Mathematik - Diplom oder Lehramt?

Hallo!

  1. mein Traumberuf: Mathematik – Nachhilfelehrerin
  2. Ich hatte vor, nach Spanien zu gehen, die Sprache zu lernen, anzufangen Mathematik/Spanisch – Lehramt zu lernen – Lehrerin zu werden, meine eigene Nachhilfeschule zu machen
  3. nach Spanien gehen geht nicht, da ich kein Geld habe
  4. Spanisch ohne Auslandsaufenthalt auf Lehramt studieren will ich nicht, da ich mich nicht trauen würde, vor anderen spanisch zu sprechen, wenn ich es nicht beherrsche (mit anderen Worten würde ich am liebsten Mathematik – Lehramt ohne zweites Fach studieren – das wäre perfekt!) Oder doch einfach ins Studium reinstürzen, auf gut Glück, wenn es nicht klappt, dann Diplom?
  5. meinen Traumberuf will ich deshalb nicht aufgeben
  6. also muss ich einen anderen Weg finden
  7. Mathematik auf Diplom studieren und dann die Nachhilfeschule?
  8. Bin ich dann qualifiziert genug, als Nachhilfelehrerin zu arbeiten, oder zu weit vom Schulstoff entfernt?
  9. Oder die Nachhilfe nebenbei machen? Dann gäbe es noch zwei Möglichkeiten:
    a) einen Beruf wählen, der mir noch einigermaßen Spaß machen könnte (in der Marktforschung arbeiten -> welches Nebenfach soll ich dann wählen?)
    b) einen Beruf wählen, bei dem ich wenigstens viel Geld verdiene (ich möchte nichts verkaufen, nicht beraten, Leute manipulieren e.t.c.) welche Berufe gibt es da?

Ich bin zur Zeit arbeitslos und möchte hier nicht studieren, in keinem Fall. Ich muss also umziehen und weiß nicht, wie ich den Umzug finanzieren soll. Überhaupt bin ich alleine und muss alles selbst organisieren, was mir aufgrund meiner Vergangenheit sehr schwer fällt. Wo fange ich am besten an?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!!!
Danke :smile:

Doppelposting in Universität und Schule o.w.T.

ist vllt. sinnvoll, da versch. Themengebiete. Ich möchte gern so viele Antworten wie möglich erhalten. Da steckt sicher kein böser Wille dahinter. M.f.G.

Jetzt hier festgemacht, Antwort wird aber lang
Hallo,

in irgendeinem Brett müssen wir die Frage ja mal festmachen, das Verweisen auf Doppel-Posting ist ja richtig, hilft aber nicht wirklich.

So, nun zum Inhalt:

  1. mein Traumberuf: Mathematik – Nachhilfelehrerin

mach es

  1. Ich hatte vor, nach Spanien zu gehen, die Sprache zu
    lernen, anzufangen Mathematik/Spanisch – Lehramt zu lernen –
    Lehrerin zu werden, meine eigene Nachhilfeschule zu machen

Wenn du bislang weder Mathematik noch die Landessprache kannst ist es ein zwar spannendes aber ziemlich unrealistisch.

  1. nach Spanien gehen geht nicht, da ich kein Geld habe

Entweder du findest eine Möglichkeit Geld zu bekommen oder Du musst Deinen Traum irgenwie anders gestalten.

  1. Spanisch ohne Auslandsaufenthalt auf Lehramt studieren will
    ich nicht, da ich mich nicht trauen würde, vor anderen
    spanisch zu sprechen, wenn ich es nicht beherrsche

Wenn Du Angst hast vor anderen Leuten zu sprechen, wird es mit dem Lehrer-Job sehr schwierig, du wirst Dich daran gewöhnen müssen, dass Du nicht immer alles weißt und auch unerwartete Fragen kommen.

(mit

anderen Worten würde ich am liebsten Mathematik – Lehramt ohne
zweites Fach studieren – das wäre perfekt!) Oder doch einfach
ins Studium reinstürzen, auf gut Glück, wenn es nicht klappt,
dann Diplom?

Also Lehramt ohne „Zweites Fach“, hm, da musst Du schon ein Exotenfach wählen, keine Chance.

  1. meinen Traumberuf will ich deshalb nicht aufgeben
  2. also muss ich einen anderen Weg finden
  3. Mathematik auf Diplom studieren und dann die
    Nachhilfeschule?
  4. Bin ich dann qualifiziert genug, als Nachhilfelehrerin zu
    arbeiten, oder zu weit vom Schulstoff entfernt?

