Hi. Du hast gesagt:
ich denke, dass du in IT-bezogenen Forschungsinstituten oder
F&E-Einrichtungen in Unternehmen Chancen hättest.
Darufhin bin ich rübers in Informatik Forum und habe folgende Antwort bekommen:
Ohne Programmier-Kenntnisse wird es für dich sehr schwierig in
der Informatik-Branche. Dabei ist es gar nicht mal so schlimm,
dass du keine Programmiersprache beherrschst. Viel schlimmer
ist, dass du nicht wie ein Programmierer denkst. Das
Hauptproblem in der Informatik besteht darin, sehr komplexe
Zusammenhänge zu erfassen und in kleine, handhabbare
Teilprobleme zu zerlegen. Und genau das lernst du beim
Programmieren.
Du schreibst, dass du Turing-Maschinen kennst, aber das
braucht niemand. Wichtig wären Kenntnisse in: .NET, COM,
CORBA, MFC, SQL, XML, XSLT, HTML, Java, C++, C#, VB, …
Kennst du irgendwas davon?
Du kennst dich mit Logik aus. Aber auch das ist „gefährlich“.
In der Mathematik ist z.B. ein Quadrat ein Spezialfall von
einem Rechteck. In der Informatik nicht! Bei einem Rechteck
kannst du nämlich die Länge der Seiten unabhängig voneinander
verändern. Bei einem Quadrat nicht. [Stichwort: Denken wie ein
Programmierer]
Da du bisher nichts mit Computern gemacht hast, außer dem
üblichen Office-Kram und Surfen, rate ich dir dringend von
einem Job in der IT-Branche ab. Damit wirst du nicht
glücklich.
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer:
Jedes Mal wenn ich jemanden frage was man mit Mathe machen kann sagt man mir: Alles mögliche, nur grade mein Spezialgebiet, das nicht so recht.
Der Informatiker sagt, wie oben, „Mach alles, nur kein IT-Kram“. Der Versicherungsmensch sagt: „Mathe? Mach alles, nur für Versicherungen ist Finanzmathe besser“. Und die Lehre sagen: „Klar, Mathe ist ein Magelfach, aber du hast leider nichts in Päda gemacht.“
Ich hatte eine Antwort hier bekommen, ich solle mich über mein Nebenfach definieren. Das ist aber Logik, Mengenlehre. Und somit auch Mathe. Es muss doch einfach was geben was man noch machen kann!
Suchende Grüße
Tremer