Maulwurf im Garten

Habe seit einigen Wochen einen (sehr fleißigen) Maulwurf im Garten , der mich regelmäßig täglich über Nacht mit mindestestens 2 Maulwurfhügeln beglückt. Ich habe nichts gegen Maulwürfe - zumal sie ja auch Ungeziefer (z.B. Engerlinge usw.) vertilgen. Da ich jedoch langsam das Gefühl habe , dass sich dieser Maulwurf dauerhaft und auf lange Zeit bei mir einquartiert hat , suche ich nach einer Möglichkeit , ihn zum Weiterwandern (vielleicht zum Nachbarn ?) zu bewegen .

Hallo zisterne,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass all die solarbetriebenen Quäker, die Pülverchen und Hölzer, die man in Boden und Gänge stecken soll, um die schwarzen Wühler zu vergraulen, nur seeeehr bedingt wirken, um es höflich auszudrücken.

Ich greife gegen Maulis und Wühlmäuse zur biologisch/chemischen Duftkeule und versenke die Hinterlassenschaften meiner zwei Katzen aus dem Katzenkisterl in geöffnete Bauten, Löcher und Gänge. Diese „Bomben“ mit einem kräftigen Wasserstrahl dem jeweiligen Bewohner bis quasi vor die Wohnzimmertür gespült haben sich in den letzten Jahren sehr bewährt. Zur Not gehen auch grob angequetschte Knoblauchzehen (falls Du keine Mieze hast). In beiden Fällen Löcher und Gänge danach mit Erde zustopfen, damit alle Aromen unterirdisch bleiben…

Wie es mit „Hund“ funktioniert, weiß ich nicht :smile:

Viel Erfolg!
~B

Servus,

hast Du geklärt, ob es sich um einen Maulwurf oder um eine Wühlmaus handelt? Davon hängt ab, was Du überhaupt tun darfst.

Maulwurfshaufen sind regelmäßige Kegel, Wühlmaushaufen haben eine schräg zum Zentrum verschobene Spitze. Außerdem kann man bei Wühlmaushaufen hie und da mit ausgeschobene Pflanzen- und Wurzelreste erkennen.

Gibt es tatsächlich Anzeichen dafür, dass es sich um einen Maulwurf handelt?

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Servus,

hast Du geklärt, ob es sich um einen Maulwurf oder um eine
Wühlmaus handelt? Davon hängt ab, was Du überhaupt tun darfst.

Maulwurfshaufen sind regelmäßige Kegel, Wühlmaushaufen haben
eine schräg zum Zentrum verschobene Spitze. Außerdem kann man
bei Wühlmaushaufen hie und da mit ausgeschobene Pflanzen- und
Wurzelreste erkennen.

Gibt es tatsächlich Anzeichen dafür, dass es sich um einen
Maulwurf handelt?

bin sehr sicher, kenne Maulwurfshaufen seit meiner Kindheit . Außerdem : schafft eine Wühlmaus in einer Nacht einen
Haufen zu produzieren , der einen Eimer füllt ? Und das zweimal ?

Gruß Zisterne

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Servus,

bin sehr sicher, kenne Maulwurfshaufen seit meiner Kindheit.

Na siehste, so gehts mir auch. Und dass mindestens 80 Prozent von dem, was man für Maulwurfshaufen hält, in Wirklichkeit Wühlmaushaufen sind, habe ich erst mit 18 in der landwirtschaftlichen Berufsschule gelernt…

In den knapp 35 Jahren seither hat sich das Verhältnis noch verschoben, weil es fast keine Maulwürfe mehr gibt.

Außerdem : schafft eine Wühlmaus in einer Nacht einen
Haufen zu produzieren , der einen Eimer füllt ? Und das
zweimal ?

Ja, die schieben genauso eifrig. Das neben der „Winterburg“, die man jetzt noch lange nicht sehen kann, eindeutige Unterscheidungsmerkmal habe ich schon beschrieben.

Wie auch immer: Beim Maulwurf kommt nur Vergrämen in Frage, alles andere ist wegen Artenschutz verboten. Außer dem bereits empfohlenen Katzendreck wird auch Knoblauchbrühe, Holunderbrühe, Thujabrühe (jeweils schon halb angegangen - muss schon richtig penetrant stinken) empfohlen.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder
- hat erst gestern eine leibhaftige Spitzmaus im Garten gesehen und war darob richtig glücklich -

Hallo Blumepeder.

hat erst gestern eine leibhaftige Spitzmaus im Garten
gesehen und war darob richtig glücklich

Siehste, so ungerecht ist die Welt.

Spitzmäuse „zwitschern“ bei mir im Garten morgens und abends und im Winter, draußen am Waldbach, hab ich sogar eine Wasserspitzmaus unter dem Eis gesehen.(Munter schwimmend.)

Auf meiner „Wunschliste“ stehen Ringelnatter, in freier Natur noch nie gesehen, Feuersalamander, bisher 2mal gesehen, Moorfrosch, noch nie, Unke, noch nie, Kreuzotter, 1mal gesehen und natürlich all die Eidechsen, inklusive Blindschleiche, sehr selten, aber eben doch manchmal gesehen.

Gruß, Nemo.

Hallo Nemo,

hat erst gestern eine leibhaftige Spitzmaus im Garten
gesehen und war darob richtig glücklich

Siehste, so ungerecht ist die Welt.

Spitzmäuse „zwitschern“ bei mir im Garten morgens und abends
und im Winter, draußen am Waldbach, hab ich sogar eine
Wasserspitzmaus unter dem Eis gesehen.(Munter schwimmend.)

