Welche Materialien veraendern ihre farbe wenn sie in Beruehrung mit Fluessigkeit kommen? Suche ein Material das hautvertraeglich ist fuer ein medizinisches Geraet… an der Loesung wird noch gebastelt.
Das Material muss in ein Pflaster integrierbar sein, darf aber nicht auf Schweiss reagieren, sondern nur auf andere Substanzen wie z.B. Urin, Blut…
Danke schon mal!
Welche Materialien veraendern ihre farbe wenn sie in
Beruehrung mit Fluessigkeit kommen?
Du forderst ja, dass die Flüssigkeit nicht Wasser sein darf (Schweiß soll nicht reagieren). Also muss die Farbreaktion durch Inhaltsstoffe der nachzuweisenden Flüssigkeit hervorgerufen werden.
Du musst also entscheiden, was Du im Einzelfall nachweisen willst: Für Blut gibt es sowas, Stichwort Peroxidase. Für Urin wohl auch über den Harnstoffnachweis.
Da ich nicht nachvollziehen kann, was Du genau vor hast, hoffe ich, dass Dir die Hinweise erst mal weiterhelfen.
Udo Becker
Hallo Sandra,
Welche Materialien veraendern ihre farbe wenn sie in
Beruehrung mit Fluessigkeit kommen?
…
darf aber
nicht auf Schweiss reagieren, sondern nur auf andere
Substanzen wie z.B. Urin, Blut…
das alle drei auf Wasser basieren ist Dir aber klar?
Wie Udo schon schrieb, kann höchstens auf Inhaltstoffe geprüft werden, denn Wassser fällt eben aus.
Nun kann in pathologischen Fällen im Schweiß auch Harnstoff enthalten sein, der fällt nun leider aus, auch wenn gerade der gut nachweisbar wäre.
Bei Blut wäre die Farbe selber doch schon gut zu erkennen, oder soll Plasma nachgewiesen werden?
Gandalf
Hallo,
Es handelt sich dabei um Stomabeutel, d.h um kuenstliche Darmausgaenge. Sobald Urin oder Stuhl austritt sollte dies durch farbveraenderung beim aufkleber der den Beutel haelt sichtbar werden.
LG
Sandra
Es handelt sich dabei um Stomabeutel, d.h um kuenstliche
Darmausgaenge. Sobald Urin oder Stuhl austritt sollte dies
durch farbveraenderung beim aufkleber der den Beutel haelt
sichtbar werden.
Beim Urin könnte man noch Kreatinin als Nachweisreaktion diskutieren. Bei Stuhl noch schwieriger, schon weil buchstäblich alles drin ist und in individuell und zeitlich unterschiedlichen Mengen. Da sind oxidierende, reduzierende, inhibierende und pH verändernde Substanzen drin. Am ehesten sehe ich noch den Nachweis einer Protease (Chymotrypsin mit einem farbgebenden chromogenen Peptidsubstrat) als machbar an.
Das wird nicht trivial sein.
Udo Becker