Material für Rohre bei Wasserneuinstallation

Hallo,

wir planen in unserem Altbau die Wasserinstallation zu erneuern und hatten zu diesem Zweck auch schon mehrere Firmen zur Angebotserstellung da. Leider konnte uns bisher keine Firma kompetent beraten. Unsere Heizung wurde vor einem Jahr erneuert. Für das Heißwasser am Speicher ist ein 16er Kupferrohr angeschlossen worden. Wir haben 4 Abnahmestellen für das heiße Wasser. Wird nun im Bad und in der Küche gleichzeitig das heiße Wasser aufgedreht, bricht der Wasserdruck zusammen. Nun haben wir bei der Angebotserstellung für die Wasserinstallation noch der Rohrstärke für das Heißwasser gefragt. Jeder sagt was anderes. Die einen meinen 16er ist aureichend andere plädieren für das Austauschen auch der bereits neuen Teile mit 26er Rohrstärke. Das halt ich persönlich für ein bisschen übertrieben. 20er Rohr hält scheinbar keiner für sinnvoll. Welche Rohrstärke benutzt man nun für die Steigleitung für Warm- und Kaltwasser? Gibt es ein Rohrmaterial, was man bei hartem Wasser bevorzugen sollte (Kunststoff, Edelstahl, Kupfer?)? Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen, unsere ansässigen Firmen können es scheinbar nicht.

Danke schon im Voraus für eure Hilfe
Petra

Hallo,

wegen des Kalks würde ich vielleicht (ich weiß nicht, wieviel Kalk nun tatsächlich bei Euch im Wasser ist) ein Rohr-in-Rohr-System einbauen lassen. Das ist eine Art Leerrohr wie bei der Elektroinstallation, in das das eigentliche (Kunststoff-)Wasserrohr geschoben wird. Kann man dann ggf. mit viel weniger Aufwand austauschen - man muß nur die Ecken und Abzweige aufmachen.

Bei der Auswahl der Steigleitung solltest Du bedenken, daß eine dicke Steigleitung auch mehr Wasser enthält, das dann die Lieferung des warmen Wassers verzögert (das kalte in der Leitung muß ja erstmal raus). Also nicht dicker als unbedingt notwendig.
Vielleicht lieber zwei dünnere Leitungen statt einer dickeren und dann auf die Entnahmestellen so aufteilen, daß möglichst wenig gleichzeitige Entnahme innerhalb des ‚Pärchens‘ auftritt. Z.B. wird nicht unbedingt jemand das Waschbecken benutzen, wenn jemand im selben Raum duscht. Oder das Gäste-WC benutzen, während jemand in der Küche abwäscht. Wobei am kritischten (und am unangenehmsten, wenn’s mal auftritt) eh’ die Dusche ist.
Vielleicht auch für die Dusche eine eigene Steigleitung, für alle anderen Zapfstellen die andere? Immerhin braucht die auch die größte Durchflußmenge…

Gruß
Axel

Hallo Petra.

Es gibt keine generelle Materialempfehlung. Dazu gehört die genaue Kenntnis und Erfahrung in deinem Ortsnetz. Das kann nur der örtliche Fachmann genau bestimmen.
Bei Problemwasser (Viele Rohrbrüche in der Nachbarschaft)sollte man auf jeden Fall Kunststoffrohr verwenden, System freibleibend.
Zur Versorgung von 4 Zapfstellen reicht 20iger Rohr aus.
Druck in der Leitung sollte allerdings über 4 bar liegen.

Gruß Vanic.

wir planen in unserem Altbau die Wasserinstallation zu
erneuern und hatten zu diesem Zweck auch schon mehrere Firmen
zur Angebotserstellung da. Leider konnte uns bisher keine
Firma kompetent beraten. Unsere Heizung wurde vor einem Jahr
erneuert. Für das Heißwasser am Speicher ist ein 16er
Kupferrohr angeschlossen worden. Wir haben 4 Abnahmestellen
für das heiße Wasser. Wird nun im Bad und in der Küche
gleichzeitig das heiße Wasser aufgedreht, bricht der
Wasserdruck zusammen. Nun haben wir bei der Angebotserstellung
für die Wasserinstallation noch der Rohrstärke für das
Heißwasser gefragt. Jeder sagt was anderes. Die einen meinen
16er ist aureichend andere plädieren für das Austauschen auch
der bereits neuen Teile mit 26er Rohrstärke. Das halt ich
persönlich für ein bisschen übertrieben. 20er Rohr hält
scheinbar keiner für sinnvoll. Welche Rohrstärke benutzt man
nun für die Steigleitung für Warm- und Kaltwasser? Gibt es ein
Rohrmaterial, was man bei hartem Wasser bevorzugen sollte
(Kunststoff, Edelstahl, Kupfer?)? Vielleicht kann mir hier
jemand weiterhelfen, unsere ansässigen Firmen können es
scheinbar nicht.

Danke schon im Voraus für eure Hilfe
Petra

Hallo Petra,

ich bevorzuge XP-Rohre.
Berechnungsgrundlagen - in Kurzfassung bei:
http://www.meister-haye.de/hy/Wasser.html
Das war es schon
Danke
F.-M.

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