matthäus 25, 1 - 13

hallo ihr,

wer kennt das gleichnis von den 10 jungfrauen und wie würdet ihr es interpretieren?

gespannt
ann

Hallo Ann,

bei dem Gleichnis geht es um den Umgang mit dem Königreich der Himmel. Mit diesem Königreich ist kein Herzenszustand gemeint und auch kein Himmelreich, in das alle „lieben“ Verstorbenen eingehen, sondern eine reele Heerschaft sowohl im Himmel als auch auch der Erde (vergleiche Matth. 6:10).

Die zehn Jungfrauen stellen alle Christen dar, die Aussicht auf das himmlische Königreich haben oder zu haben behaupten. Zu Pfingsten 33 u. Z. wurde die Christenversammlung dem auferweckten, verherrlichten Bräutigam, Jesus Christus, zur Ehe versprochen. Jedoch sollte die Hochzeit irgendwann in der Zukunft im Himmel stattfinden.

Mit den Worten: „Das Königreich der Himmel [wird] zehn Jungfrauen gleich werden“ meint Jesus nicht, daß die eine Hälfte derer, die das himmlische Königreich erben, töricht und die andere Hälfte verständig sei. Nein, sondern er meint, daß es in Verbindung mit dem Königreich der Himmel ein ähnliches Merkmal gebe oder daß Angelegenheiten in Verbindung mit dem Königreich damit zu vergleichen seien.

Das lange Ausbleiben des Bräutigams zeigt an, daß Christi Gegenwart als herrschender König in ferner Zukunft liegen soll. In der langen Nacht, die dem vorausgeht, schlafen alle Jungfrauen ein. Doch deswegen werden sie nicht verurteilt. Die törichten Jungfrauen werden verurteilt, weil sie kein Öl für ihre Behälter haben.

Das Öl stellt etwas dar, was bewirkt, daß wahre Christen als Lichtquelle scheinen. Es ist das inspirierte Wort Gottes, an das sich Christen klammern, in Verbindung mit dem heiligen Geist, der ihnen hilft, es zu verstehen. Das geistige Öl ermöglicht es den verständigen Jungfrauen, Licht auszustrahlen, wobei sie den Bräutigam auf dem Zug zum Hochzeitsfest willkommen heißen.

Nachdem Christus in sein himmlisches Königreich gekommen ist, erwachen die verständigen Jungfrauen - die Klasse wahrer gesalbter Christen - hinsichtlich ihres Vorrechts, in dieser finsteren Welt zur Ehre des zurückgekehrten Bräutigams Licht leuchten zu lassen. Diejenigen aber, die durch die törichten Jungfrauen dargestellt werden, sind nicht vorbereitet, ihn so bei seiner Ankunft zu lobpreisen. Wenn also die Zeit da ist, öffnet Christus ihnen nicht die Tür zum Hochzeitsfest im Himmel.

Das Gleichnis ist ein Hinweis darauf, weiterhin auf das Reich Gottes zu warten und vorbereitet zu bleiben.

Gruß
Carlos

P.S. der größte teil des Textes besteht aus Auszügen aus dem Buch „Der größte Mensch, der je lebte“ von der Wachtturm-Gesellschaft.

Hallo Carlos

P.S. der größte teil des Textes besteht aus Auszügen aus dem
Buch „Der größte Mensch, der je lebte“ von der
Wachtturm-Gesellschaft.

Diesen Hinweis hättest du dir schenken können - woher denn sonst?

PS Kennst du „Charles T. Russel und die Zeugen Jehovos. Der unbelehrbare Prophet“ von Franz Stuhlhofer? ISBN 3-85666-293-6 Buch anschauen.
Reichte mir…

Gruss
Mäni

Ich bin zum erstenmal hier und noch etwas unsicher.
Doch ich könnte meine Predigt zum Thema anbieten.
Bitte mailen, dann schicke ich sie zu.

Es geht nicht um die Zukunft, sondern um das hier und heute.

Gruß Klaus

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Hallo Mäni

PS Kennst du „Charles T. Russel und die Zeugen Jehovos. Der
unbelehrbare Prophet“ von Franz Stuhlhofer? ISBN
3-85666-293-6 Buch anschauen.

