'Mathematisches' Problem

Hallo,

dies ist ein HILFERUF!

Ich befinde mich gerade in der Jgst.12 eines Gymnasiums. Schon immer hatte ich ziemlich heftige Probleme in Mathe. Jetzt ist es wirklich ganz ganz ganz schlimm geworden.
(0 Punkte).
Meine Lehrer verzweifeln.
(und ich auch)

Gibt es irgend ein Hausmittelchen aus der Hexenküche?

Im Ernst:

Welche Bücher, CDROM’s etc existieren die wirklich höchst unbegabten Menschen die Materie nahebringen (näherbringen)?
Hab ansonsten schon wirklich alles ausprobiert (Ziemlich viele verzweifelte Gesichter hinter mir gelassen!)

HILFE!
und
DANKE!

G-I-Z-M-O

Hallo,

dies ist ein HILFERUF!

Er wird erhoert :smile:

Ich befinde mich gerade in der Jgst.12
eines Gymnasiums. Schon immer hatte ich
ziemlich heftige Probleme in Mathe. Jetzt
ist es wirklich ganz ganz ganz schlimm
geworden.
(0 Punkte).
Meine Lehrer verzweifeln.

Das ist mal wieder typisch. Warum kuemmern sie sich nicht um Abhilfe? Hast Du mal gefragt?

(und ich auch)

Immer locker durch die Hose atmen!

Gibt es irgend ein Hausmittelchen aus der
Hexenküche?

Nuernberger Trichter sollen gute Erfolge bringen :smile:

Im Ernst:

Welche Bücher, CDROM’s etc existieren die
wirklich höchst unbegabten Menschen die
Materie nahebringen (näherbringen)?

Das ist Geschmackssache! Wirklich. Dem einen gefaellt ein Buch ganz besonders gut und er kommt super damit zurecht, andere finden gerade das Buch total unuebersichtlich und methodisch unbrauchbar. Am besten gehst Du mal in die Bibliothek und schaust Dir ein paar Dutzend an. CD-ROM Kurse kenne ich nicht, kann mir aber vorstellen, dass die vor allem teuer sind. Ob sie besser sind als Buecher, bezweifle ich heftig.

Hab ansonsten schon wirklich alles
ausprobiert (Ziemlich viele verzweifelte
Gesichter hinter mir gelassen!)

Hast Du es mal mit einem geduldigen Nachhilfelehrer oder auch Lehererin versucht? Das kann sehr helfen (ist aber meist nicht ganz billig). Wenn Dir lernen in der Gruppe mehr Spass macht, dann kannst Du auch einmal so etwas wie „Schuelerhilfe“ ausprobieren. Einzelunterricht ist aber meistens effizienter.

HILFE!

Wie gesagt, nicht verzweifeln!

und
DANKE!

G-I-Z-M-O

Bitte. Gruss & guten Rutsch

Jens

HILFE!
und
DANKE!

G-I-Z-M-O

Hallo :smile:
jaja… das kommt mir so furchtbar bekannt vor. Ich hatte zwar keinen wirklichen Verständnisprobleme, aber im Matheunterricht der Oberstufe war ich mies. Oder besser: Faul bis über beide Ohren. Das lag zum einen daran, daß wir einfach zu viele Leute in der Klasse waren (manchmal musste man sogar auf den Tischen sitzen, da keine Stühle übrig waren! Armes Deutschland), und alles dreifach und nochmal wiederholt wurde, und ich nach anfänglicher Begeisterung für ein neues Themengebiet einfach abgeschaltet habe und lieber mit dem Nachbarn gequatsch oder Zeichnungen angefertigt habe. Standen dann Klausuren an, was ich meistens erst morgens, oder eine Mathestunde vorher bemerkte, durfte ich mir natürlich so ziemlich alles aus den Fingern saugen. (Das hat in den meisten Fächern auch geklappt, aber nicht in Mathe :wink: Entsprechend mies waren die Resultate.

Das zweite Problem waren die Grundlagen. Ich denke mal, das wird es auch bei dir sein, denn in der Oberstufe juckt es keinen Lehrer mehr, ob du anständig Gleichungen oder Brüche umformen kannst, aber grade solcherlei Kleinkram ist absolut wichtig!

Wenn ich dir also einen Tip geben darf: Als allererstes solltest du dir mal den Kopf von der ganzen Schulmathe befreien. Das frustet in dem Moment eh nur. Du musst, und das ist ganz wichtig, ein persönliches, privates Interesse an der Mathematik entwickeln. Bei mir hat das damit angefangen, daß mir in der Buchhandlung „Fermats letzter Satz“ in die Hände fiel (jetzt nur ein Beispiel). Ich fand’ das furchtbar faszinierend und hab mir dann noch mehr populärwissenschaftliche Bücher zur Mathematik zugelegt. Manche Bücher zur Zahlentheorie lesen sich spannender als ein Krimi.

