immer wieder hab ich das Problem meine Maultaschen ordentlich dicht zu bekommen. Entweder es geht schnell (Teig mit Ei einpinseln und Gegenseite mit der Hand andrücken) ist aber fehlerbehaftet (ein paar Maultaschen gehen dann doch während des Kochens auf) oder es ist eben relativ zeitaufwändig (Ränder mit den Zinken einer Gabel zusammendrücken) aber hält dicht.
Wie verschließt ihr eure Maultaschen am einfachsten & effektivsten?
Welche Hilfsmittel benutzt ihr dazu?
ich sage mal vorab: ich wurde von meiner Tochter genötigt, auf eine dieser Partys zu gehen *gg*.
Und nachdem ich mich immer geärgert hatte, dass meine Ravioli mal zuviel Füllung hatten oder ungleichmäßig groß waren oder die Ränder nicht hielten, habe ich mir dort dieses Teil von Tup*** geholt: Teigfalle
Mann kann erst den Teig ausstechen (alle gleich groß) und dann direkt füllen und schließen = fest geschlossen.
Bei mir klappt es jedenfalls sehr zuverlässig.
Moin,
ich mach zwar nur einmal im Jahr (zu k-freitrag) Maultaschen, aber dann viel. Zum Verschließen pinsel ich eine Seite mit Wasser ein, klapp zu, drück an und teile die einzelnen Maultaschen mit einem Teller (mit der Kante rollen). Ich hab auch einen ‚Maultaschenroller‘ (so ein Teil) - aber wirklich nötig ist das Teil nicht.
Aufgehen tut bei mir die Maultaschen nur sehr selten und wenn mal eine ein wenig Inhalt abgibt ist das nicht weiter schlimm, weil die Maultaschen in Bouillon gar ziehen. Das ist die Vorspeise.
Erfolg…lux
ich kenn es (von meinem Vater) so, dass der Rand mit Wasser eingepinselt wird und dann beide Teighälften fest zusammengedrückt werden. Er (und somit auch ich ) benutzt kein extra Rädchen sondern macht das mit den Fingern. Klappt ganz gut und geht schnell.
bevor die Dosen von Bürger in die Regale kamen, hatten hausgemachte Maultaschen nicht die Form von großen Ravioli, sondern man machte sie, indem man den Nudelteig sehr dünn auswellte, die Füllung in Streifen darauf gab und das Ganze mit einem Geschirrtuch (heute mit Backpapier) als Unterstützung einrollte (quer! zu den aufgetragenen Füllestreifen).
Die so entstandene Rolle wird dann zwischen den Fülle-Streifen mit einem Messerrücken geteilt. Dann braucht man die einzelnen Maultaschen gar nicht extra verschließen, sie sind nämlich schon vom Abteilen vom Druck des Messerrückens zu, ganz ohne Pinsel, Eigelb, Nietzange oder Kümpelhammer.
Die richtige Dosierung der Fülle, die Zubereitung eines ausreichend festen Teiges (lang kneten, ausgiebig ruhen lassen) und das sehr dünne Ausrollen, damit das keine zu teigige Angelegenheit wird, braucht etwas Übung. Aber das Fertigen der Maultaschen selber ist auf diese Weise ruckzuck erledigt.
Einzelne Abtrünnige, die zu viel Fülle erwischt haben und deswegen nicht ganz zu gehen, sind dabei wenns pressiert kaum zu vermeiden. Das tut der Briah gut, die dadurch ein bissel gehaltvoller wird („Bouillong“ hat es in einer schwäbischen Supp eh it), und die „leeren“ Maultaschen tun dem Koch gut - auch wegen seinem Renommé, wenn er die nämlich nebenzus verspeist, merkt man ihm den kochenderweise eingenommenen Satteltrunk nachert am Tisch nicht so an.
