HILFE!
und
DANKE!
G-I-Z-M-O
Hallo 
jaja… das kommt mir so furchtbar bekannt vor. Ich hatte zwar keinen wirklichen Verständnisprobleme, aber im Matheunterricht der Oberstufe war ich mies. Oder besser: Faul bis über beide Ohren. Das lag zum einen daran, daß wir einfach zu viele Leute in der Klasse waren (manchmal musste man sogar auf den Tischen sitzen, da keine Stühle übrig waren! Armes Deutschland), und alles dreifach und nochmal wiederholt wurde, und ich nach anfänglicher Begeisterung für ein neues Themengebiet einfach abgeschaltet habe und lieber mit dem Nachbarn gequatsch oder Zeichnungen angefertigt habe. Standen dann Klausuren an, was ich meistens erst morgens, oder eine Mathestunde vorher bemerkte, durfte ich mir natürlich so ziemlich alles aus den Fingern saugen. (Das hat in den meisten Fächern auch geklappt, aber nicht in Mathe
Entsprechend mies waren die Resultate.
Das zweite Problem waren die Grundlagen. Ich denke mal, das wird es auch bei dir sein, denn in der Oberstufe juckt es keinen Lehrer mehr, ob du anständig Gleichungen oder Brüche umformen kannst, aber grade solcherlei Kleinkram ist absolut wichtig!
Wenn ich dir also einen Tip geben darf: Als allererstes solltest du dir mal den Kopf von der ganzen Schulmathe befreien. Das frustet in dem Moment eh nur. Du musst, und das ist ganz wichtig, ein persönliches, privates Interesse an der Mathematik entwickeln. Bei mir hat das damit angefangen, daß mir in der Buchhandlung „Fermats letzter Satz“ in die Hände fiel (jetzt nur ein Beispiel). Ich fand’ das furchtbar faszinierend und hab mir dann noch mehr populärwissenschaftliche Bücher zur Mathematik zugelegt. Manche Bücher zur Zahlentheorie lesen sich spannender als ein Krimi.
Also statt dritter Ableitung erstmal Dreieckszahlen usw. Mathe ist wirklich ein interessantes Thema, und hast du das erstmal geschluckt, dann kannst du damit anfangen die Grundlagen nochmal durchzugehen, und diesmal auch wirklich zu kapieren und nicht nur auswendig zu lernen. Dafür kann ich dir dann auch ein Buch empfehlen: „Mathematik leicht gemacht“ aus dem Verlag Harri Deutsch (ISBN:3817113560 Buch anschauen).
Das fängt wirklich bei Null an, und wird dir helfen jede Menge Fragen zu klären (Sehr gut zun Nachschlagen. Einiges ist dann wirklich s e h r grundlegend. Außerdem bleibt leider die Differentialrechnung außen vor, aber dafür gibt dann auch wieder Literatur)
Jetzt fragst du dich bestimmt: „toll. Aber was hilft mir das, wenn ich nächste Woche eine Klausur über lineare Algebra schreibe?“. Leider nix. So schnell geht das nicht. Aber wenn du erstmal anfängst, dich dafür zu interessieren, wird dir der ganze Kram mit der Zeit wirklich leichter fallen.
Steht jetzt konkret eine Klausur auf der Uhr, hilft eigentlich nur, sich mit Mitschülern zusammenzusetzen und alle kräftig zu nerven. (Und die Arschbacken zusammenkneifen!)
Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Anstoß geben.
Gruß,
Trurl der Konstrukteur