Mathematische Funktionen anzeigen lassen

Hallo Excel-Experten!

Ich suche nach einer Möglichkeit mathematische Funktionen in Excel anzeigen zu lassen. Unter Funktionen verstehe ich nicht die Excel-Funktionen, (Summe, Produkt & Co.) sondern jene, mit denen man uns in der Schule immer quält ( y = 2x²-5x und solche Geschichten). Gibt es da einen Trick, wie ich zwei Funktionen dieser Art in einem Diagramm anzeigen und deren Schnittpunkte berechnen kann?

Danke und Gruß Alex

hi,
spalte A x-werte
spalte B erste funktion
spalte C zweite funktion
x-y-diagramm über spalten A,B,C

am besten verwendest du ein paar zellen um die parameter der betreffenden funktionen eingeben zu können, dann kannst du mit einem einzigen diagramm nach herzenslust verschiedene funktionen anzeigen lassen.
(ich mach das immer in mathe.)
m.

Ich suche nach einer Möglichkeit mathematische Funktionen in
Excel anzeigen zu lassen. Unter Funktionen verstehe ich
nicht die Excel-Funktionen, (Summe, Produkt & Co.)
sondern jene, mit denen man uns in der Schule immer quält
( y = 2x²-5x und solche Geschichten). Gibt es da einen
Trick, wie ich zwei Funktionen dieser Art in einem Diagramm
anzeigen und deren Schnittpunkte berechnen kann?

Danke und Gruß Alex

Hallo michael!

spalte A x-werte
spalte B erste funktion
spalte C zweite funktion
x-y-diagramm über spalten A,B,C

Diese Angaben haben mir schon mal geholfen, aber wie gibt man jetzt die Funktion genau ein? Wenn ich nämlich die X durch den Zellbezug ersetze und runterziehe, stehen da Zahlen

fragt Alex

hi,
machma beispiel…

Diese Angaben haben mir schon mal geholfen, aber wie gibt man
jetzt die Funktion genau ein? Wenn ich nämlich die X durch den
Zellbezug ersetze und runterziehe, stehen da Zahlen

sagma es geht um y1 = a * x^3 + b * x^2 + c * x + d
(also um polynome dritten grades)

zeile 1 nimmst du sowieso zum beschriften.
x-werte … y1-werte … y2-werte (drei punkte jeweils für spaltenwechsel)
in die zelle A2 schreibst du den x-wert, der am weitesten links in deinem betrachtungsraum liegt, z.b. -5

in die zellen D1 schreibst du z.b. „inkrement“, in die zelle D2 das inkrement deiner betrachtung, z.b. 0,1
(das inkrement ist die schrittweite, in der weitergezählt wird.)

dann kommt in zelle A3 die formel „=A2+D$2“ … in dieser spalte stehen dann die jeweiligen x-werte, zu denen in spalte B das y1 (und dann in spalte C das y2) berechnet werden und die basis des x-y-diagramms werden.

die zellen E1 bis E4 nimmst du zum beschriften der parameter („a=“, „b=“ …)
in die zellen F1 bis F4 kommen die tatsächlichen parameter a, b, c, d der kurve 1

dann schreibst du in B2 die formel
= F$1*A2^3+F$2*A2^2+F$3*A2+F$4

[oder z.b. (nach horner-schema)
= (((F$1*A2+F$2)*A2)+F$3*A2)+F$4
]

kopierst diese formel noch nach B3 und kopierst dann simultan beiden formeln aus A3 und B3 so weit nach unten, wie du es brauchst.

jetzt kannst du dir die polynomwerte als x-y-grafik ausgeben lassen. achsen geeignet formatieren (v.a. die skalierung) ist wichtig.

in spalte C ist platz für eine weitere funktion.

wenn du ein anderes polynom dritten grades willst, gibst du andere parameter ein.

usw. usf.
hth
m

Hallo,

Excel ist kein „Funktionszeichner“, Excel macht eigentlich genau das gleiche, was du mit einer Wertetabelle machst. D.h. du hast eine Funktion, du stellst eine Tabelle mit X-Werten auf (also z.B. von -10 bis +10) und rechnest für eine bestimmte Schrittweite (z.B. 1) die verschiedenen Funktionswerte für Y aus. Anschließend zeichnest du die Punkte in ein XY-Diagramm.

Excel weiß eigentlich nicht, daß du eine Funktion zeichnen willst.

In Excel machst du jetzt eigentlich nichts anderes. Du hast eine Funktion, du stellst eine Tabelle für die X-Werte auf, und läßt Excel die Y-Werte berechnen.

Da aber Excel viel schneller ist, kannst du ja eine viel umfangreichere Wertetabelle nehmen, d.h. vor allem, die Schrittweite kleiner zu machen, damit der Funktionsgraph genauer wird.

Die Möglichkeit, den Schnittpunkt auszurechnen geht in Excel (wahrscheinlich) auch, ich würde hier mit dem sogenannten „Solver“ arbeiten, allerdings müßte ich mich da auf die Schnelle auch noch einmal einarbeiten.

Vielleicht eignen sich für deinen Zweck auch die sogenannten „Funktionsplotter“:

http://www.mathematikphysik.de/mathe/matheprogramme1…

Gerhard