Also statt dritter Ableitung erstmal Dreieckszahlen usw. Mathe ist wirklich ein interessantes Thema, und hast du das erstmal geschluckt, dann kannst du damit anfangen die Grundlagen nochmal durchzugehen, und diesmal auch wirklich zu kapieren und nicht nur auswendig zu lernen. Dafür kann ich dir dann auch ein Buch empfehlen: „Mathematik leicht gemacht“ aus dem Verlag Harri Deutsch (ISBN:3817113560 Buch anschauen).
Das fängt wirklich bei Null an, und wird dir helfen jede Menge Fragen zu klären (Sehr gut zun Nachschlagen. Einiges ist dann wirklich s e h r grundlegend. Außerdem bleibt leider die Differentialrechnung außen vor, aber dafür gibt dann auch wieder Literatur)

Jetzt fragst du dich bestimmt: „toll. Aber was hilft mir das, wenn ich nächste Woche eine Klausur über lineare Algebra schreibe?“. Leider nix. So schnell geht das nicht. Aber wenn du erstmal anfängst, dich dafür zu interessieren, wird dir der ganze Kram mit der Zeit wirklich leichter fallen.
Steht jetzt konkret eine Klausur auf der Uhr, hilft eigentlich nur, sich mit Mitschülern zusammenzusetzen und alle kräftig zu nerven. (Und die Arschbacken zusammenkneifen!)

Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Anstoß geben.

Gruß,
Trurl der Konstrukteur

Ich kann mich da Jens nur anschließen: Nachhilfe bei jemandem, der dir individuell deine Fragen beantwortet, hilft nach meiner Erfahrung sehr.
Die Schülerhilfe bietet dir in der Regel auch Einzelnachhilfe an, die die du dann, nachdem die größten Lücken gestopft sind, in Gruppennachhilfe umwandeln kannst. Gruppe bringt meines Erachtens dann etwas mehr Selbständigkeit, weil dir nicht mehr ständig jemand über die Schulter schaut.
Aber was in jedem Fall wichtig ist: Über längere Zeit regelmäßig hingehen und von dir aus Motivation zum Lernen mitbringen - und keine Wunder in den ersten Wochen erwarten!
Nach meiner Erfahrung dauert es mehrere Monate bis sich eine Merkliche Besserung einstellt.

Hallo Björn,

eigentlich ist schon alles Wesentliche gesagt. Besonders was Trurl Dir empfahl, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.

Bei vielen Menschen fällt die innerliche Klappe schon, wenn sie das Wort Mathe nur hören. Wohl auch, weil diesem Gebiet der unsinnige Ruf vorauseilt, schwierig zu sein und man bräuchte eine besondere Begabung dafür. Alles Quatsch! Mathematik ist eine Aneinanderreihung von Banalitäten, mehr nicht. Du brauchst Interesse an der Materie, Verständnis der elementaren Grundlagen und Übung, dann bekommst du Deine Erfolgserlebnisse und mit großer Wahrscheinlichkeit sogar Freude daran. Du must aber zuerst im Urschlamm wühlen, Grundlagen wirklich kapieren, nicht auswendig lernen. Mengenlehre muß da sein, wie das Handwerkszeug aus Algebra und Geometrie. Das Umstellen beliebiger Formeln muß im Halbschlaf funktionieren und mathematische Terminologie solltest Du verstehen. Dann besteht der ganze Rest wirklich nur noch aus Selbstverständlichkeiten.

Meine eigene Schulzeit liegt zwar schon Jahrzehnte zurück, aber an den am unteren Durchschnitt orientierten Lehr- und Lernmethoden scheint sich nicht viel geändert zu haben. Mit der Bereitschaft, unglaubliche Stoffmengen auswendig zu lernen, kommt man glatt durch. Gerade Höherbegabte, bei denen so lähmende Langeweile aufkommt, bleiben auf der Strecke. Gelehrt wird nach der Parmaschinken-für-Wiederkäuer-Methode. Eben hauchdünn geschnitten und endlos wiederholt. Größere Zusammenhänge sind für den Schüler nicht zu erkennen. Man verliert sich im Detail, das aber nur Wert hat, wenn es eingeordnet werden kann.

Wie sehen die hier sicher zahlreich vertretenen Lehrer das?

Gruß
Wolfgang

Hallo,

dies ist ein HILFERUF!

…von dem auch ich mich angesprochen (wg. eigener erinnerungen) fühle. die allerwichtigsten dinge sind schon gesagt…
erstmal (was dir wenig hilft, aber dem prinzip hoffnung…): ich MUSSTE damals mathe -lk nehmen, hatte so 7-8 punkte (facharbeit:5) und bin gerade in dem endstadium meiner promo in physik - du siehst man/es kann sich viel ändern.

natürlich musst du erst mal spass an der sache gewinnen und jemanden haben, der dir anhand von deinen konkreten problemen den math. horizont erwewitert, auf dass du die zusammenhänge siehst - dann macht es spass und du musst dir nicht hier die ableitungen, dort die partialbruchzerlegung da die tschebycheff-gleichungen in’s knie bohren sondern vereinfachst dir das lernen da du gewisse dinge/denkschemata schon aus anderen bereichen kennst. d.h. es sollte dir jetzt gelingen einen nachhilfelehrerIn zu finden, mit dem die ‚chemie‘ stimmt, also: suchen!!