Jein, das hängt nur von Dir ab, besorge Dir die Lehrpläne verschiedener Bundesländer und arbeite Deine Mathekenntnisse darauf auf.

  1. Oder die Nachhilfe nebenbei machen? Dann gäbe es noch zwei
    Möglichkeiten:
    a) einen Beruf wählen, der mir noch einigermaßen Spaß machen
    könnte (in der Marktforschung arbeiten -> welches Nebenfach
    soll ich dann wählen?)

Soziologie, Psychologie oder ???

b) einen Beruf wählen, bei dem ich wenigstens viel Geld
verdiene (ich möchte nichts verkaufen, nicht beraten, Leute
manipulieren e.t.c.) welche Berufe gibt es da?

Wenn Du einen weisst, bitte eine Nachricht an mich.

Ich bin zur Zeit arbeitslos und möchte hier nicht studieren,
in keinem Fall. Ich muss also umziehen und weiß nicht, wie ich
den Umzug finanzieren soll. Überhaupt bin ich alleine und muss
alles selbst organisieren, was mir aufgrund meiner
Vergangenheit sehr schwer fällt. Wo fange ich am besten an?

Jo, das ist das Problem, ich bin auch arbeitlos und weiß nicht so recht wie´s weiter geht.
So, ich denke, dass ich Dir hier schon mehr gesagt habe, als Dir auf dem AA gesagt wird. Damit wir das Brett nicht komplett besetzen kannst Du Dich gerne mit weiteren Fragen per Mail an mich wenden.

Du siehst, es wird schwierig Deine Wünsche unter einen Hut zu bekommen.

Ich wünsche Dir viel Glück, es tut mir auch Leid, dass ich nicht so recht etwas Positives sagen konnte.

Liebe Grüße
Volker

das Verweisen auf Doppel-Posting ist ja richtig, hilft aber
nicht wirklich.

Das hab ich mir auch so gadacht…

Wenn Du Angst hast vor anderen Leuten zu sprechen, wird es mit
dem Lehrer-Job sehr schwierig, du wirst Dich daran gewöhnen
müssen, dass Du nicht immer alles weißt und auch unerwartete
Fragen kommen.

Komischerweise fällt es mir in Mathe überhaupt nicht schwer, vor einer Klasse zu stehen und zu sprechen. Im Gegenteil: Es macht mir unheimlich viel Spaß. Ich würde sagen, es ist meine Berufung, Mathe anderen nahe zu bringen. Ich gebe momentan so ein bisschen Nachhilfe nebenbei und bin richtig glücklich, wenn ich wieder rausgehe, weil ich weiß, dass ich es einfach drauf habe und helfen konnte.

Also Lehramt ohne „Zweites Fach“, hm, da musst Du schon ein
Exotenfach wählen, keine Chance.

zum Beispiel? Was ist mit Informatik? Oder Latein? Ich muss dazu sagen, dass ich Latein in der Schule nicht hatte, es mich aber sehr interessiert und ich bereit bin, es zu lernen. Oder Ethik? :smiley: Wobei ja Ethik so ein Luschi-Fach ist und keinen interessiert…

  1. Bin ich dann qualifiziert genug, als Nachhilfelehrerin zu
    arbeiten, oder zu weit vom Schulstoff entfernt?

Jein, das hängt nur von Dir ab, besorge Dir die Lehrpläne
verschiedener Bundesländer und arbeite Deine Mathekenntnisse
darauf auf.

Ja, so in der Art finde ich das schon realistischer. Wenn ich darauf aufbaue, sollte ich dann Mathe auf Diplom studieren und brauche noch ein Nebenfach -> dann vllt. Spanisch? Oder besser gleich Soziologie. Dann schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe, in dem ich mich dann nach dem Studium immer noch entscheiden kann, was ich machen will (Marktforschung oder Nachhilfelehrerin) Ich glaube, das ist es, wonach ich gesucht habe.
Allerdings lerne ich dann ja nicht, wie man Lehrpläne aufbaut und sämtlichen Fachjargon. Pädagogik bräuchte ich auch.

welche Berufe gibt es da?

Wenn Du einen weisst, bitte eine Nachricht an mich.

Eben. Deshalb ja die Frage :wink:

Was würden wir ohne Aufpasser machen ?!

