieser elektronischen Verbrauchszähler die zwischen Steckdose und Verbraucher gesteckt werden und dann den Gesamtverbrauch und den auf Tage/Wochen/Monate/Jahre umgerechneten Gesamtverbrauch anzeigen.
Was ich nicht verstehe:
Wieso prognostiziert er mir mit der neuen, leeren Master-Slave-Steckdosenleiste (also weder Master noch Slave sind eingesteckt) einen Jahresverbrauch von über über 1300 KWh? 3,6 kWh Pro Tag?
Bis jetzt habe ich dem Ding eigentlich auch vetraut, weil es realistische Angaben machte.
Kann es sein, dass die Master-Slave-Steckdose durch das Überwachen wirkich soviel Energie verbraucht?
Oder ist eines der Geräe defekt?
Der extrem hohe Verbrauch ändert sich übrigens auch nicht wenn ich einen Fernseher in die Mastedose stecke.
Kann es sein, dass die Master-Slave-Steckdose durch das
Überwachen wirkich soviel Energie verbraucht?
Oder ist eines der Geräe defekt?
Ein Stromverbrauch von 2,5W durch die Überwachung ist IMHO normal.
Der extrem hohe Verbrauch ändert sich übrigens auch nicht wenn
ich einen Fernseher in die Mastedose stecke.
Eine Messungenauigkeit gibts bei den Geräten immer. Es ist auch angegeben wieviel Mindestlast (auf dem Gerät selbst oder in der Bedienungsanleitung) der Energiemesser benötigt. Bedenke das das kein geeichter Zähler ist.
Was ich nicht verstehe:
Wieso prognostiziert er mir mit der neuen, leeren Master-Slave-Steckdosenleiste … einen Jahresverbrauch von über über 1300 KWh? 3,6 kWh Pro Tag?
Hallo Arndt,
3,6 kWh/d = 150 W. Mit der Steckdosenleiste kann man bügeln.
Ein Stromverbrauch von 2,5W durch die Überwachung ist IMHO
normal.
Stimme ich zu.
Eine Messungenauigkeit gibts bei den Geräten immer. Es ist
auch angegeben wieviel Mindestlast (auf dem Gerät selbst oder
in der Bedienungsanleitung) der Energiemesser benötigt.
Bedenke das das kein geeichter Zähler ist.
Auch bei billigen Verbrauchsmessgeräten kann die Messungenauigkeit und die Mindestlast nicht 150 Watt betragen!!
Ich schließe mich eher der Meinung von Uwi an.
Einen guten Rutch nach 2009
wünscht Edi
Hallo Uwi,
warum soll so ein Verbrauchsmessgerät den Blindstrom berücksichtigen?
Dem Stromlieferanten bezahlt man doch auch nur die ohmsche Arbeit, oder?
Danke und guten Rutsch
Volker -
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
warum soll so ein Verbrauchsmessgerät den Blindstrom berücksichtigen?
Eigentlich soll es den Wirkstrom berücksichtigen. Wenn es das aber nicht
kann, dann wird es genauso auch keinen Blindstrom messen, sondern nur
beides zusammen. Zeigt es also Wirk-/ und Blindstrom an?
Dem Stromlieferanten bezahlt man doch auch nur die ohmsche Arbeit, oder?
Ja, aber diese misst dein Gerät wahrscheinlich nicht, weil es eben
nicht zwischen Wirk-/Blindleistung unterscheidet. Die einfache
Multiplikation von Strom und Spannung bringt bei hohem Blindanteil
eben nur Hausnummern.
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass das Gerät überhaupt nur
noch Hausnummern anzeigt, weil es kaputt ist. Das kannst du am ehesten
Prüfen, wenn du einen bekannten ohmschen Verbraucher zur Kontrolle misst
-> z.B. einen Glühlampe mit bekannter Nennleistung.
Die hohe Anzeige bei der Master-Slave-Steckdose kann aber auch daher
kommen, dass da die Umschaltelektronik über einen Kondensator mit
erheblichen Blindstrom abgeleitet wird.
Es kann natürlich auch sein, dass die Steckdose defekt ist. Bei 150W
sollte das Teil aber heiß werden.