nach einem denkbar unangenehmen erlebnis mit einer mausefalle würde ich gerne mal nach den ursachen forschen:
auf dem balkon sind mäuse.mit ziehmlicher sicherheit waldmäuse (klettern sehr gut, große hervorstehende augen, typische ohren).
erst fanden wir das niedlich, sie wurden sogar zutraulich.
die pflanzen habe ich gerne geopfert…
dann wurde aber angefangen, der lärchenholzboden, auf den speiseöl getropft war gegessen zu werden sowie möbel angeknabbert und decken/polster zernagt.
da war schicht im schacht bei mir.
eine mausefalle wurde gekauft.
hat prima geklappt, nach keinen 2 stunden schnappte sie zu.
aber:
es war grauenhaft.
das tier war mitnichten sofort per genickbruch tot, es war am genick eingeklemmt und zappelte herum.hätte ich mich getraut, das ding aufzumachen, wäre es vermutlich davon gehüpft.
die feigheit/vernunft siegte aber, ich nahm schnell einen gegenstand und schlug die maus tot, das ging schnell.
nun sind da noch mehr von der familie, ich schien ein männchen getötet zu haben, meine phantasie ist, da sitzt irgendwo das weib und säugt.
heute nacht jedenfalls wurde der nussrest aus der nun netschärften falle sauber rausgefressen.
langer rede kurzer sinn:
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sind die üblichen mausefallen zu schwach, eine waldmaus zu töten, sie sieht größer aus, als die üblichen hausmäuse?
das genick wurde vollständig erwischt, aber nicht gebrochen.
lebendfallen:
welche sind empfehlenswert für diese art und größe?
sind sie überhaupt empfehlenswert?
wie setzt man die viecher aus, ohne gebissen zu werden?
finden die sich dann auch zurecht, z.b. mutter mit jungmäusen, plötzlich mitten im wald??
ich brauche erfahrungen, das ergebnis eigener überlegungen hat mich mehr geschockt, als überzeugt…
grüße,
zahira