hi leute,
benötige dringend ein paar anregungen im oben genannten thema. ich , fh - student, habe zur zeit ein projekt mit einem einzelfertiger, der seine materialkostenplanung optimieren will.
das problem an der sache ist, das das unternehmen keine lösung auf rechenbasis bzw. kalkulation möchte, da die produkte individuell auf den kunden zugeschnitten werden und somit eine „gängige kalkulation“ kaum möglich ist.
jetzt schon mal dankeschoen fuer Eure tipps!!!
Hallo Crusader,
das problem an der sache ist, das das unternehmen keine lösung
auf rechenbasis bzw. kalkulation möchte, da die produkte
individuell auf den kunden zugeschnitten werden und somit eine
„gängige kalkulation“ kaum möglich ist.
jetzt schon mal dankeschoen fuer Eure tipps!!!
Wenn er wirklich keine genaueren Berechnungen anstellen will, dann hilft nur noch das Aufstellen von Hilfsfunktionen wie z.B. Materialanteil an Gesamtkosten in Abhängigkeit von Produktkomplexität oder -größe.
Weitere Möglichkeiten ergeben sich durch die Funktionskostenanalyse, bei der die Kosten für die einzelnen Funktionen des Produkts (z.B. beim Auto: Funktion „Kraft übertragen“) auf Basis von vergangenen Aufträgen ermittelt werden und auf neue Produkte „extrapoliert“ werden. Das könnte ich mir insofern sehr gut vorstellen, da die Funktionen oftmals bereits im Lasten- oder Pflichtenheft deklariert sind. Hat übrigens viel mit Target Costing zu tun (die Unternehmensberatung Horvarth und Partner hat da viel Literatur drüber).
Grüsse
Sven
hallo sven,
erstmal danke schoen fuer deine tipps.
der ansatz: "Materialanteil an Gesamtkosten in Abhängigkeit von
Produktkomplexität oder -größe" finde ich ganz gut. mal sehen ob ich hier zu eine lösung finde, da folgende problematik besteht. es hat den anschein als würde man nicht genau wissen,
wieviel material nun wirklich fuer das produkt verwendet wurde.
(sehr komplexer maschinenbau)
da das unternehmen in manchen marktsegmenten marktführer ist und wenig konkurrenz zu fürchten hat ist meiner meinung nach target costing nicht der richtige weg.
oder verstehe ich was falsches unter target costing?
„preis relativ variabel“
grüsse
crusader112
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