Hi!
Ich habe das nicht böse gemeint! Aber, es wird immer und immer wieder darauf hingewiesen, dass Doppelpostings unerwünscht sind, ich bin beileibe nicht die Einzige, die darauf hinweist und die das nervt.
Stell dir einfach mal vor, du bist einer der Antworter! Du gibst dir Mühe, eine gute und vor allem hilfreiche Antwort zu geben, sitzt vielleicht sogar lange daran, schaust in Büchern nach usw. Dann kommst du in ein anderes Brett und liest dieselbe Frage und oh Schreck! nochmal eine ähnliche Antwort, die du in dem anderen Brett mit sehr viel Mühe gegeben hast. Würdest du dich da nicht ärgern und dich fragen, warum du dir so viel Mühe gibst, wenn ein Anderer dieselbe Antwort schon ein paar Minuten eher gegeben hat und du dir deine Antwort hättest sparen können?
Verstehst du, was ich meine?
Wie gesagt, ich wollte dich nicht ärgern, aber es ist hier einfach unerwünscht!
Nix für ungut
Renate

ist vllt. sinnvoll, da versch. Themengebiete. Ich möchte gern
so viele Antworten wie möglich erhalten. Da steckt sicher kein
böser Wille dahinter. M.f.G.

Hallo Renate!
Als böse habe ich es gar nicht aufgefasst. Geht schon klar: keine Doppelpostings mehr :smile:

Elisa

Hallo,

Komischerweise fällt es mir in Mathe überhaupt nicht schwer,
vor einer Klasse zu stehen und zu sprechen. Im Gegenteil: Es
macht mir unheimlich viel Spaß. Ich würde sagen, es ist meine
Berufung, Mathe anderen nahe zu bringen. Ich gebe momentan so
ein bisschen Nachhilfe nebenbei und bin richtig glücklich,
wenn ich wieder rausgehe, weil ich weiß, dass ich es einfach
drauf habe und helfen konnte.

Na, das ist doch eine gute Basis. Soweit ich weiss brauchst du als Nachhilfelehrer keine Qualifikation im Sinne eines Scheines oder Prüfung. Wenn du allerdings irgendwelche staatlichen Anerkennungen, Förderungern usw. in Betracht zieht, sieht es anders aus. Da musst du meines Wissens das Zweite Staatsexamen haben.

zum Beispiel? Was ist mit Informatik? Oder Latein? Ich muss
dazu sagen, dass ich Latein in der Schule nicht hatte, es mich
aber sehr interessiert und ich bereit bin, es zu lernen. Oder
Ethik? :smiley: Wobei ja Ethik so ein Luschi-Fach ist und keinen
interessiert…

Ob Informatik als zweites Fach anerkannt ist, weiss ich nicht, ich fürchte, es wird sehr gern als Zusatzqualifiktion gesehen. Latein ist da die bessere Wahl.
Schau doch mal in den einzelnen Bundesl#ändern in die Stellenausschreibungen, welche Kombinationen gefordert sind.

Ja, so in der Art finde ich das schon realistischer. Wenn ich
darauf aufbaue, sollte ich dann Mathe auf Diplom studieren und
brauche noch ein Nebenfach -> dann vllt. Spanisch? Oder
besser gleich Soziologie. Dann schlage ich zwei Fliegen mit
einer Klappe, in dem ich mich dann nach dem Studium immer noch
entscheiden kann, was ich machen will (Marktforschung oder
Nachhilfelehrerin) Ich glaube, das ist es, wonach ich gesucht
habe.

So wie du es beschreibst schein mir auch Soziologie sinnvoll zu sein, wenn du evtl. auch mit dem Gedanken spielst in eine „normale“ Schule zu gehen, solltest du dich genau informieren was in welchen Ländern gefordert oder anerkannt wird.

Allerdings lerne ich dann ja nicht, wie man Lehrpläne aufbaut
und sämtlichen Fachjargon. Pädagogik bräuchte ich auch.

Für ein Staatsexamen brauch du ein Minimum an Pädagogik, ich habe es durch Soziologie ersetzt (auf Antrag), musste aber dennoch einige wenige Vorlesungen belegen.

WEnn du es fachlich und zeitlich schaffst, versuche das zweite Staatsexamen mitzumachen, dann bist du auf der sicheren Seite.

Ich wünsche Dir viel Erfolg.

Gruß Volker