Danke Nicola für Dein Rezept. Nur , das mit dem "weit und breit " kein Baum, solltest Du noch mal überprüfen.
Ich kannte aus meiner Kindheit einen weißen Maulbeerbaum (daß das einer war, habe ich erst Jahrzehnte später begriffen), der offenbar wild gewachsen, einer Kirchhofmauer stand, und dessen Früchte wir Buben, wenn sie denn reif wurden, geklaut haben (geklaut ist ein wenig übertrieben, wollte sie ja sonst keiner, oder hat sich keiner getraut). Ich war begeistert von diesem Geschmack und habe daher immer danach gesucht, nicht wissend, wonach eigentlich…
Dann, mal irgendwann im Süden wieder an Maulbeeren geraten: Da ist er ja wieder, dieser Geschmack!!! Das waren also Maulbeeren, damals!!! Endlich begriffen.
Und nun hatte ich über Jahre und Jahre Deine Einstellung: Aber, bei uns, leider „weit und breit…“
Nicht richtig. Ich fahre mal durchs Elsaß und wundere mich über diese fleckig verschmierte Straße unter eine Baum, halte an aus Neugierde, schaue mir Baum und Früchte an, und siehe da: Ein Maulbeerbaum (ja, ja, manche Entwicklung und manche Erkenntnis dauert Jahrzehnte).
Letztes Jahre fahre ich mit dem Rad durch einen unsere Stadtparks, sehe die Flecken auf den Parkwegen: Siehe da, ein weißer Maulbeerbaum.
Heute weiß ich: Die stehen „fast überall“, man kennt sie eben kaum, unsere Mitbürger kennen sie kaum, viele mögen sie nicht grade wegen des Geschmacks… Aber sie stehen „überall“. Fang einfach an zu suchen, aufmerksam zu schauen, und Du wirst Dich wundern.
Viele Erfolg Antal