liest sich schon wie verzweifelte Auswanderung aufgrund widriger Umstände. Gift, Überschwemmung, Bau, sonstiger Terrror? Ich denke, ein altersschwacher Maulwurf wird nicht an die Oberfläche krabbeln, um unter freiem Himmel zu verenden. Zwei kurz hintereinander erst recht nicht. Sehr ungewöhnlich.
in der hessischen Rhön, wo meine Oma und andere Verwandten wohnten, war das der Standard. Tote Maulwürfe, mitten im Gras. Andauernd. Und die Leute da haben schon damals aktiv nichts dazu beigetragen, weil sie eben damals schon wußten, dass ein Maulwurf nicht wirklich ein Schädling ist.
Mir wurde immer erzählt, die Katze hätte die ausgegraben. Als Kind habe ich dann immer zweifelnd nach grabenden Katzen Ausschau gehalten, ohne Erfolg, und mich immer gefragt, welches Tier ansonsten Maulwürfe ausgräbt, platt macht und die dann nicht einmal frisst.
Anzeichen für oberirdische Ausgrabungstätigkeiten gab es auch nie.
Hilft dir mit deiner Frage nicht sonderlich weiter, aber immerhin kenne ich als Großstadtpflanze dieses Phänomen auch (In Berlin gibt es überhaupt keine Maulwürfe, einen lebenden habe ich überhaupt in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen, einen lebenden Maikäfer übrigens auch nicht, vielleich liegt es ja daran).
Hilft dir mit deiner Frage nicht sonderlich weiter, aber
immerhin kenne ich als Großstadtpflanze dieses Phänomen auch
(In Berlin gibt es überhaupt keine Maulwürfe, einen lebenden
habe ich überhaupt in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen,
einen lebenden Maikäfer übrigens auch nicht, vielleich liegt
es ja daran).
Doch, neben unverschämten Wildschweinen und Füchsen haben die Berliner auch Maulwürfe in ihren Gärten. Letztere allerdings natürlich nicht in jedem Viertel. Um den Hermannplatz herum und selbst in der Hasenheide hab ich sie nicht gesehen. Aber in Zehlendorf und Steglitz schon. Ich denke, auch andere Bezirke in Randlage mit Gärten können Bestände melden.
Und Maikäfer fliegen aus dem Umland ein, jetzt, wo es keine Mauer mehr gibt, die sie dran hindert )).