Nein, woher auch? Es scheint auch nicht so der Kassenschlager zu sein.

Reichte mir…

Warum auch nicht? Ein Buch und man weiss über ein Thema ausreichend Bescheid.

Gruß
Carlos

Hallo Carlos

Nein, woher auch? Es scheint auch nicht so der Kassenschlager
zu sein.

Was nicht sein darf, kann nicht sein - die Katholiken haben den Index schon vor Jahren abgeschafft. Im Gegensatz zu den ZJ haben sogar sie bemerkt, dass geistige Bevormundung ein Schuss in den Ofen ist. Oder im Klartext: Gesinnungsterror! Sollte IMHO ein Offizialdelikt sein.

Warum auch nicht? Ein Buch und man weiss über ein Thema
ausreichend Bescheid.

Glück gehabt, ich habe sogar zwei.

Gruss
Mäni

Hallo Carlos

Nein, woher auch? Es scheint auch nicht so der Kassenschlager
zu sein.

Was nicht sein darf, kann nicht sein - die Katholiken haben
den Index schon vor Jahren abgeschafft. Im Gegensatz zu den ZJ
haben sogar sie bemerkt, dass geistige Bevormundung ein Schuss
in den Ofen ist.

Ist das Zölibat keine Bevormundung ? Geistig ? Sachlich ?

Oder im Klartext: Gesinnungsterror! Sollte

IMHO ein Offizialdelikt sein.

Warum auch nicht? Ein Buch und man weiss über ein Thema
ausreichend Bescheid.

Glück gehabt, ich habe sogar zwei.

Gruss
Mäni

Hi Mäni, ich finde ( ohne allzusehr mit den ZJ zu sympatisieren ) , Carlos hat die Ausgangsfrage mehr als hinreicehnd gut beantwortet/interpretiert. Irgendwelche Kritik an seinen Quellen ist fehl am Platze.
Zumal auch ich nach dem Lesen des ang. Bibeltextes auf einen ähnlichlautenden „tieferen“ Sinn schloss.

HM

Grüezi, Mäni,
Carlos glaubt, also bring ihm doch bitte keine Fakten, das verwirrt nur!
Salü
Eckard.

Hallo Mäni.

Was nicht sein darf, kann nicht sein -

ja, das seh ich auch so.

Deshalb kann man es unmöglich hinnehmen, dass ein ZJ eine gute Erklärung zu einem biblischen Thema abgibt.

Oder siehst Du das anders?

Gruss Harald

Hallo

Ist das Zölibat keine Bevormundung ? Geistig ? Sachlich ?

Nein. Wurde freiwillig gewählt - das Erwachen kommt erst später.

Gruss
Mäni

Hallo!

Ist das Zölibat keine Bevormundung ? Geistig ? Sachlich ?

Nein. Wurde freiwillig gewählt - das Erwachen kommt erst
später.

Da würd ich gern mal nachfragen. Wie ist das wirklich entstanden?
Ich kenne die Version, daß es aufgrund der Vererbung der weltlichen Güter eingeführt wurde.

Klärt mich auf

Grüße Dusan

Aber Harald,

sollte das ein Versuch sein, Ironie oder was ähnliches in Umlauf dazu zu bringen?

Gottes Geist wirkt, wie Du ja weißt, durch wen Er will, so auch durchaus durch Seine Kindlein von der weltlichen Watch-Tower-Society in Brooklyn, New York.
Nicht immer, aber doch ab und an. Denn unser aller lieber, liebender Herrgott - hat alle Seine Kindlein lieb, auch und gerade die, die Seiner Hilfe eigentlich bedürfen. Wobei Jesus
Christus streng das Freiheitsgebot SELBST achtet, jedem nach
seiner Facon, niemandem gegen sein Willen. Sonst könnte Gott ja
durch Druck und Zwang alles regeln, was er aber erkennbar nicht
will. Er will es - durch unser aller Einsicht und unser ALLER!!!
gegenseitige Rücksichtnahme und Barmherzigkeit. Amen.
Dein Wolfgang.

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