Ei hat da nix verloren!!! Der Teig wird nur mit einem Pinsel und Wasser angefeuchtet, umgeklappt und dann, selbstvertändlich liebevoll, zusammengedrückt. Fertig ist die Laube.
habe ich mir dort dieses Teil von
Tup*** geholt: Teigfalle
Jepp, kenne ich - allerdings nicht von der Firma, ist aber in dem Fall Jacke wie Hose.
Was mir daran nicht gefällt ist die runde Form. Die macht nämlich zusätzlich Arbeit: restlicher Nudelteig wieder zusammenkneten und wieder durch die Nudelmaschine lassen…
Aufgehen tut bei mir die Maultaschen nur sehr selten und wenn
mal eine ein wenig Inhalt abgibt ist das nicht weiter schlimm,
weil die Maultaschen in Bouillon gar ziehen.
Tja, meine Maultaschen nach familiären „Geheim“-Rezept haben aber eine Füllung mit krümeliger Konsistenz. Die ist dann nicht mehr sehr appetitlich wenn der Nudelteig drumrum aufgeht.
ich kenn es (von meinem Vater) so, dass der Rand mit Wasser
eingepinselt wird und dann beide Teighälften fest
zusammengedrückt werden. Er (und somit auch ich ) benutzt
kein extra Rädchen sondern macht das mit den Fingern. Klappt
ganz gut und geht schnell.
Ja, so mach ich’s bisher auch. Schnell ist das ja, aber eben nicht immer ganz dicht. :-/
bevor die Dosen von Bürger in die Regale kamen, hatten
hausgemachte Maultaschen nicht die Form von großen Ravioli,
sondern man machte sie, indem man den Nudelteig sehr dünn
auswellte, die Füllung in Streifen darauf gab und das Ganze
mit einem Geschirrtuch (heute mit Backpapier) als
Unterstützung einrollte (quer! zu den aufgetragenen
Füllestreifen).
Nenene!
Das passt so garnicht zu meiner Füllung! Altes (!) Familienrezept.
Ich mach das so: Teigränder mit Wasser befeuchten. Teig übereinander klappen oder eine zweite Teigbahn auflegen. Darauf achten, dass nicht zu viel Luft eingeschlossen wird. Die würde sich beim Kochen ausdehnen und die Maultasche eventuell platzen lassen.
Dann mit dem runden Stil eines Holz-Kochlöffels die Verschlußkanten fest zusammen drücken. Anschließend mit einem Teigrädchen die einzelnen Maultauschen auseinander schneiden. Da geht dann nix mehr auf!
So - und wer…
… verrät mir jetzt mal bitte sein Rezept für Maultaschen?
Hatte mir neulich schon Gedanken drüber gemacht, welche zu kochen und beim Lesen dieses Threads ist mir erstmal so richtig das Wasser im Mund zusammen gelaufen.
Also: Würde mich freuen, wenn einer hier ein erprobtes Rezept postet.
Heute koch ich aber keine Maultaschen mehr, es gibt Ente heute, zur Feier des gewöhnlichen Samstags
für die Füllung:
gehackten Spinat (Rahmspinat geht auch), gefrorenen Spinat in einem Sieb auftauen lassen.
Gemischtes Hackfleisch mit Pfeffer, Salz, Zwiebeln, ggf. Petersilie abschmecken, mit Ei, Paniermehl und dem Spinat mischen (also ähnlich wie für Frikadellen, nur das Spinat reinkommt).
Maultaschen wie hier schon öfter beschrieben fertig machen und in heißem, gesalzenem Wasser garziehen lassen (bis sie ober schwimmen).
Dann entweder in Brühe servieren (dann kannst du die Maultaschen auch in der Brühe garziehen lassen) oder leicht angebraten mit Kartoffelalat servieren.
Somach ich sie immer und hab es so von meinem Papa gelernt (die Hackmasse hab ich schon mit 11 Jahren vorbereitet).
Lass es dir schmecken.
Anke
PS: Mein Vater hat es von seiner Oma (stammte aus Stuttgart) gelernt.