Sitzmaus wohnt bei uns auch
vielleicht auch endlich ein Marder, der gerne alle Wühlmäuse
haben darf, die eine Großstadt unter uns bewohnen

Auf meiner „Wunschliste“ stehen Ringelnatter, in freier Natur
noch nie gesehen,

nur mal eine tote Blindschleiche, in den Alpen

Feuersalamander, bisher 2mal gesehen,

Null

Moorfrosch, noch nie,

Null

Unke, noch nie,

wohnt im Gartenteich und singt uns jedes Jahr was

Kreuzotter, 1mal gesehen

in den Alpen

und natürlich all die Eidechsen, inklusive Blindschleiche,
sehr selten, aber eben doch manchmal gesehen.

Eidechse wohnt bei uns auch

Aber was ich nicht mehr sehe: Rebhühner!
Wir hatten früher jedes Frühjahr ihr Schnalzen, manchmal kamen sie im Winter ans Futterhaus
Wir sehen auch keine Hasen mehr, kaum ein Reh

leider kein Wunder, der Bauer, der die Flur hinter unserem Garten gepachtet hat, verpestet die gesamten Wiesen mit Gülle.
Alle Blumen tot.
Da wächst nur noch Gras. (die armen Kühe kriegen es als Silage)

traurige Grüße
Geli

Gruß, Nemo.

habe leider keine Katze , versuche es mal mit Knoblauch !

Danke

Danke , werde es mal mit Knoblauchbrühe versuchen !

Zisterne

Hallo Geli.

Ich fürchte ja, die gute Bel wird uns gleich kicken.

Aber es ist so ein schönes Thema.

Ich streife ja nun schon lange nicht mehr im schönen Unterallgäu, sondern mehr hier am Niederrhein oder im Münsterland. Hat auch seine Reize.

Aber Rebhühner hab ich auch schon vermisst. Und natürlich die Wachteln, die ich als Kind noch häufig gehört habe.

Rehe, Hirsche, Wildschweine gibts hier allerdings genug und die Hasen sind auch nicht so selten.

Kernbeisser, Pirol, sogar Wiedehopf, als Kind noch gesehen, da denkt man eh nicht mehr dran, aber dass man nicht mal mehr nen Gimpel sieht, das ist schon traurig.

Voriges Jahr hat mich ein einziges Mal ein Distelfink besucht.
Aber wenn ich die prächtigen Disteln im Garten ausreifen lasse, kriege ich Ärger mit den Nachbarn, weil denen die Samenflocken angeblich ins Bett fliegen.

(Es sollte endlich mal eine Steuer auf übergroße Rasenflächen erhoben werden!)

Gruß, Nemo.

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Aber wenn ich die prächtigen Disteln im Garten ausreifen
lasse, kriege ich Ärger mit den Nachbarn, weil denen die
Samenflocken angeblich ins Bett fliegen.

Ins Beet auch :wink:

(Es sollte endlich mal eine Steuer auf übergroße Rasenflächen
erhoben werden!)

Jawoll!
Und überhaupt auf die lebensfeindliche Friedhofsgärtnerei der Distelphobiker.

Hallo Zisterne, bau Dir, wenn möglich, ein Windrad und stell es mittels eines Eisenrohres im Garten auf. Die rollenden Geräusche werden in die Erde übertragen und der Maulwurf (oder Wühlmaus) werden auswandern. Herzl. Grüße aus dem schönen Fichtelgebirge von Kal-Heinz

Futterpflanze Distelfink
Servus,

um über diesen Bogen:

Aber wenn ich die prächtigen Disteln im Garten ausreifen
lasse, kriege ich Ärger mit den Nachbarn,

wieder on topic zu kommen: Außer Disteln besuchen Distelfinken auch gerne Karden (Dipsacus fullonum). Sollte sich auch bei Dir noch ansiedeln lassen, obwohl sie sich hier in der Oberrheinsteppe wohler fühlt.

Wenn sie einmal da sind, säen sie sich ohne weiteres Bemühen selber aus.

Aber jetzt hast Du mir die Bilder wachgerufen: Wenn man auf dem Schwaigfurtweiher früh genug oder bei bedecktem Wetter da war und auf diese Weise die Wasserfläche so gut wie allein hatte, ließen sich da meistens zwei oder drei Ringelnattern schwimmend sehen - und das, obwohl noch weit in die 1970er Jahre der Weiher grausam eutrophiert war. Ich frage mich, was die davon hatten, für ihre Verhältnisse weite Strecken zu schwimmen.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Das wäre mir ja sowas von egal. Ich würde mit meinen kurzsichtigen Augen ganz schnell einen Bläuling sehen, und schwupps darf man die olle Distel nicht mehr entfernen.

Aber wenn ich die prächtigen Disteln im Garten ausreifen
lasse, kriege ich Ärger mit den Nachbarn, weil denen die
Samenflocken angeblich ins Bett fliegen.

Ins Beet auch :wink:

Nee, ins Bett, durchs offene Fenster, um es genauer zu definieren.

Naja ins Beet natürlich auch.

Hey Eichelhäher.
Warum denn so umständlich. Weiß du, ich ging einfach hin und habe mir auf dem Rummel, Kirmes, Jahrmarkt etc. solch kleine Windrädchen der Kinder gekauft. Diese habe ich dann ganz einfach an die Pfosten meines Zaunes gebunden.
Und…soll ich dir was sagen…weg, fort, abgehauen…zum Nachbarn oder sonst wohin…ist mir doch egal…hauptsache nicht mehr bei mir.

MfG
Hans13